Menü

Zombies, überall Zombies: Ein kleines Special

Artikel von | 21.12.2014 um 13:28 Uhr

Biohazard-and-Zombie-Crime-Scene-Tape

Zombies, Untote, Guhle, Infizierte – wie man sie auch nennt, sie sind einfach nicht totzukriegen. Egal ob in Filmen, Serien, Videospielen, Musikvideos, Büchern: wo man auch hinsieht begegnet man einem dieser Dinger. Der Hype um diese Wesen könnte momentan nicht höher sein – aber warum ist das so? Was macht einen dahingammelnden und sabbernden „Menschen“ so besonders? Wir haben für euch ein bisschen recherchiert.

Vielleicht sollten wir erst einmal klären, wo der Begriff Zombie eigentlich herkommt.

Die Herkunft des Begriffs, welches einen Menschen beschreibt, der offensichtlich stirbt, jedoch dann wieder aufwacht und umherwandelt, ist bis heute nicht eindeutig geklärt. Während die einen behaupten, dass der Zombie aus dem Voodoo-Zauber entsprungen ist, gehen Andere davon aus, dass es eine Art Zombieepedemie schon einmal gegeben hat. Sehr beängstigend ist beides. Der Voodoo-Zombie, nennen wir ihn einfach mal so, ist ein Mensch, welcher mit verschiedenen Substanzen „ruhig gestellt“ wird. Jeder Arzt würde einem solchen, den Totenschein ausstellen. Diese Menschen eben in Ritualen betäubt und dann begraben. Einige Tage später, wenn die Wirkung der jeweiligen Substanzen nachlässt, „erwachen“ diese Menschen wieder – als Zombies. Vermutlich dem Sauerstoffmangel im Gehirn geschuldet, sind diese aber nur noch bedingt lebensfähig, können sich zum Beispiel nicht mehr mitteilen, die Kommunikation mit Menschen ist ihnen nicht mehr möglich. Eingesetzt werden diese dann als willenlose Arbeitstiere – oder dafür, die macht der Voodoo-Priester zu festigen. Wirklich viel hat das mit einem Zombie also noch nicht zu tun.

the-walking-dead-

Vielleicht müssen wir in der Zeit noch viel früher nach den Untoten suchen. Geschichtlich weiß man, dass allgemein die Angst vor dem Tod – vor allem die davor, dass die Untoten wieder auferstehen und über die Lebenden herfallen, enorm groß ist. Zum Beispiel hat man Gräber gefunden in denen den Verstorbenen an Armen und Beinen Fesseln angelegt worden – eben um zu verhindern, dass diese zurück kehren. Einstimmig ist diese Meinung aber auch wiederum nicht. Obwohl ganze Friedhöfe entdeckt wurden, in welchen den Toten Fesseln angelegt, oder auch Pfähle durch Hände und Füße getrieben wurden, behaupten einige Historiker, dass dies eine Bestrafung für Verbrecher gewesen sei – genaue Hinweise gibt es ebenso wenig für die Eine, als auch für die Andere Seite.

Im Mittelalter, und da ist man sich wiederum einig, war die Angst vor auferstehenden Toten besonders groß – einer der Hauptgründe für die Totenwache. Aufgabe diesen war es, einen offensichtlich Verstorbenen, beim Wiedererwachen zu erschlagen. Auch wenn das vielleicht etwas rabiat klingt: Zu dieser Zeit konnte man den Tod nicht auf die Art und Weise diagnostizieren, wie man es heute kann. So kam es sehr oft vor, dass bereits begrabene, und vermeintlich für tot erklärte Menschen, in ihren Gräbern wieder zu Sinnen gekommen, geschriehen und versucht haben sich wieder zu befreien. Das machte den Menschen Angst, deshalb die Totenwache.

Seiten 1 2

Deine Meinung? Let's Chat!

Anmelden