Quantum Conundrum – Review

Getestet von | 20.07.2012 um 19:05 Uhr

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Was passiert, wenn ein Experiment schiefgeht? Genau, das besagte Problem muss gelöst werden. Doch diesmal ist keine Portal-Gun zur Stelle, sondern ein Dimensionshandschuh. Wir haben uns in die Villa gewagt und das Durcheinander aufgeräumt. Ob wir Spaß hatten, verraten wir gleich.

 

Ich war‘s nicht !

Wurdet ihr auch schon mehrmals bei einem fremden Familienmitglied abgeliefert? So ergeht es dem namenlosen Junge, der von seiner Mutter immer über die Sommerferien bei seinem Onkel abgeladen wird. Bei seinem 12. Besuch passiert aber das Unglück. Ein Experiment des Onkels geht schief und schaltet die ganze Villa ab. Zudem hat es den Onkel noch in eine andere Dimension geworfen und nur der 12-jährige Junge kann ihm jetzt noch helfen. Halleluja, denn beide verstehen sich nicht gut.

Ein Dimensionshandschuh sollte bei der Rettungsaktion das Einzige sein, was der Junge braucht und so macht er sich auf die Suche, drei Regeneratoren in drei verschiedenen Fluren ausfindig zu machen und wieder anzuschließen. Dafür muss er durch 51 Räume, die mit allerlei Rätseln gespickt wurden. Um an die Generatoren heranzukommen, muss der Junge all seinen Mut zusammennehmen, um die meist gefährlichen und sogar tötlichen Räume zu durchqueren. Wurde der Stromkreislauf im Hause wieder auf Vordermann gebracht, kommt auch die eigentliche Aufgabe: die Rettung des Onkels. Aber schafft es der Junge, den Onkel aus der Paralleldimension herauszufischen?

 Quantum Conundrum 01

Rätselspaß am Fließband

Bei Quantum Conundrum könnte man meinen, dass es sich um einen Klon von Portal handeln könnte. Ist es auch, mehr oder weniger. Denn die gleichen Erfinder von Portal sitzen hinter diesem Projekt. So erinnern Steuerung, Humor und Gestaltung der einzelnen Räumen und Gänge doch arg an Portal. Das ist nicht schlecht und sie schaffen es hin und wieder neue Ansätze zu kreieren. Das ist auch nicht schwer, denn man hat vier verschiedene Dimensionen, die einem zum Grübeln bringen. Die Flauschige, eine Dimension, die alles zehnmal leichter macht. Die Schwere, die alles zehnmal schwerer macht. Eine langsame Dimension, selbstredend, und die wohl witzigste, eine Dimension, wo die Schwerkraft umgekehrt ist. In diesen vier Dimensionen und natürlich mit der Normalen muss der Junge Schalter betätigen, Lasern ausweichen, um die drei Generatoren in Gang zu bringen und seinen Onkel retten. Doch leichter gesagt, denn zwischen dem Onkel und dem Jungen stehen 51 Räume und etliche Kilometer an Gängen, die gelöst und abgelaufen werden müssen. Das Ganze macht man alles in der Egoperspektive. Man bewegt Safes oder Sofas dank den Dimensionen einfach und bugsiert sie quer durch den Raum. Schalter warten darauf, gedrückt zu werden, denn der nächste Flur öffnet sich erst, wenn man das (Physik-)Rästel gelöst hat. Ganz im klassischen Portal Sinn. Die ganzen Rätsel werden hübsch verpackt und das Spiel nimmt sich reichlich Zeit, die einzelnen Dimensionen langsam, aber stetig vorzustellen und damit spielen zu lassen. Man braucht zwar selten alle Dimensionen auf einmal. Doch die ganze Struktur der Villa hat ein Manko. Ungewöhnlich zu einem Puzzelspiel gesellen sich etliche Jump n‘ Run passagen. Die hin und wieder auch noch punktgenaue Steuerung verlangen. Kommt noch dazu, dass man bei solchen Passagen auch noch häufig das digitale Leben aushaucht. Doch die Rücksetztpunkte sind da fair verteilt, nerven aber trozdem.

 Quantum Conundrum 07

Der aufgesetzter Sarkasmus

Die Grafik des Hauses gewinnt keinen Award. Die immer gleichen Farben mit den immer gleichen Tischen, Schränken und Lampen wechseln sich ab. Das Ganze ist ziemlich schade und somit eigentlich eintönig. Man erwischt sich aber eher selten dabei, die Umgebung genauer zu betrachten. Sollte man aber dennoch, denn hin und wieder gibt es Items einzusammeln. Durch das ganze Abenteuer wird man von der Stimme des Onkels begleitet, der hin und wieder das eigenen Geschehen kommentiert. Doch das Ganze fühlt sich aufgesetzt an.Die Sprüche, die der gute Herr von sich gibt, sind einfach zu platt. Ist wirklich schade, denn der Sprecher macht seine Arbeit hervorragend, leider nur in englisch. Aber mit Untertiteln ist auch dieses Manko beseitigt. Auch der Abschluss der Geschichte ist nicht wirklich das Wahre, denn das Ganze hört so abrupt auf wie es angefangen hat und kommt noch als Cliffhänger daher. All das hört sich schrecklich an, wäre da nicht die gut designten Rätselräume, die einen immer wieder animieren weiterzumachen.

 Quantum Conundrum 05

Fazit

Quantum Conundrum ist ein gutes Rästlespiel, das aber einem Portal nicht ganz das Wasser reichen kann. Auch wenn das Design der Rätsel überzeugen kann, ist die Struktur des Spiels ein bisschen eintönig herausgekommen. Für nette Stunden taugt dieser PlayStation Titel aber auf jedenfall. Und wer schon mit Portal seinen Spaß hatte, wird den sicher auch in diesem Spiel finden.

Gutes

- Herrliche abgedrehte Rätseln
- Guter Humor

Schlechtes

- belanglose Geschichte
- fieser Cliffhanger

8.0 Sehr gut

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