Resident Evil: Revelations 2 – Episode 1 im Test

Getestet von | 01.03.2015 um 21:23 Uhr

Momentan liegt es voll im Trend Spiele nicht gleich als komplettes Produk zu veröffentlichen, sondern in mehreren Episoden zu präsentieren und somit die Spieler immer wieder ein Weilchen darauf warten zu lassen. Vorallem Telltale Games ist für diese Methode bekannt und nun versucht sich auch Capcom an diesem Modell. Denn mit Resident Evil: Revelations 2 will das Unternehmen den Spielern eine Geschichte erzählen, welche sich über vier Episoden erstrecken soll. Capcom muss nach dem eher schlechten sechsten Teil der Reihe bei den Fans einiges an Wiedergutmachung leisten und so will man sich wieder mehr auf das fokussieren was die Serie so berühmt und vorallem beliebt gemacht hat: Den Horror. Wie das umgesetzt wurde und wie gut das klappt, werden wir in den kommenden Wochen sehen und natürlich könnt ihr dies bei uns lesen.

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Rasanter Einstieg in die Geschichte

Resident Evil: Revelations 2 spielt zwischem dem fünften und sechsten Teil der Reihe und beginnt mit einer Party der Anti-Bioterrorismus-Organisation TerraSave, auf welcher sich auch die Serien-Veteranin Claire Redfield befindet. Dort trifft sie auch auf ihre Arbeitskollegin Moira Burton, Tochter von Berry Burton, der S.T.A.R.S.-Ikone schlechthin. Plötzlich wird aus dem Nichts wird das muntere Treiben unterbrochen, die Lichter gehen aus und maskierte Männer stürmen durch Türen und Fenster in das Gebäude hinein, schiessen um sich und nehmen die anwesenden Personen, sofern diese noch leben, als Geiseln. Dannach werden wir in einem Gefängnis wach und suchen uns den Weg nach draussen, wo wir nach kurzer Zeit wieder auf Moira treffen. Die beiden wissen nicht wo sie sind und wie sie hierher gekommen sind. Jedoch tragen beide Armbänder, wessen Funktion den beiden nicht bekannt ist. Während wir uns dann durch eine Anstalt kämpfen, treffen wir immer wieder auf verschiedenste Zombies, welche uns das Leben zur Hölle machen wollen. Schlussendlich gelingt es uns aus der Anstalt zu entkommen und wir machen uns zu einem Funkturm auf, um Hilfe zu holen. Dabei entdeckt Claire das sich die beiden auf einer Art Insel befinden. Damit endet der Teil von Claire und Moira in der ersten Episode und wir übernehmen nun die Rolle von Berry, welcher nun auf der Suche nach seiner Tochter ist. Kurz nach seiner Ankunft trifft er ein kleines Mädchen, welches sich als Natalia vorstellt und mit uns mitkommen will, weil sie sich alleine unsicher fühlt. Das kleine Mädchen stellt sich dann im Verlauf als sehr nützlich dar, da sie die Fähigkeit besitzt Gegner durch Wände sehen zu können und somit Barry einige Überraschungsmomente seitens der Zombies spart. Nun kämpfen sich die beiden zuerst den Weg in diese Anstalt hinein, kämpfen sich durch die Anstalt und schlussendlich kommen dann an einen Punkt, wo die Entwickler einen Cliffhanger eingebaut haben, welcher Spannung für die zweite Episode verspricht. Während man beim weiblichen Duo allgemein mit wenig Munition und Gegenständen auskommen muss, kommt Barry bereits mit einem breiteren Arsenal an Waffen auf der Insel an, doch natürlich trifft man somit mit Barry und Natalia auch auf stärkere Gegner, welche teilweise nur besiegt werden können, wenn man ihre Schwachstellen freigeschossen hat und diese dann gezielt bekämpft.

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Grusliger Ko-Op Spass?

Seit dem fünften Teil der Serie sind die Ko-Op  Elemente in der Resident Evil Reihe ein fester Bestandteil und hier gehen die Meinungen wieder einmal weit auseinander. Trotzdem sind diese auch in Resident Evil: Revelations 2 vorhanden und sind dabei auch spielerisch angenehm. Es wird im Laufe des Spiels schnell klar, dass Claire eine Expertin im Umgang mit Waffen ist, während Moira nichts mit Waffen am Hut haben will und nur mit einem Brecheisen und einer Taschenlampe bewaffnet ist. Vorallem wenn man es mit einem Freund zusammen spielt ist somit das Teamwork extrem wichtig, da es oftmals denn richtigen Mix aus den Fähigkeiten der beiden braucht um in der Story voran zu kommen. Das gleiche gilt auch für Barry und Natalia, welche sich mit ihren jeweiligen Fähigkeiten bestens ergänzen. Momentan ist dieses Element allerdings nur im Offline Modus vorhanden, was sich wie in alten Zeiten anfüllt, als man noch öfters mit einem Freund zuhause solche Spiele gespielt hatte. Was allerdings den Spielspass beeinträchtig ist die Tatsache, dass der Spieler welcher Moria oder Natalia steuert eine eher passive Rolle einnimmt und gut als Supoort bezeichnet werden kann, da beide ohne Schusswaffen auskommen und somit in Kämpfen nicht die gleiche Rolle übernehmen wie die anderen beiden Charaktere. Allgemein steuert sich das Spiel ziemlich gut, dass Gameplay dürfte für Serien Veteranen keine Herausforderung darstellen, während Serien Neulinge auch keine lange Anlaufzeit benötigen um die Mechaniken zu beherrschen.

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Gutes

- Interessanter Cliffhanger am Ende
- Raid-Modus
- Ko-Op Elemente
- Gameplay

Schlechtes

- Technisch veraltet
- Grafisch nicht auf dem neusten Stand
- Clipping-Fehler

7.5 Gut

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