The Witcher 3: Blood and Wine im Test

Getestet von | 02.06.2016 um 17:26 Uhr

Vor ziemlich genau einem Jahr erschien The Witcher 3: Wild Hunt und begeisterte die Spielergemeinde. Nachdem der Titel zahllose Preise einheimste, bekamen wir im Oktober die erste Erweiterung, Hearts of Stone. Nun erschien die zweite und letzte Erweiterung, Blood and Wine, welche den Hexer nach Toussaint verschlägt. Wir haben uns Geralts letztes Abenteuer genau angesehen und verraten euch, ob es ein würdiger Abschluss ist.

Siedlung der Steinschneider

DER DLC IST NUR SPIELBAR, WENN IHR AUCH DAS HAUPTSPIEL BESITZT!

Auf in neue Gefilde

Zu Anfang habt ihr die Wahl. Entweder ihr nehmt euren Speicherstand und reist dann nach Toussaint, wobei der empfohlene Level bei 34 liegt. Ihr könnt aber auch direkt im DLC starten und seid sofort Level 34 mit angemessener Ausrüstung. So oder so, ihr könnt problemlos loslegen. Der Hintergrund von Geralts Reise nach Toussaint ist, dass dort eine Bestie sein Unwesen treibt und eben Geralt diesen Vorkommnissen nachgehen soll. Natürlich ist alles nicht so simpel wie es scheint und hinter den Geschehnissen steckt mehr als es zuerst scheint, doch viel mehr verraten wir euch nicht. Gut ist die Handlung definitiv, wenn sie auch etwas besser hätte sein können, da die eigentlich Vorraussetzungen mehr geboten haben. Auch kleinere Nebenhandlungen von Sidequests sind wieder durchaus interessant, wie im Hauptspiel auch schon. Neben komplett neuen Charakteren, trifft man auch auf alte Bekannte und hier und da wird auch auf das Hauptspiel Bezug genommen, doch an sich ist Blood and Wine komplett abgekapselt vom Hauptspiel und spielt quasi nach den Ereignissen um Ciri und die Wilde Jagd. Obwohl die Charaktere durchaus interessant sind, bleibt der Antagonist, der eigentlich einen guten ersten Eindruck macht, ein wenig auf der Strecke.

Beauclair

Schon kurz nach der Ankunft in Toussaint fällt eins sofort auf, hier blüht das Leben einfach nur so. Alles wirkt bunt und lebendig, einfach sehr einladend. Besonders eindrucksvoll ist auch die hübsche Hauptstadt und die allgemeine Größe des neuen Gebiets. Hier gibt es wieder einiges zu erkunden und entdecken. Neben der Hauptstadt gibt es auch mehrere Weingute, von denen eins auch Geralt gehört, doch dazu später mehr. Zusätzlich gibt es noch eine Arena in der ihr auch an Wettkämpfen teilnehmen könnt.

Was gibt es neues

Neben den Neuerungen die mit Patch 1.20 daherkommen, gibt es auch Dinge, die durch die Erweiterung dazukommen. Zwei maßgebliche sind hier die Mutationen und die Großmeister Ausrüstung, aber der Reihe nach. Durch eine Quest bekommt Geralt die Möglichkeit seine Hexer-Mutationen zu verstärken, wodurch ein neuer Fähigkeitenbaum freigeschaltet wird, für den ihr neben Fähigkeitspunkten auch Mutagene braucht. Diese Fähigkeiten ersetzen die bekannten zwar nicht, doch verstärken sie sehr. Was die Großmeister Ausrüstung angeht, auch hier wird alles durch eine Quest in Bewegung gesetzt, die euch einige Schatzsuchen eröffnet, durch die ihr an die Pläne für die Ausrüstung kommt.  

Gorgo-Ausläufer

Natürlich spielt auch das wichtigste Element aus dem Hauptspiel wieder eine Rolle, Gwint. Neben neuen Karten, Karten-Fähigkeiten und einem neuen Karten-Set, gibt es auch ein neues Gwint Turnier. Eigentlich kann man allgemein sagen, dass Blood and Wine so ziemlich alles bietet, was auch das Hauptspiel geboten hat, nur halt endlich mehr davon. Auch Bosskämpfe dürfen wieder nicht fehlen und von denen gibt es einige und diese haben es oft in sich und verlangen mehr als stumpfes draufkloppen. Beim Kloppen an sich, bleibt alles beim alten, ist auch ok so, denn auch wenn das Kampfsystem nicht perfekt ist, macht es dennoch Spaß. Im Kampf kommen die gewohnten Waffen zum Einsatz und von denen gibt es auch einige Neue, was auch für Rüstungen gilt. Manche davon bekommt man durch die Schatzsuchen, die wir oben bereits angesprochen hatte, einige davon gibt es durch Quests, aber manche sind auch gut versteckt.

Sansretour-Tal_5

Gutes

- Riesige, hübsche Spielwelt, die viel bietet und zum Erkunden einlädt
- Sehr viel Inhalt für einen schmalen Preis
- Interessante neue Quests und Charaktere
- Nette Neuerungen

Schlechtes

- Technisch mit kleinen Fehlern
- Teilweise unglaublich lange Ladezeiten

9.0 Must Have

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