Persona 4: Golden – Review

Getestet von | 22.02.2013 um 00:00 Uhr

Die Shin Megami Tensei: Persona Reihe feierte in der Vergangenheit auf Sonys Konsolen große Erfolge. Während die PS3 noch keinen einzigen Ableger beschert bekam, waren die Teile der Serie zu PS1- und PS2-Zeiten so erfolgreich, dass sie als Neuauflagen auf die PSP gebracht wurden. Mit Sonys neuem Handheld, der Playstation Vita, kommt auch ein neuer Persona-Port daher. Mit einigen Neuerungen am Start ist der vermeintlich beste Persona Teil für Serieneinsteiger wohl auch der beste, um der Reihe endlich eine Chance zu geben. Wir verraten euch, was Persona 4: Golden so besonders und so wertvoll macht und warum ihr den Titel auf keinen Fall an euch vorbeiziehen lassen dürft.

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Gestatten: Mr. Killer, TV-Killer!

Die ländliche Stadt Inaba ist für den Protagonisten wahres Neuland. Frisch aus Tokio angereist und nur bekannt mit dem Großstadtleben, erhält man vorübergehend von Ryotaro Dojima, Onkel des Spielers, und Dojimas Tochter Nanako ein Dach über dem Kopf. Als neuer Schüler der Yasogami High erregt man anfangs noch Aufsehen. Doch schon bald ist der neue Schüler längst nicht mehr das spannendste Thema. In der Stadt kennt jeder jeden und eigentlich ist im von Großstädtlern verachteten Inaba nie etwas los. Doch mysteriöse Ereignisse haben zur Folge, dass die intime Stadt aus den Medien nicht mehr wegzudenken ist. Bewohner werden an hohen Strommasten aufgehängt mit leblosen Körpern entdeckt. Wer ist dafür verantworlich? Wie kommen die Leichen an die ungewöhnlichen Orte? Und warum das Ganze? Die Arbeit der Polizei lässt zu wünschen übrig. Doch zum Glück ist der Spieler zur Stelle – durch einen unerklärlichen Vorfall wird der Protagonist zum Beteiligten. So verrückt es auch klingt, schnell findet man sich in einer Welt jenseits der Fernseh-Mattscheibe wieder. Was hat es mit der Welt im TV auf sich und wie hängen die Mordfälle mit den übernatürlichen Erlebnissen zusammen? Was zunächst nach typischem Japano-Kitsch klingt, stellt bloß die Rahmenhandlung von Persona 4 dar. Die Story um den TV-Mörder behauptet sich erfolgreich gegen jegliche Vorurteile und hält den Spieler mit Spannung an der Stange. Die Ereignisse werden interessant vermittelt und überzeugen mit überraschenden Wendungen. Das wirkliche Herzstück der Handlung finden wir aber in den Charakteren wieder. Im Verlauf der Geschichte trifft der Protagonist auf die verschiedensten Personen; manche mehr, manche weniger in die Story eingebunden. Die Figuren befassen sich mit alltäglichen Problemen und Identitätskrisen der unterschiedlichsten Art. Dem Spieler werden erstaunliche Kontraste offenbart, wenn Nebenfiguren sich ihrem tiefsten Inneren gegenüberstellen.

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Kleinstadt mit großen Möglichkeiten

Auch jenseits der Story-verknüpften, überraschenden Charakterentwicklungen stellen die Figuren eins der Highlights von Persona 4 dar. Atlus hat dem Spiel eine Art Dating-Sim verpasst, mit der man sich in Inaba hauptsächlich beschäftigt. Die Möglichkeit, Beziehungen zu Charakteren aufzubauen, ist nicht nur auf die Nebendarsteller beschränkt. Es gibt wahnsinnig viele Figuren zu entdecken, die wiederum wirklich tiefgründige Persönlichkeiten mit sich bringen. Es macht einen riesen Spaß, mehr über die Motive und Hintergründe der fiktiven Gestalten zu erfahren. Das System der sozialen Verbindungen bringt etliche Spielstunden mit sich und belohnt mit Vorteilen in der TV-Welt. Fernab der Interaktionen stehen unzählige Aktivitäten offen. Die Tage sind dafür in drei Phasen eingeteilt. Der Morgen schickt den Protagonisten unter der Woche üblicherweise in die Schule. Wer sich jetzt aber davor fürchtet, neben dem TV-Killer auch noch den Mathe-Hausaufgaben gegenüberzutreten, sei entwarnt. Es gibt zwar gelegentlich durchaus Abfragen der Lehrer, die eure Aufmerksamkeit in Frage stellen. Die behandelten Themen sind aber wirklich erträglich, ja sogar ziemlich interessant! Die japanische Kultur spielt beim Schulstoff eine große Rolle und wird interessant dargestellt. Habt wirklich keine Angst: Der Schulteil fällt recht gering aus und sollte euch auf keinen Fall stören. Tagsüber stehen weitere Aktivitäten zur Verfügung. Der optionale Schulsport wird durch Basketball oder Fußball vertreten und stellt euch neue Charaktere zur Seite. Weiterhin besteht die Möglichkeit, diverse Jobs auszuüben, was einerseits Geld und neue Kontakte, andererseits Status-Belohnungen mit sich bringt. In den Bereichen Wissen, Mut, Ausdrucksform, Fleiß und Verständnis gilt es, sich zu verbessern. Der Status kann sich zum Beispiel durch Jobs steigern lassen, gleichzeitig sind bestimmte Interaktionen an einen Status-Rang gekoppelt. Ist die kleine Nanako also bedrückt, weil sie sich nur schwer über den lange zurückliegenden Tod ihrer Mutter äußern kann, ist ein bestimmter Rang an Ausdruckskunst und/oder Verständnis von Nöten, um fortan mit ihr interagieren zu können. Das bringt Tiefgang in das Geschehen und verlangt vom Spieler, sich intensiv mit den Aufwertungs-Möglichkeiten zu beschäftigen.

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40 Stunden im Spiel – immer noch zu blöd für den Lehrerjob

Über die Stadt und ihre Umgebung verteilt befinden sich Charaktere, die eure Hilfe benötigen. Ein Quest Log wartet mit 69 Einträgen auf euch, die gefüllt und gelöst werden wollen. Die Aufgaben verfolgen meist ein simples Konzept, so muss man zum Beispiel gewisse Objekte finden. Die Quests fügen dem ohnehin schon bombastischen Umfang noch mehr Spielstunden hinzu. RPG-Fans sind hier bestens aufgehoben. Während der Story wird mit einem Mofa ein zusätzliches Transportmittel frei, wodurch neue Areale bereit stehen, durch die hingegen wieder neue Aktivitäten und Quests ermöglicht werden. Ihr seht schon, ein ewiger Kreislauf. Es gibt so wahnsinnig viel zu tun und auch Nachts steht es einem frei, in der Stadt auf Freunde zu treffen oder Jobs auszuüben, die branchenbedingt nur nach Anbruch der Dunkelheit offen stehen, wie die Arbeit als Tellerwäscher in einer Bar. Beim Spielen ist man vor lauter Aktivitäten regelrecht überwältigt, was sich aber keinesfalls negativ auswirkt. Das Gegenteil ist der Fall. Es macht Spaß, gut drüber nachzudenken, was man wann mit wem macht. Verbringe ich den Tag lieber mit einer potentiellen festen Freundin und verstärke die Beziehung zu ihr, oder widme ich mich voll und ganz dem Job des Übersetzers, durch den ich meine Ausdrucksfähigkeiten verbessere? Aber beim Übersetzen verdiene ich so wenig Geld. Lieber doch der Job als Lehrer mit großzügiger Bezahlung? Dafür mangelt es noch an Wissen. Also ab nach Hause, sich mit dem Schulstoff beschäftigen? Die Möglichkeiten sind wahnsinnig motivierend und verschlingen Stunde um Stunde im virtuellen Inaba und Umgebung.

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Die Gefahr aus dem TV

Ein Persona lebt zwar von den etlichen Beschäftigungsmöglichkeiten, doch was wäre die Serie ohne klassische Dungeon Crawler-Action? Die dubiose TV-Welt ist Schauplatz für die übernatürlichen Ereignisse, mit denen ihr euch auseinander setzen müsst. Im TV lauern allerlei Gefahren in Form von verschiedenen Schattenwesen. Aus diesem Grund muss der Spieler immer einen Blick auf den Wetterbericht haben. Nach einer längeren Regenzeit in Inaba steigt Nebel empor, was als Zeichen gilt, die Story dringend fortzusetzen. Denn der Nebel in Inaba sorgt im TV dafür, dass es von Schattenmonstern nur so wimmelt – ein Game Over Screen ist das Resultat. Noch ein Grund mehr, gründlich drüber nachzudenken, womit man den Tag verbringt. In linearen Dungeons stellt sich der Spieler mit einer Mannschaft von bis zu drei weiteren Leuten den lauernden Gegnern. Die Widersache sind zwar als Gegner sichtbar, somit auch umgehbar. Beim Aufeinandertreffen aber wird erst enthüllt, um welche(n) Gegner es sich handelt. Die zufallsgenerierten Monster treten in den verschiedensten Konstellationen auf und variieren je nach Dungeon im Level. In rundenbasierter Manier gilt es, die Gegner auszuschalten. Ausgerüstet ist das gesamte Team dabei mit Waffen, Rüstungen und Accessoires. In der TV-Welt können solche Ausrüstungen entdeckt werden. Gleichzeitig lassen sich Rohmaterialien finden, die beim Händler in Inaba weiterverarbeitet werden können. Die Objekte können über spezielle Eigenschaften verfügen, die einen Schub im Kampf ermöglichen. Weiterhin stehen den Rettern aus Inaba sogenannte Personas zur Verfügung. Die Teenager sind in der Lage, Fassetten ihrer Seele beschwören zu können. Wir wollen hier nicht weiter darauf eingehen, denn im Spiel wird das Konzept der Personas nach und nach enthüllt und wir wollen euch natürlich nichts vorwegnehmen. Während die Nebencharaktere im Team nur über ein Persona-Wesen verfügen, kann der Spieler mehrere Personas beherrschen. Diese besitzen magische Angriffe, mit denen ihr euer Gegenüber attackiert. Die Angriffe sind in verschiedene Arten aufgeteilt. Neben dem physischen Schaden, den die Charaktere auch mit den angelegten Waffen ausüben können, sind Angriffe der Bereiche Feuer, Eis, Wind oder auch Licht verfügbar. Manche Angriffe richten sich nur auf einen Gegner, andere fügen allen Gegnern auf dem Feld den entsprechenden Schaden zu. Die Gegner weisen Schwächen auf und lassen sich von einem bestimmten Typ stark verletzen, sind gegenüber anderen Typen aber resistent. Es gibt jedoch nicht nur Angriffe, die sich aufs Schaden Austeilen fokussieren. Vielmehr sorgen Befehle zum Heilen, zur Teamverstärkung, zur Gegnerschwächung und und und für mehr Taktik. Die Kämpfer verfügen über eine Lebens- und eine Magieleiste. Die Benutzung von Persona-Angriffen verlangt entweder HP oder MP. Die richtige Herangehensweise ist wichtig, um bösen Überraschungen aus dem Weg zu gehen und im Endeffekt nicht wegen leerer MP-Leiste ohne Heilzauber dazustehen. Die restlichen Teammitglieder können während dem Kampf entweder automatisch gesteuert werden, oder aber der Spieler übernimmt die volle Kontrolle, was angesichts der kniffligen Bosse dringend notwendig ist. Mit größeren Exemplaren ist wirklich nicht zu spaßen. Egal welcher Schwierigkeitsgrad gewählt wurde; jeder Boss erfordert eine bestimmte Taktik, die es herauszufinden gilt. Der Weg dorthin kann wirklich fordernd sein, da die mächtigen Gegner brachiale Moves auf Lager haben. Spaß macht das Kampfsystem aber trotzdem total. Es gibt viele Möglichkeiten, sich an seine Opponenten heranzutasten. Spezielle Folgeangriffe setzen die Kämpfe wunderbar in Szene.

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Fusionieren top! Social Interaction Gedöns flop!

Eine besonders effektive Spielweise wird mit neuen Objekten oder sogar neuen Personas belohnt. Diese spielen im Velvet Room eine wichtige Rolle. Das kleine Zimmer, das von vielerlei Orten im Spiel erreichbar ist, dient als Fusionsmöglichkeit verschiedener Personas. Übersteigt das Resultat nicht das Level des Spielers, können zwei, später auch bis zu sechs Persona-Karten miteinander verbunden werden, um einen mächtigeren Vertreter zu erschaffen. Hier kommen die sozialen Bindungen erneut ins Spiel. Alle wichtigen Figuren in Inaba verkörpern einen gewissen Persona-Typ. Ist der soziale Link auf einer hohen Stufe, profitiert das Resultats-Persona des entsprechenden Typs beim Fusionieren von weiteren Erfahrungspunkten. Es ist ein wirklich befriedigendes Gefühl, wenn sich die harte Arbeit des Interagierens mit Personen aus der echten Welt im Velvet Room auszahlt. Während das Fusionieren in jedem Persona Teil in gewisser Art und Weise umgesetzt ist, stellt eine Multiplayerkomponente eine Premiere dar. Wir haben keinen Mehrspielerteil erwartet – eigentlich auch keinen bekommen. Der im Voraus angekündigte Online-Part setzt auf Social Interaction. Im Menü lässt sich ein Eintrag aufrufen, der eine Menge Sprechblasen präsentiert. In diesen stehen In-Game Aktivitäten geschrieben, die Spieler der ganzen Welt als letztes erlebt haben. Damit kann man leider wirklich gar nichts anfangen, wozu also solch ein Feature, das den Social Media Wahn eher schlecht als recht einbindet? Deutlich mehr Gedanken hat sich Atlus bei der zweiten Hälfte der Online-Umsetzung gemacht. In der TV-Welt steht dem Protagonisten zur Wahl, eine SOS-Meldung auszusenden. Beantwortet ein anderer Spieler irgendwo auf dem Globus die Meldung, steht dem SOS-Sender im nächsten Kampf ein kleiner Schub inklusive HP-Heilung zur Seite. Neben dem Senden und Beantworten der Meldung gibt es leider keine weitere Interaktion. Immerhin hat das Ganze ein Nutzen, da man vor den fiesen Bossen jede Hilfe gut gebrauchen kann. Allerdings fällt diese Hilfe wirklich nur gering aus, sodass es eher ratsam ist, für den Boss einfach noch mehr zu üben. Ob man diese Hilfe nun nutzen mag oder nicht, steht jedem offen. Vermisst hätten wir die Onlinekomponente aber nicht.

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Every day’s great at your Junes

Wo Persona 4 inhaltlich auf voller Linie punkten kann, kommt auch der audiovisuelle Teil nicht zu kurz. Die Spielwelt ist liebevoll gestaltet und läd zum Entdecken ein. Die Texturen sind gegenüber der PS2-Version hübsch aufpoliert, doch zur genialen Optik eines Uncharted hat es nicht gereicht. Dennoch bleiben uns die Charaktere noch lange im Kopf, was nicht nur an den interessanten Persönlichkeiten liegt, sondern auch am Art-Stil der uns während den Gesprächen präsentiert wird. Die Figuren sind detailliert gezeichnet und lassen keine Wünsche offen. Auch das akustische Niveau ist unglaublich hoch. Bereits in den ersten Minuten brennen sich die ersten Melodien in den Kopf, was an den teils absurden, definitiv sonderbaren, aber durchaus einprägsamen Liedern liegt. Die Charaktere sind wunderbar vertont, die Synchronisation trägt deutlich zur Charakterentfaltung bei. Die sympathischen Stimmen bleiben leider aber auch von Zeit zu Zeit stumm. Während natürlich alle Story-Sequenzen über eine Synchronisation verfügen, kann es bei irrelevanten Passagen still zugehen. Das stört ein wenig dem Spielfluß, ist aber durchaus verkraftbar. Bei allen relevanten Persönlichkeiten, mit denen eine Beziehung aufgebaut werden kann, ertönt selbstverständlich eine Stimme. Diese ist zum Leid vieler deutscher Spieler nur in Englisch verfügbar. Die Sprecher sind vorzüglich getroffen und können uns voll und ganz überzeugen, aber sie sprechen nun einmal Englisch. Es gibt keine eingedeutschte Version und auch alle Texte sind in Englisch dargestellt. Das sollte man definitiv im Kopf behalten, da Persona 4: Golden ein extrem text- und dialogslastiger Titel ist. Schade, dass Atlus Deutschland da nicht wenigstens deutsche Texte anbietet, immerhin kam das Spiel hierzulande mit deutlicher Verspätung in den Handel.

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Was bringt der PS2-Port an Neuerungen für die Vita?

Im Großen und Ganzen gleicht Persona 4: Golden der PS2-Fassung von 2008. Das damals schon geniale Spiel wurde um einige Features erweitert. Die bereits erwähnten nächtlichen Aktivitäten sind neu, zuvor ging es nur tagsüber durch die Stadt. Auch kurze Animesequenzen sind für die Story erweitert worden. Eine Neuerung, die man sich in der Form aber hätte sparen können. Die Filmchen werden so selten eingeblendet, dass man es auch hätte ganz bei der konventionellen Persona Erählweise lassen können. Neue sammelbare Objekte, weitere Personas und auch einen ganz neuen Charakter kann die Vita-Version aufweisen. Erweiterte Schwierigkeitsgrade und ein Theater Mode mit Zugang zu den Anime Sequenzen runden den Vita-Port ab. Einige Neuerungen finden wir gut implementiert, andere wiederum halbherzig – da sprechen wir besonders über den Onlineteil. Nichtsdestotrotz beschert Atlus die Vita mit der besten Version von Persona 4, vielleicht sogar mit dem besten Persona Spiel überhaupt. Eins ist The Golden ganz gewiss, nämlich der einsteigerfreundlichste Teil der Serie. Wer der Reihe schon immer ein interessiertes Auge zugeworfen hat, sollte spätestens jetzt das zweite Auge nachwerfen.

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Fazit:

Es ist schon lange her, dass mir ein Spiel wirklich mal wieder den vollen Preis wert ist. Bei Persona 4: Golden nahm ich hingegen noch höhere Kosten in Kauf und griff zum Import – eine goldrichtige Entscheidung. Zum Deutschland-Release gibt es nur einen Rat: Stürmt in den nächsten Laden, sperrt euch wochenlang daheim ein und genießt mit das beste Rollenspiel der letzten 10 Jahren. Auch wenn Persona 4 auf der PS2 bereits bald den vierten Geburtstag feiert, macht es ebenfalls auf der Vita alles richtig. Die Charaktere sind unglaublich interessant und setzen sich mit ihren eigenen Problemen auseinander. Die Möglichkeit, Beziehungen mit ihnen zu festigen, ist motivierend und wird mit sehenswerten Handlungssträngen belohnt. Es gibt in Inaba und in der Umgebung wahnsinnig viel zu tun und damit ist gerade einmal die Hälfte der Spielwelt abgedeckt. In der TV Welt, um die sich eine spannende Story voller Mysterien dreht, verbringt man etliche Stunden mit dem tollen rundenbasierten Kampfsystem. Atlus liefert mit Persona 4: Golden ein klassisches JRPG im modernen Gewand ab, dem jeder Besitzer einer Vita eine Chance geben sollte. (Bei der von uns getesteten Fassung handelt es sich um die Import-US-Version, die vollkommen inhaltsgleich mit der deutschen USK-Version ist.)

Gutes

+ bombastischer Umfang
+ spannende Story
+ Dating-Sim Elemente fesseln
+ fantastisches Kampfsystem
+ tolle Charaktere
+ einprägsame Musikuntermalung

Schlechtes

- keine deutsche Vertonung oder Untertitel
- irrelevante Onlinekomponente

9.5 Must Have

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