Wir waren für euch mit WRC 4 bei der gamescom auf der Piste

Artikel von 23.08.2013 um 18:32 Uhr

Wir waren für euch auf der Piste und haben bei WRC 4 Rallye Luft geschnappt. Es wird der neuste Ableger der WRC Serie sein. Was den meisten Shootern Fans ihr Call of Duty oder Battlefield ist, soll WRC 4 für die Rallye Fans werden – Also ein Must Have und das Nonplusultra in dem Rallye-Rennspiel Genre. Wir waren für euch bei der gamescom bei BigBen und Milestone konnten uns eine Meinung von WRC 4 bilden. Das Spiel erscheint für PlayStation 3, PlayStation Vita, Xbox 360 und PC – eine Next Gen Version ist nicht geplant.

Um das Beste aus der Reihe raus zu holen haben die Entwickler vor allem auf das Feedback und die Wünsche der Fans gehört und wollen nun alles besser machen. Dinge, die beim Vorgänger noch ein Kritikpunkt waren, sollen nun verbessert werden und die besten Features des Vorgängers wird man auch beim neuen Ableger finden. Dennoch muss man sagen, dass es im Endeffekt so aussieht wie eben der Vorgänger auch – eben wie das typische Rallye Spiel. Die Grafik ist zwar super und ist für den Rallye Fan sicherlich super, aber der Grafik-Detailteufel sieht dennoch sicherlich den ein oder anderen Fehler und Grafik-Schnitzer.

Auf der Grafik liegt aber auch nicht der Fokus der Entwickler, denn Milestone setzt vor allem auf ein gutes Gameplay und besonders der Realismus ist extrem wichtig und so haben sie während der Entwicklung stets darauf geachtet, dass WRC 4 so realistisch wie möglich ist. Insgesamt gibt es 65 Rallye-Autos, die auf echten WRC Autos basieren und mit ihren echten Fahrern daher kommen. Neu dazugekommen sind die neuen Wetterbedingungen und der Tag-/ Nacht-Zyklus. Während man am Morgen mit Tau und Nässe kämpft, muss man abends auf Dunkelheit achten und damit steht eines fest: Egal zu welcher Zeit man fährt, man sollte stets aufpassen und konzentriert sein, denn jeder Fehler kann dem Fahrer das Rennen kosten.

Wenn man das Spiel startet, dann sprüht WRC 4 nur so vor Rallye. Während man im Hintergrund Gameplay Szenen aus bekannten Rallye Strecken sieht, hat man beim Menü vier Auswahlmöglichkeiten: Schnelles Rennen, Karriere, Rallye und Multiplayer. Schnelles Rennen ist natürlich selbsterklärend, die Karriere benötigt dafür aber eine kleine Erklärung. Die Karriere startet man als null, als absoluter Beginner in der harten Rallye-Welt. Danach muss man drei Rennen fahren, diese bewerten das Können des Fahrers und je nachdem bekommt man einen guten oder eben einen weniger guten Vertrag angeboten. Das Ziel ist ganz klar: Man möchte an der Spitze der WRC-Rallye landen – dafür muss man aber hart an sich arbeiten. Durch Leistungen auf der Piste bekommt im Laufe der Zeit auch bessere Verträge angeboten, bessere Verträge bedeuten mehr Anerkennung und natürlich auch bessere Autos – diese muss man sich aber nicht kaufen, sondern sind Teil des Vertrags.

Mit einer höheren Anerkennung reist man auf der Welt auch weiter und sieht viele neue und eindrucksvolle Strecken. Man steuert den Karriere-Modus durch sein Büro, bei dem man das Auto anpassen, seine Verträge anschauen und seine Rennen planen kann. Beim online Multiplayer können 16 Spieler ihr Können auf den Rallye-Strecken beweisen, während man sich beim offline Multiplayer mit all seinen Freunden messen kann – aber ohne Splitscreen. Es wird leider nur einen Heiße Runde Modus geben, bei dem man den Controller weiter reichen muss. Ein Splitscreen bei einem aktuellen Rennspiel wäre mal wieder etwas tollen, doch bei WRC 4 wurde dies dadurch begründet, dass die Heiße Runde eher das Rallye-Gefühl vermittelt, was wir jedoch einfach nur schade finden.

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