Unter dem Radar: Tales of Xillia

Artikel von 08.08.2013 um 10:34 Uhr

Die „Tales of …“ Reihe, entwickelt von Namco Tales Studios, ist unter den Fans von japanischen Rollenspielen durchaus ein Name. Für viele, die die Serie jedoch nicht aktiv verfolgen, ist genau dies das Problem. Für die meisten  sind es „Tales of many Names“. Während man bei Final Fantasy noch relativ einfach mitkommt, da die Hauptteile nummeriert sind, scheinen die „Tales of“ Spiele keinem Muster zu folgen. Tales of Xillia, welches ursprünglich 2011 in Japan erschien und diese Woche endlich in Nordamerika und Europa erhältlich ist, ist der 13. von 14 Teilen der Hauptreihe. Keine Sorge sollte euch die hohe Zahl überraschen, Tales of Xillia ist erst der 9. Teil der es nach Europa schafft. Und gleich vorweg, ihr müsst die anderen 12 nicht gespielt haben um Xillia geniessen zu können. Die Story ist eigenständig.

Hierbei sei angemerkt, dass ihr sehr wahrscheinlich zweimal durch die Story wandeln werdet. Ihr habt nämlich die Wahl zwischen zwei Hauptcharakteren. Jude Mathis und Milla Maxwell. Auch wenn die Geschichte grösstenteils unverändert bleibt, werden je nach Wahl, unterschiedliche zusätzliche Cutscenes, Sidequests und Musik während den Kämpfen eine Folge eurer Entscheidung sein.

Jude und Milla leben in Rieze Maxima, einer Welt in der Menschen in Harmonie mit Geistern(übernatürlichen Wesen) leben. Die Menschen haben ausserdem die Fähigkeit zur Magie. Dem gegenüber haben wir die Bewohner von Elympios. Diese haben einen Hang zur Technologie. Und in Rollenspielen nicht unüblich, wird diese Technologie betrieben durch Energie die aus den Geistern gewonnen wird. Elemente wie diese findet man zum Beispiel in Final Fantasy VII (Shinra -Mako). Natürlich gibt es zur Story noch viel mehr zu sagen, doch das heben wir uns für eine Review auf, und ihr wollt ja sicher selbst die Erfahrung machen.

Wie anhand der Screenshots und Videos zu beweisen ist, lässt sich das Spiel auch ganz hübsch ansehen. Die Ingame Grafik sowie die Cutscenes sind im Animestil gehalten und wirken liebevoll gemacht. Dabei soll es nicht zu viele Cutscenes geben.

Insgesamt soll die Hauptstory rund 60 Stunden dauern. Dazu kommen noch sämtliche Sidequests, Sammelaktivitäten etc., was die Dauer in etwa verdoppeln kann.

In dieser Zeit werdet ihr euch mit einer Party von 6 Charakteren durch das Spiel schlagen. Schlagen dürft ihr euch zu viert. Und wenn ihr wollt sogar mit vier menschlichen Spielern. Der Kampf selbst findet im sogenannten  „Dual Raid Linear Motion Battle System“  zusätzlich zu den sich typisch füllenden und verbrauchenden Balken, habt ihr die Möglichkeit Charaktere zu verknüpfen, um dadurch besondere Angriffe zu starten. Allgemein hat man viele Möglichkeiten taktisch vorzugehen. Ob nun die Aufgabenverteilung in den Kämpfen oder die Entwicklung der Charaktere, bis hin zu dem Lootsystem zum freischalten von Ausrüstung und Waffen, das Spiel lässt euch so taktisch vorgehen wie ihr wollt.

Hier noch ein Video zum Lilium Orb System, welches die Charakterentwicklung darstellt. (mögliche Spoiler)

Wir hoffen, dass euch eine Kaufentscheidung somit etwas leichter fällt. Fans der Serie werden wohl ohnehin sofort zuschlagen und freuen sich bereits jetzt auf Tales of Xillia 2, welches im nächsten Jahr seine Weg nach Europa finden soll. Und fast vergessen: Tales of Xillia kommt in Europa mit englischer Sprachausgabe und deutschen Untertiteln.