Tales of Xillia 2 – Review

Getestet von | 27.08.2014 um 14:11 Uhr

Gleich vorweg wollen wir erwähnen, dass es empfehlenswert ist, den Vorgänger gespielt zu haben -aus dieser Perspektive ist auch unsere Review geschrieben- da man sonst viele Zusammenhänge und Hintergründe nicht versteht.

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Letztes Jahr im August, erschien das letzte Tales Spiel bei uns, die Rede ist von Tales of Xillia. Jetzt ist, genau ein Jahr später, Tales of Xillia 2 erschienen und setzt die Geschichte, des Erstlings fort.
Das Spiel startet direkt mit einem Kampf des Haupt-Charakters Ludger Kresnik. Es stellt sich heraus, dass er nur geträumt hat. Als er aufwacht merkt er, dass er zu spät zu seiner Prüfung kommt. Nachdem ihr die Prüfung dann abgeschlossen habt, wechselt das Spiel zu Elle, die zweite Hauptrolle neben Ludger. In einer kurzen Anime Sequenz, sieht man, wie sie von ihrem zuhause fliehen muss, weil es Angegriffen wird. Kurz nachdem sie von ihrem Vater auf ein Boot gesetzt wurde, damit sie in Sicherheit kommt, startet auch schon das Opening welches, wie für Tales gewohnt, fantastisch aussieht und mit einem super Soundtrack unterlegt ist. Das Abenteuer beginnt jetzt.

Willkommen Zurück

Tales of Xillia 2, spielt ein Jahr nach dem ersten Teil. Wie in J-RPG’s üblich, startet man als normaler Typ, der ein normales Leben führt und muss im Verlauf der Handlung die Welt retten. Ihr bekommt auch direkt zu Beginn einen riesigen Kredit aufgebrummt wegen einer Arzt-Rechnung, den ihr nach und nach abzahlen müsst – aber dazu später mehr. Das hört sich jetzt nicht besonders an, aber davon sollte man sich nicht täuschen lassen. Xillia 2 startet zwar etwas gemächlich mit der Handlung und das Ziel ist Anfangs auch nicht direkt klar, weil man immer wieder auf neue Fragen und Vorfälle stößt. Doch nach einer gewissen Zeit, wenn dann auch das eigentliche Ziel klar ist, nimmt die Handlung deutlich an Fahrt auf und kann mit ein paar Twists und Überraschungen, wirklich überzeugen. Auch fällt auf, dass es diesmal merkbar Erwachsener und ernster zugeht und nicht mehr ganz so kitschig ist. Der eigentliche Ablauf der Haupt-Handlung ist immer recht gleich. In den verschiedenen Kapiteln, von denen es übrigens 16 gibt, müsst ihr andere „Splitter-Dimensionen“ besuchen und dort nach einer Anomalie suchen und diese zerstören, damit eure „Haupt-Dimension“, weiterbestehen kann. Neu ist die Möglichkeit, Entscheidungen zu treffen. So habt ihr sehr oft die Wahl, zwischen zwei Antworten oder Aktionen. An sich eine gute Idee, doch leider machen diese Entscheidungen nur sehr sehr selten einen Unterschied, sondern sorgen nur dafür, die Sympathien der verschiedenen Charaktere zu gewinnen. Durch das neue Freundschafts-System, kann Ludger tiefere Freundschaften, zu den bereit aus dem Erstling bekannten Charakteren knüpfen, wodurch er besondere Gegenstände bekommt. Was uns auch auffiel, als wir manche Speicherstände neu geladen haben, dass es bei den Entscheidungen, sehr oft nur der Dialog leicht verändert wird, aber das Ergebnis trotzdem das gleiche ist. Oder das man Option A wählt, das Spiel aber nur weiter geht, wenn man Option B nimmt, dadurch wirken dies Entscheidungen unwichtig und gleichgültig. Leider sind diese Entscheidungen nicht Synchronisiert und so ist Ludger auch ein sehr schweigsamer Typ, sogar zu schweigsam, denn er sagt nie mehr als ein paar Worte oder meldet sich nur durch einen Seufzer oder ein schnaufen. Man wollte wohl dadurch erreichen, dass der Spieler sich etwas mehr mit Ludger identifizieren kann, aber leider klappt das nicht so ganz und dadurch hat Ludger keine wirkliche Persönlichkeit und wirkt neben den anderen Charakteren sehr blass.

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Da die Handlung bei einem Rollenspiel sehr wichtig ist, wollen wir natürlich auch nicht mehr darauf eingehen, um nicht zu viel zu spoilern. Aber so viel sei gesagt, es gibt mehrere Enden und wer etwas übrig hat, für verschiedene Dimensionen und Zeit-Ebenen, wird sehr gut unterhalten werden. Das liegt auch an den sehr abwechslungsreichen und charmanten Charakteren, von denen man einen Großteil schon aus dem Vorgänger kennt, aber dadurch gibt es auch eine gewisse Wiedersehensfreude, die ihr übriges tut. Diesmal hat jeder Charakter auch separate, eigene Charakter-Quests, die in Kapitel unterteilt sind, bei denen ihr sie näher Kennenlernen könnt und mehr über ihr Probleme und Ziele erfahrt. Da kommen wir auch schon zu einem der ersten Kritikpunkte. Leider schwanken die Qualität und die Spannung der Charakter-Quests teilweise sehr. Einmal müsst ihr so etwas wichtiges machen, wie Freunde retten oder politische Probleme lösen, was oft interessant gemacht ist und etwas Zeit brauch und meist in einem Bosskampf gipfelt. In anderen Quests, geht es um eine einzelne Sequenz, wo es, z.B. darum geht, wie man eine Suppe am besten kocht. Zwar sind diese Sequenzen manchmal recht amüsant, aber sie wirken leider sehr unwichtig und trivial. Auch fällt es mit der Zeit auf, dass es recht oft auf dasselbe hinausläuft. Ein Charakter hat ein Problem, ihr betretet eine Splitter-Dimension, besiegt einen Boss, das Problem wird gelöst.

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Das Beste vom alten, mit einer Portion Neuem

Neben der Handlung, ist auch das Kampfsystem in einem Rollenspiel sehr wichtig und hier bleibt sich Tales wieder treu. Die Kämpfe laufen in Echtzeit ab und sind recht schnell und Actiongeladen. Die Angriffe werden, wie immer, als Arte bezeichnet und dazu gibt es noch Fertigkeiten, wie mehr Energie oder andere Effekte. Wer schon mal ein Tales gespielt hat, wird sich ziemlich schnell zurecht finden, besonders diejenigen, die den Vorgänger gespielt haben. Da sich bis auf das System zum Arte und Fähigkeiten Freischalten, nicht allzu viel geändert hat. Im ersten Teil, hat man neue Arte und Fertigkeiten freigeschaltet, wenn man gelevelt ist und dadurch Punkte freigeschaltet hat, die man auf einem Netz benutzt hat, ähnlich zum Sphärobrett von Final Fantasy X. Damals konnte man noch recht frei wählen, in welche Richtung man geht und was man als nächstes freischaltet, dass ist jetzt nicht mehr ganz so. Jetzt habt ihr verschieden Extraktoren, die die verschiedenen Elemente nutzen und um neue Arte und Fertigkeiten zu erlernen, müsst ihr Element-Erze sammeln. Die gibt es entweder nach kämpfen oder auf der Weltkarte zum sammeln verteilt. Die verschiedenen Elemente sind: Feuer, Wind, Erde, Wasser, Licht und Dunkelheit. Zum Beispiel der Extraktor Sonne, zieht seine Arte und Fertigkeiten aus dem Element Licht. Im Licht Element, würdet ihr dann bei 100 gesammelten Element-Erzen, eine neue Fähigkeit kriegen, die nächste dann bei 200. Diese Extraktoren gibt es natürlich für jedes Element und manche, kombinieren auch mehrere Elemente. Bei jedem Extraktor, seht ihr welche Arte und Fähigkeiten als nächstes freigeschaltet werden, jeder Extraktor schaltet natürlich andere Fähigkeiten frei, so das ihr sie unter euren Charakteren, immer wieder Wechseln müsst. Falls ein Charakter, alle Fähigkeiten aus einem Extraktor hat oder ein anderer Charakter, mehr davon hätte, wenn er ihn ausrüstet, kann man natürlich nach Belieben wechseln. Das Upgraden der Arte geschieht nun nicht mehr durch häufigen Gebrauch, sondern auch durch das nutzen der Extraktoren. Leider kann man dadurch nicht mehr ganz so frei wählen, was als nächstes gelernt wird, da die Extraktoren die Fähigkeiten und deren Reihenfolge festlegen. Das klingt alles etwas kompliziert, aber man findet sich eigentlich schnell rein. Es gibt natürlich wieder normale Arte, Arkane Arte, die stärker sind und natürlich die spektakulär inszenierten Mystischen Arte, die es auch wieder in Team Versionen gibt. Jeder der spielbaren Charaktere, von denen es diesmal neun gibt, hat wieder eine einzigartige Spezial-Fähigkeit. Zum Beispiel kann Ludger, zwischen drei Waffenarten wechseln, den Doppelschwertern, dem Hammer und den Doppelpistolen. Jyde kann, wie schon im ersten Teil, durch gut getimetes ausweichen, hinter seinen Gegner gelangen. Und auch das verbinden der Charakter ist wieder möglich, wo auch jeder eine einzigartige Partner-Fähigkeit hat. Milla kann beispielsweise Gegner festhalten und Alvin kann euch helfen generische Verteidigungen zu durchbrechen. Ludger hat sogar noch eine Verwandlung, den sogenannten „Chromatus-Modus“, in dem er für eine kurze Zeit, alleine gegen den Gegner kämpft, aber mit stark verbesserten Fähigkeiten.

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Du willst wissen wie es weiter geht? Zahl erstmal!

Bisher haben wir über die spannende Handlung, die tollen Charakter und das spaßige Kampfsystem gesprochen. Zwar haben wir schon ein paar kleine Kritikpunkte angesprochen, aber leider gibt es noch viel schwerwiegendere Fehler im Spiel, denen wir uns nun widmen. Es gibt ein neues System für die Nebenquests, früher hat man verschieden Leute angesprochen, von denen man dann Nebenquests bekam. Das war manchmal mühselig, da manche nur zu bestimmten Zeitpunkten erhältlich waren oder leicht verpasst werden konnten. Nun gibt es in jeder Stadt eine Kontaktperson, die euch alle erhältlichen Nebenquests, mit einmal anzeigt und dazu auch noch Jagdaufträge, für Elite-Monster für euch hat. All das, bringt euch reichlich Geld und Gegenstände ein. Dieses neue System ist klasse und macht die Nebenquests, übersichtlicher und angenehmer, ABER hier kommt jetzt das große Problem. Bereits zu Beginn hatten wir, von dem großen Kredit gesprochen den man abzahlen muss und zwar durch das Geld, dass ihr mit den Nebenquests und das Jagen der Elite-Monster bekommt. Dadurch steht ihr oft vor der Entscheidung, entweder neue Ausrüstung zu kaufen oder euren Kredit abzuzahlen. Hört sich jetzt nicht so tragisch an, jedoch müsst ihr um die Haupt-Handlung fortsetzen zu können, den Kredit immer weiter abzahlen, damit ihr Zugriff auf neue Orte bekommt. Deswegen besteht wortwörtlich Zwang, die Nebenquests zu erfüllen, um die Handlung weiterspielen zu können. Wodurch die Handlung, auch immer wieder an Fahrt verliert. Anfangs ist das noch erträglich, wenn man dann aber eine Quest machen muss, wo man zum fünften mal, einen bestimmten Gegner x-mal besiegen muss, wird es mehr und mehr nervig, besonders da die Anforderungen auch immer ansteigen. Zum Beispiel, müsst ihr anfangs einen Wolf dreimal töten, später sind es dann schon zwanzig mal. Natürlich kriegt man dadurch auch mehr Geld, aber mehr Spaß macht es dadurch auch nicht. Man muss auch für einige Nebenquests Materialien Sammeln, aber auch hier ist dann wieder die Frage, entweder oder. Denn man kann jetzt auch Spezialanfertigungen, für Ausrüstung und andere Gegenstände in Auftrag geben, die aber auch Materialien brauchen. Aber zurück zu dem Kredit. Es gibt ja noch die Elite-Monster, die zwar um einiges Härter als normale sind, aber auch deutlich höhere Belohnungen geben. Hört sich ja soweit ganz gut an, bloß sind diese Elite-Monster meistens so stark, dass man entweder aufgeben muss oder auf einen niedrigeren Schwierigkeitsgrad schalten muss. Wo wir auch schon bei nächsten Problem sind und zwar dem sehr stark schwankendem Schwierigkeitsgrad. Man hat Anfangs vier Stufen zur Auswahl: Easy, Normal, Gemäßigt und Schwer. In einem Bereich, besiegt ihr alle normalen Monster auf Gemäßigt, ohne wirkliche Probleme zu haben, sogar wenn es viele Gegner sind. Wenn ihr dann im gleichen Bereich, ein Elite-Monster bekämpft oder einen Boss, habt ihr teilweise sogar auf Easy, ganz schön zu hart zu kämpfen und braucht einige Anläufe. Nebenquests gehören natürlich zu einem RPG dazu, aber sie sollten kein Zwang sein. Auch so gibt es wieder viel zu erledigen, da wären noch Katzen die man suchen muss, die Arena ist wieder dabei und es gibt einen EX-Dungeon, der wieder extra Hart ist.

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Das kenne ich doch schon

Kommen wir zum nächsten Punkt, der für manche vielleicht der negativste sein wird und zwar dem Recyclen. Nahezu alles im Spiel, wurde vom ersten Teil recycled. Egal ob Orte, Bosse, Waffen, Gegner oder Charaktere, so gut wie nichts in dem Spiel ist neu. Dazu gibt es auch noch reichlich Backtracking, aufgrund der Splitter-Dimensionen, in denen ihr vorher bereiste Orte, auch mehrmals seht. Dadurch fehlt natürlich auch jegliche Entdeckung und Erkundung. Da der zweite Teil ein Jahr später spielt, gibt es auch keine wirklichen Veränderungen in der Welt. Wenn man erstmal dahintergekommen ist, dass vieles recycled wurde, weiß man öfters auch schon, was einem bevorsteht, wenn man eine Splitter-Dimension für eine Charakter-Quest betritt. Wenn man beispielsweise einen bestimmten Ort betreten muss, kann man sich meist denken wer der Boss sein wird, da man aus dem ersten Teil noch weiß, wer hier der Boss war. Das trifft zwar nicht immer zu, aber da man auf so gut wie jeden Boss, aus dem ersten Teil nochmal trifft, weiß man auch irgendwann, wer noch fehlt und was noch auf einen zukommt. Was man in diesem Fall aber zugute halten muss ist, dass man durch das wiederholen von Ereignissen oder Begegnungen, manchmal Sachen erlebt, von denen im ersten Teil nur gesprochen wurde oder die man dann, aus einer anderen Perspektive sehen kann.

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Weiter geht es mit der Technik. Der Cel-Shading look wirkt, wieder einmal, wie aus einem Anime und ganz besonders die Anime-Seuqenzen, sehen Fantastisch aus. Manchmal wirken die Gesichter etwas emotionslos, aber das fällt nur selten auf. Die Kämpfe strotzen nur so vor Effekten und laufen dabei so gut immer, super flüssig. Ladezeiten gibt es zwar recht häufig, da man öfters das Schnellreise Feature benutzen muss, aber diese fallen sehr kurz aus. Was aber öfters auffällt ist, dass beim Betreten einer Stadt, die Einwohner oft nachgeladen werden müssen und plötzlich aufpoppen. Die Musik sollte den meisten noch aus dem Vorgänger bekannt sein, aber es gibt auch neue Stücke. Besonders gut sind das Opening Theme und das davon inspirierte Theme am Ende. Auch die englische Synchro ist klasse, obwohl eine japanische, für einige sicher auch wünschenswert gewesen wäre. Bleibt noch die Steuerung, die wie gewohnt locker von der Hand geht, da hat Tales schon seit langem, das gleiche System und das ist auch für Neulinge, sehr eingängig und schnell zu erlernen. Bei Xillia 2 kriegt ihr auch sehr viel für euer Geld, die Story kann man zwar in etwa 20-25h beenden, aber dann entgeht einem verdammt viel. Wer alles sehen und erledigen will und ein Auge auf die Platin geworfen hat,  muss an die 100h, mit dem Spiel verbringen können. Wo wir gerade beim Thema Trophäen sind, sollte erwähnt werden, dass bei einem Story Durchgang, nur etwa 3-4 Trophys freigeschaltet werden. Die restlichen Trophäen benötigen einiges an Farmen, man muss viele Techniken und Fähigkeiten 450 mal anwenden, sehr viele Materialien Sammlen, alle Freundschaften maximieren und und und.

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Ein erneuter Besuch lohnt sich

Schlussendlich bleibt zu sagen, wer mit Tales of Xillia spaß hatte, wird sich bei Teil 2 sofort heimisch fühlen und sich freuen, die alten Bekannten wieder zu treffen, da es ein direkter Nachfolger ist. Deswegen gibt es jedoch massig recycling und man kann nicht viel neues entdecken. Die Story baut sich zwar etwas langsam auf, aber wird dann doch sehr spannend. Leider wird durch die zwanghaften Nebenquests oft Fahrt aus der Handlung genommen. Das Kampfsystem ist schnell, spaßig und komplexer als es scheint und bietet durch neun spielbare Charaktere viel abwechslung, aber leider sind sechs davon schon vom Erstling bekannt und zwei weitere kennt man zumindest schon, deshalb kann man sagen, dass nur Ludger komplett neu als spielbarer Charakter ist. J-RPG Fans kommen definitiv auf ihre kosten, wer eher auf Westliche Rollenspiele steht, wird mit Tales of Xillia 2 wohl nicht wirklich warm werden.

Gutes

+ Vielseitige und Charmante Charaktere
+ Klasse Kampfsystem
+ Spannende Handlung
+ Viel zu tun
+ Angenehmeres Nebenquest-System

Schlechtes

- Extremes Recycling von Teil 1
- Ludger zu schweigsam und blass, im Vergleich zu Rest
- Entscheidungen meist unwichtig bzw. irrelevant
- Nebenquest Zwang durch Schulden-System
- Stark schwankender Schwierigkeitsgrad

7.8 Gut

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