Little Big Planet – Review

Getestet von | 07.11.2008 um 19:06 Uhr

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Ein neues Studio, neues Franchise und sogar ein neues Genre hat Sony im Zusammenhang mit Media Molecule erschaffen. Zwar ist das Spielprinzip von Spielen, Erschaffen und Teilen nicht wirklich Neu, nur in dieser Form schon. Wir stiegen hinab in die große weite Welt von LittleBigPlanet und haben Aufregendes zu erzählen.

 

Freunde fürs Leben

Die ersten Momente von LittleBigPlanet verbringt man im Orbit. Von hier aus navigiert man sich quer durch alle Menüs des Spiels. Doch fangen wir bei einem der Hauptattraktion an. Die Levels der Entwickler. Dank eines niedlichen und schönen Turtorial-Levels, befindet man sich auch schon in der ersten Welt. Der König dieses Gartenplanets bittet den Spieler, ihm und seinem Universum aus der Patsche zu helfen. Denn eine böse, unangenehme Gestalt klaut alles, was nicht niet- und nagelfest ist und entführt obendrein auch noch die Bewohner dieses Planeten. Das kann der Sackboy oder wahlweise das Sackgirl nicht auf sich sitzen lassen. Und so sagen sie zu dem König zu helfen. Auf ihrer Reise durchqueren die Sackies verschiedene Kontinente, wo sie interessante Charaktere kennenlernen. Die Gebiete halten sich klassisch. Der Spieler überquert Savannen oder Canyons, besucht eine Stadt namens Metropolis, schlängelt sich durch einen Tempel und landet auch noch auf einer mehr oder weniger einsamen Insel. Man wird mit den vielen Hindernissen und leicht alternativen Wegen gut unterhalten, wenn auch das Ganze hin und wieder zu leicht ausgefallen ist.

LittleBigPlanet ist in erster Linie ein Jump n‘ Run, das aber keine Openworld Aspekte aufweist. Die Levels sind in sich geschlossen und man spielt es in einer Art zweidimensionaler Welt. Wenn auch gewisse Objekte wie auch die Sackies in 3D dargestellt werden. In erster Linie macht man in den Levels nichts anderes als von A nach B zu gelangen und geschickt den Fallen auszuweichen, Punkte einzusammeln und der Geschichte zu lauschen. In regelmäßigen Abständen wird man bei seichten Rätseln kurz aufgehalten. Wer die Augen offen hält, findet allerlei nützliche Preisblasen. Viele dieser Blasen sind in weiter Ferne und können entweder nur mit weiteren Sackies geholt werden oder wenn man Geheimpassagen entdeckt hat. Die meisten Preisblasen befinden sich in Reichweite der Sackies. In diesen Blasen befinden sich in erster Linie neue Klamotten, denn die Sackies sind modisch angehaucht. Für jede Welt gibt es die passende Bekleidung und vieles mehr. In den anderen Preisblasen befinden sich Materialien, Objekte, Sticker, Musikstücke und vieles mehr, das vor allem im Editor des Spiels gebraucht wird. Dies ist auch einer der Hauptgründe, wieso man überhaupt die 50 Levels der Entwickler spielen sollte. Somit bekommt man einen kleinen Einblick in die Möglichkeit, die der Editor von LittleBigPlanet hergibt. Ob Wettrennen, Jump n‘ Run Passagen, Strategie, Minispiele oder sonstige Genre können mit Herzblut und viel Hirnschmalz selber gestaltet werden. Doch dazu später mehr.

 

Little Planet

LittleBigPlanet kann mit wahlweise bis zu vier Freunden erlebt werden. Es gibt eine Drop in & out Funktion. Da auch fremde Spieler sich an der Spielsession anschließen können. Leider aber kämpft das Spiel mit der Framerate wenn vier Spieler in einem Level umhertoben, in dem viele kleine Dinge reingebastelt wurden. Auch ist die Steuerung der Sackies leicht schwammig herausgekommen. Viele werden mit den 3 Ebenen ihre kleine Mühe haben. Hat man aber die kleinen Mankos in Sachen Gameplay im Griff, ist es ein Leichtes, sowohl die Level der Macher wie auch die meisten Level der User zu beenden. Durch die neuartige Suchfunktion des Spiels, kann man Freunde-Levels oder Schöpfer leicht finden. Da man mit Sicherheit sagen kann, dass die User Level schnell die Million knacken werden, gibt es von Media Molecule eine separate Suchfunktion. Darin werden alle User Level aufgelistet, die von Media Molecule persönlich ausgezeichnet worden sind. Entweder weil sie spielerisch gut geworden sind oder etwas Spezielles gebastelt haben. Es ist ein Traum für jeden Spieler, eigene Inhalte herzustellen und zuzusehen wie die User es annehmen. Leider aber, wird mit Sicherheit nur eine kleine Handvoll von Spielern dieses Gefühl erleben. Denn wie man schon in der Beta sehen konnte, werden nur die Levels wirklich gespeilt, die schon einen hohen Bekanntheitsgrad haben. Also sprich User, die wirklich mit dem Editor handeln können, werden viele Läufe in ihren Levels haben, während sich die anderen lange Zeit mit 0 Läufen begnügen müssen. Eine Random-Funktion, wo man einfach von einem Level in das andere bugsiert wird, fehlt hier leider.

 

Das Herzstück: der Editor

Auch wenn viele Spieler den Editor nur kurz anschauen werden, da er auf den ersten Augenblick mit allerlei Features zugeschmissen wurde. Doch die Spieler, die sich hinsetzen, jedes einzelne Tutorial zu den Features anschauen, können am Schluss Level erstellen, die die den Machern in nichts nachstehen oder sogar übertrumpfen können.

Der besondere Schöpfer, der bist DU!! Ein wenig Kreativität, Hirnschmalz und Zeit helfen in kurzer Ewigkeit, eigene Level zu erstellen.

Jedes einzelne Feature hat sein eigenes Tutorial erhalten. Als Erstes kann man auswählen, ob man ein leeres Level aufmacht oder ob man eines der anderen Geschichte-Levels als Vorlage nimmt. Danach ist jedem Spieler selbst überlassen, was er machen möchte. Funktionen gibt es genügend, um abwechslungsreiche Levels zu kreieren. Ein paar Beispiele: Es gibt Jackpacks, Seile, Stangen, Preisblasen, Fallen, Feuer, Gift oder Elektrizität. Den (teilweise animierten) Hintergrund kann man auswählen, die Musik, und auch das Licht kann man in den Levels konfigurieren. Zusätzliche Features wie Rennen mit Start und Ziel können festgelegt werden. Noch mehr Hirnschmalz wird erforderlich, wenn die Physik ins Spiel kommt. Dadurch kann man kurzerhand eigene Trampoline oder einstürzende Wege, Schalträtsel kreieren. Hat man die Mechanik einmal durchschaut, geht das Editieren recht schnell und einfach von der Hand. Denn mit dem Editor ist es nicht nur möglich, seichte Jump n‘ Run Passagen zu kreieren. Auch andere Genre sind möglich, sei es ein Shooter, Strategiespiel oder etliche Minispiele, die man so erfinden könnte. Gegen Schluss kann man (oder auch früher) sein Level mit Stickern, Gegenständen und Fotos von der EyeCam verschönern lassen. Danach sollte man sein eigenes Level auf Herz und Nieren testen, betiteln und eine Beschreibung hinterlegen. Und zum Schluss online stellen und hoffen, dass die anderen User das eigene Level lieben werden.

 

Fazit

Media Molecule hat mit LittleBigPlanet ein neues Genre angestoßen. Mit dem Editor wird es schon nach kurzer Zeit eine Hülle und Fülle an User Level geben, die man spielen kann. Und man kann sicher sein, dass die Userschaft diesem Titel über Jahre hinweg treu sein wird. Obwohl der Titel kindgerecht daherkommt, ist es nicht nur etwas für Kinderaugen. Spieler, die sich mal kreativ in einem Videospiel austoben möchten, sollten sich diesen Titel genauer anschauen.

Gutes

- innovatives Bastelkonzept
- unendliche User-Level / Nachschub
- Humorvolle Geschichte

Schlechtes

- 3 Ebene Gameplay nicht ganz ausgereift
- Online störrisch

8.0 Sehr gut

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