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War Thunder bei uns im Test: Anstrengender 2. Weltkrieg

Artikel von | 06.07.2015 um 16:08 Uhr

War-Thunder-PS4

Free-to-Play Spiele gibt es im PlayStation Store einige. Eines davon ist War Thunder. Mit Propeller-Maschinen und Panzern geben wir unser Bestes auf den Schlachtfeldern des 2. Weltkrieges. Wir haben uns aufs Schlachtfeld gewagt und geben euch hier einen Frontbericht aus erster Hand.

Willkommen im Krieg

War Thunder, welches von Gaijin Entertainment entwickelt und unterhalten wird, schickt den Spieler auf die Schlachtfelder des 2. Weltkrieges. Auf dem heimischen Computer feierte der Titel Premiere, bevor er auch für die PlayStation 4 veröffentlicht wurde.

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Im Hauptmenü des Spiels fällt uns ein kleiner Hinweis auf. Ein Tutorial, welches wir abschließen sollten. Da wir den Titel vorher noch nicht gespielt haben, nehmen wir die Hilfe gerne an und finden uns direkt in einer Propeller-Maschine wieder. In dem kurzen Spiel wird uns die Steuerung der Flugzeuge nahegelegt. Wir lernen, wie man die Geschwindigkeit kontrolliert, bestimmte Manöver fliegt und natürlich auch, wie wir die Bordwaffen und Kanonen einsetzen. Haben wir das Tutorial erfolgreich abgeschlossen, können wir direkt in eine Multiplayer-Schlacht ziehen, um das eben gelernte direkt anzuwenden.

Bevor es allerdings los geht müssen wir uns für eine Nation entscheiden. Ungeachtet dessen, dass es sich bei War Thunder um Schlachten während des 2. Weltkrieges handelt, haben wir uns für Deutschland entschieden. Und darauf folgte gleich zu Beginn des Spiels die Rechnung: Wir mussten uns von anderen Spielern als Nazis und Judenhasser beschimpfen lassen. Um ganz ehrlich zu sein, haben wir uns einfach für Deutschland entschieden und das War Thunder Szenario einfach außer Acht gelassen. Deshalb waren wir über eine solche Reaktion schon etwas überrascht. Letzten Endes war uns das aber auch egal – wir wollten einfach nur ein Spiel spielen. Alternativ hätten wir uns auch für Amerika, Russland, Japan oder China entscheiden können.

In unserer ersten Schlacht bestand das Ziel darin, einfach alle feindlichen Truppen auszuschalten. Das ist leichter gesagt als getan, eben weil auch andere Spieler an Bord sind, welche deutlich mehr Erfahrung gesammelt haben. Und so dauert es auch nicht lange, bis wir das erste mal abgeschossen wurden. Allerdings nicht etwa von einem feindlichen Jäger, sondern von einem gegnerischen Flakgeschütz – denn auch das gibt es in War Thunder. Die Luftgefechte machen wirklich Spaß und sind sehr spannend. Nimmt man beispielsweise einen Gegner aufs Korn, liefert sich mit ihm ein hektisches Luftgefecht aus Ausweichmanövern und MG-Salven, so kann es ganz schnell passieren, dass man selbst ins Visier von feindlichen Jägern gerät. Hier ist also auch immer ein wenig Vor- und Umsicht gefragt. Hinzu kommt, dass man pro Schlacht maximal 3 mal abgeschossen werden darf, da die Schlacht sonst früher vorbei ist, als es einem gefallen dürfte. Die erste Schlacht haben wir nach gut 15 Minuten heil überstanden. Wir sammeln Erfahrungspunkte, etwas Geld und den Ruhm für unsere ersten 2 Abschüsse.

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War Thunder Testbericht

War Thunder

  • Release: 29.11.2013
  • Genre: Action, MMO
  • Entwickler: Gaijin Entertainment
  • Publisher: Gaijin Entertainment

Gutes

- Viele historische Flugzeug und Panzermodelle
- Vielzahl an Optimierungsmoeglichkeiten und Forschungen
- Toller Sound
- Kostenlos spielbar...

Schlechtes

- ...aber ohne Echtgeld Investition nur sehr langsamer Fortschritt
- Aufgrund des grossen Umfangs, teilweise sehr unuebersichtlich
- Bildschirmtexte teilweise viel zu klein
- Viele kleine Fehler und Bugs, vor allem in Panzerschlachten

7.2 / 10 Gut

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