Need for Speed im Test: Turbolader mit Luft nach oben

Getestet von | 13.11.2015 um 16:00 Uhr

Need for Speed Banner Test

Need for Speed. Gerade für Kinder der 90er Musik in den Ohren. Speziell Need for Speed: Underground 2 gilt noch heute unter vielen, als der mit Abstand beste Titel der Serie. Hat die Materialschlacht rund um Boxen, Bildschirme und Motoren zu ihrer Zeit genau den Pulk um Fast & Furious getroffen. Mit der Zeit allerdings ging dem Branchenprimus mehr und mehr das Benzin aus. Entwickler Criterion Games machte sogar komplett Schluss mit Tuning.

Nun aber kehrt nach 2 Jahren ein ganz neues Need for Speed zurück. Entwickler Ghost Games will die Serie wieder zu alter Stärke führen und auf altbewehrtes, sowie neues, setzen. Wir haben uns auf die Straßen von Ventura Bay begeben und verraten euch in unserem Test, wieviel PS wirklich unter der Haube stecken.

Tonight we gonna set the Streets on fire

So, oder so ähnlich beginnt unser Einstieg in Need for Speed. Wir sind ein relativ unbekannter, namenloser Hobby-Raser und finden uns direkt zum Start in einem Straßenrennen wieder. Das Rennen ist nicht sonderlich schwer, trotzdem schaffen wir es nicht auf den ersten Platz. Direkt hinter der Ziellinie kommt Spike zu uns ans Fahrzeug. Er wirkt ein wenig verrückt, im psychischen Sinne. Von Anfang an haben wir uns in seiner Nähe nicht sicher gefühlt – aber das ist eine andere Geschichte. Zumindest erzählt uns der Jungspund, dass wir gar nicht so schlecht sind, uns gar nicht so blöd angestellt haben und wir unbedingt ein paar Leute kennenlernen sollten. „Okay.“, denken wir. Und machen uns auf den Weg in die Garage. Zunächst laufen wir durch einen etwas größeren Party-Raum. Es werden Energy-Drinks getrunken und zu fetten Beats abgetanzt. Und wir erhaschen einen kurzen Blick auf die Charaktere: Ken Block, Nakai-San, Magnus Walker, Mohoroshi-San und die Risky Devils. Da das allerdings viel zu langweilig ist, gehen wir also weiter in die Garage. Dort angekommen treffen wir auf Amy, ein Mädchen was nicht unbedingt mit Kurven, aber durch ihr Wissen was das Tunen von Autos angeht, überzeugen kann. Und wir treffen auf Travis, welcher irgendwie der Anführer der Gruppe sein muss.

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Spike erzählt ihm von uns, dass wir verdammt gut Fahren können und es zu etwas bringen könnten – wenn wir noch besser werden. Ohne einen Ton von uns zu geben, lassen wir anscheinend nur Taten sprechen und Travis will uns ein Auto schenken, mit dem wir durchstarten können. Eines von drei Fahrzeugen können wir zum Start wählen. Wir entscheiden uns, Back to the Roots, für den Honda Civic. Direkt im Anschluss geht es auf die Straße. Nachts. Es regnet. Willkommen in Ventura Bay!

Gutes

- grafisch absolut überzeugend
- sehr guter Soundtrack
- nahezu unbegrenzte Möglichkeiten in der Design-Gestaltung
- eingängiges Gameplay
- insgesamt gute Präsentation

Schlechtes

- Tuning mittels Anbauteilen arg begrenzt
- nervige Gummiband-K.I.
- schwache und umständliche Online-Features
- viele kleine Fehler, Bugs und teilweise auch Abstürze
- Story einfach zu kurz

7.8 Gut

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