Skullgirls – Die Demo im exklusiven gamescom-Test

Getestet von | 21.08.2011 um 17:22 Uhr

Vor einiger Zeit berichteten wir über ein etwas anderes Prügelspiel, welches den Markt zu bereichern gedenkt. Die Rede ist von Skullgirls, welches mit exklusiven Zeichnungen ins Rennen geht. Jede Bewegung wird eigenständig von einem namhaften Künstler zu Papier und anschließend in den 2D-Prügler gebracht. Ausgestattet mit derzeit vier verschiedenen Charakteren geht Skullgirls ins Rennen und versucht, sich mit einfachen Mitteln von der Menge abzuheben. Ob es dies schaffen wird, steht jedoch auf einem anderen Blatt.

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Auf der diesjährigen gamescom hat man die Gelegenheit, am Stand von Konami in Halle 6 den Titel zu testen. Die Demo hierbei ist auf Englisch, was dem Ganzen allerdings keinen Abbruch verleiht. Die Auswahl der Charaktere verläuft ein wenig anders als bisher, denn man hat die Wahl, ob man einen besonders starken Charakter möchte, zwei stärkere oder drei Charaktere, die von ihrem Stärkelevel her als normal zu bezeichnen sind. Das mag ein wenig unfair erscheinen, sollte sich der Gegner für drei Charaktere entscheiden und genau das ist es. Während wir den Prügler testen durften, entschieden wir uns einerseits für einen besonders starken und andererseits für drei normale Charaktere. Nun lässt sich höchstens mit Geschick gewinnen, denn während der Starke zwar wesentlich mehr Schaden verursacht, ist es eher wahrscheinlich, dass er der puren Übermacht der drei Charaktere unterliegt. Demnach sollte man darauf achten, dass man sich jeweils für dieselbe Einstellung entscheidet – oder man ist bereits so geübt, dass man mit nur einer Figur gegen die Anzahl an Gegner obsiegen kann.

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Das Gameplay selbst war etwas schläfrig und ließ die Dynamik vermissen, die man aus anderen Titeln des Genres kennt und liebt. Schwerfällig bewegen sich die Damen in 2D über die Plattform und reagieren auch langsam auf die gegebenen Kommandos. Kombos waren ebenfalls kaum möglich, zumindest offenbarten uns keine direkten Kombinationsangriffe. Demnach bleiben nur die normalen Angriffe, die meist zwischen Hand- und Fußangriffen wechseln und gelegentlich besondere Attacken einbauen. An sich lässt sich Skullgirls genauso schwerfällig bedienen, wie sich auch die Charaktere über die Arena bewegen, jedoch lässt sich zu den Charakteren sagen, dass diese besonders gut dargestellt sind. Derzeit hat man die Auswahl aus vier verschiedenen Damen, die mit unterschiedlichen Eigenschaften daherkommen und begeistern.

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Während Peacock aus einer Zeit stammt, in der die Comics noch in Schwarz und Weiß über die Ladentheken gingen, punktet Paranormal mit ihrer Eleganz und noch dazu mit der kleinen Privatarmee, die sie begleitet. Mit unterschiedlichen Aktionen lassen sich die Ladies in den Kampf schicken und überraschen doch in ihren Ähnlichkeiten. Bisher lässt sich nicht sagen, ob sich Skullgirls wirklich auf dem Markt behaupten kann oder ob es in kurzer Zeit bereits als Ladenhüter zu sehen ist. Bis zum Release vergeht jedoch noch einige Zeit, denn einen genauen Zeitraum fehlt dem Titel noch.

Gutes

Schlechtes

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