The Witness im Test – Das beste Puzzle Spiel aller Zeiten?

Getestet von | 01.02.2016 um 16:47 Uhr

Vor 5 Jahren erschien mit Braid ein Puzzle-Spiel, dass seiner Zeit alle begeistert hat. Das lag an den fantastischen Rätseln und der interessanten Geschichte. Hinter dem Spiel stand seinerzeit Jonathan Blow, welcher nun mit seinem Team ein neues Spiel entwickelt hat, The Witness. In unserem Test verraten wir euch, ob die hohen  Erwartungen erfüllt werden konnten und ob sich die, für ein Indi-Spiel happigen, 37 Euro lohnen.

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Die Rätsel und du

The Witness beginnt ohne Menü oder ähnliches. Ihr findet euch direkt in einer Art Schleuse wieder und müsst eine Tür öffnen. Dies tut ihr, indem ihr auf einer Tafel ein Rätsel löst, bei dem ihr einfach eine Linie von A nach B ziehen müsst. Kurze Zeit später findet ihr euch in einem wunderschönen Garten wieder. Hier gibt es auch wieder ein paar Rätsel und wenn ihr den Garten verlassen wollt, müsst ihr diese lösen. Eigentlich ist das Prinzip des Spiels damit auch schon erklärt – löst Rätsel um weiter zu kommen. Nachdem ihr den Garten verlassen habt, habt ihr freie Bahn und könnt hingehen wohin ihr wollt. Es gibt verschiedene Areale wie einen Sumpf, einen Wald, eine Burg oder eine Stadt. In all diesen Arealen gibt es nur ein Ziel: Rätsel lösen. Wenn man dann mal eine weile umher läuft, stellt man fest, dass man auf einer Insel festsitzt. Scheinbar ist man auch ganz alleine auf der dieser und außer euch gibt es nur die Rätsel. Die Handlung gibt auf dem ersten Blick auch nicht viel mehr her. Zweifellos steckt da noch mehr dahinter, doch das verraten wir euch nicht. Wir sagen nur so viel, es gibt noch mehr als nur Rätsel zu entdecken.

Ich verstehe es nicht, das macht doch keinen Sinn………….achsoooo, wie einfach

Auf dem Bild oben seht ihr eines der Rätsel. Und diesen Anblick könnt ihr euch merken, denn so sehen ALLE Rätsel aus, naja fast alle, doch dazu kommen wir später noch. Es ist in jedem Rätsel das Ziel, die Linie von A nach B zu führen, also vom kreisförmigen Startpunkt, zum abgerundeten Ende. Das Schema ist immer gleich, doch müsst ihr immer wieder verschiedene Zusatzaufgaben auf dem Weg von A nach B lösen. Auf dem Bild oben müsst ihr mit der gezogenen Linie dafür sorgen, dass die 2×2 Würfel eingerahmt sind und immer 2 Symbole in einem eingerahmten Bereich sind. Klingt kompliziert, ist es am Anfang auch, doch das Spiel führt euch an die neuen Aufgaben immer langsam heran, bevor ihr dann so eines vorgesetzt bekommt. Wo es Anfangs nur Rätsel gibt, bei denen ihr schlicht und einfach von A nach B müsst, kommen in den verschiedenen Teilen der Insel, immer wieder neue Aufgaben dazu. Später wird das dann auf die Spitze getrieben, wenn ihr in einem Rätsel mehrere Aufgaben mit einmal bewältigen müsst. Von besagten Aufgaben, gibt es in etwa 10 verschiedene. Einmal müsst ihr schwarze Punkte auf dem Weg von A nach B aufsammeln, manchmal müsst ihr mit einer Linie Schwarz von Weiß trennen oder manchmal zwei Linien mit einmal steuern. Dazu kommt noch, dass es ab und mehrere Startpunkte und auch mehrere Ziele gibt, was teilweise auch für verschiedene Ergebnisse sorgt. Wenn ihr beispielsweise das linke Ziel nehmt, öffnet sich eine Tür und wenn ihr das Linke Ziel nehmt, kommt ihr zu einem weiteren Rätsel.

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Gutes

- Mehr als 650 fantastische und kreative Rätsel
- Locker 60 Stunden Spielzeit für alle Rätsel
- Hübsche und idyllische Insel
- Anreiz herauszufinden, was es mit der Insel auf sich hat
- Zahlreiche AHA-Momente

Schlechtes

- Keine Musikuntermalung
- Keine Übersicht gelöster und offener Rätsel
- Steuerung nicht immer optimal

8.6 Sehr gut

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