Menü

Tokyo 42 – Stylischer Shooter mit Retro-Look

Artikel von | 05.09.2016 um 18:52 Uhr

Ihr kennt weder Tokyo 42 noch dessen Entwickler SMAC Games? Solltet ihr aber, macht aber nichts, dann stellen wir euch mal eben jenes Spiel vor. Der Grund dafür liegt darin, dass der Titel nun offiziell Anfang 2017 auf der PlayStation 4, PC und Xbox One erscheinen wird. Die Macher des Spiels beschreiben es selbst als „Syndicate-trifft-Monument-Valley-trifft-Worms“. Aber der Reihe nach. Es ist ein Open-World Singleplayer Spiel, bei dem ihr neben der Story auch einige Nebenquests absolvieren könnt. Hinzu kommen kompetitive Multiplayer-Kämpfe in einer Arena.

Ihr spielt einen Charakter, der in eine mörderische Welt voller Assassinen hineingezogen wird und ein unheimlich verdichtetes Tokyo der Zukunft erkundet. Eure Missionen nehmt ihr an Terminals oder von zwielichtigen „Händlern” entgegen, um so eure Mittel aufzustocken und euren Ruf innerhalb des zwielichtigen Milieus zu verbessern.
Es ist durch und durch ein Actionspiel: Jede Kugel und jede Granate hat ihre eigene Physik, ihr könnt also ausweichen, während ihr es mit rivalisierenden Gangmitgliedern, der Polizei oder finsteren Firmendrohnen aufnehmt. Ihr sammelt unterwegs Pistolen, Maschinengewehre, Scharfschützengewehre, Katanas und andere Waffen auf, während ihr springt und die Kamera dreht, um Zugang zu neuen Teilen der Welt zu erhalten.

Ihr könnt euer Äußeres ändern, um in der Masse unterzutauchen und Assassinen-Rivalen abzuschütteln, die geschickt wurden, um euch zu erledigen. Diese Mechanik ermöglicht es euch außerdem, die verschiedenen Gruppen zu infiltrieren, denen ihr begegnet: Die Punks, die Skins (eine militante Nudisten-Fraktion) und das einflussreiche Unternehmen NanoMed werden euch Zugang zu ihrem Revier gewähren, wenn ihr passend gekleidet seid.

Das Verändern eures Aussehens wirkt sich auch erheblich auf den Multiplayer-Modus aus. Im Arena-Modus spawnen du und dein Gegner in einem kleinen Gebiet und wisst nicht, wo sich der andere befindet. Ihr müsst versuchen, euch in der Masse möglichst unauffällig zu verhalten, während ihr umherlauft und Waffen einsammelt: Wenn ihr eure Position verratet, könnte das euren sofortigen Tod bedeuten, falls euer Gegner euch entdeckt.

Die Worms-Einflüsse werden sichtbar, wenn ihr versucht, Granaten in hohem Bogen über die Dächer von Gebäuden zu werfen, oder sie heimlich an Wänden abprallen lasst, um andere Spieler auszuschalten. Ein Match zwischen zwei erfahrenen Kriegern ist ein tödliches Spiel der Täuschung und Irreführung. Beide Spieler versuchen, vorherzusehen, welche Waffe als Nächstes aufgehoben wird oder welches Gesicht in der Menge das Letzte sein könnte, das sie jemals sehen werden.

Obwohl es Spaß macht, ins Geschehen zu hüpfen und draufloszuballern, erfordert das Spiel einiges an Können: Das präzise Schießen und das Timing bestimmter Waffen benötigt ein wenig Übung. Ich glaube, ein Motorrad zu starten, zum Sprung anzusetzen und dann in der Luft einen Assassinen mit einem Pistolenschuss auszuschalten, sollte genug Ansporn sein, um euer Können zu verbessern.

Tokyo 42 1

Deine Meinung? Let's Chat!

    Jetzt einloggen oder registrieren um ein Kommentar zu schreiben

    Anmelden