LEGO: Jurassic World im Test – Die Dinos sind los!

Getestet von | 03.07.2015 um 13:16 Uhr

Wir können immer, wenn nötig, zwischen dem Jäger und dem Mechaniker hin und her wechseln, wenn wir nicht mit anderen zusammen spielen. Denn schnell wird auch klar, dass jede der einzelnen spielbaren Figuren und Charaktere unterschiedliche Fähigkeiten hat – aber dazu später mehr.

Nach einigen kleinen Rätseln, ein bisschen Randale mit einem Gabelstapler und einer Kranfahrstunde, haben wir das technische Problem dann doch noch gelöst und der Velociraptor kann in sein Gehege gebracht werden. Wer den Film kennt, weiß sicherlich was dabei passiert. Da LEGO: Jurassic World sich allerdings vor allem an die kleineren Gamer unter uns richtet, brauchen besorgte Eltern keine Angst haben: niemand wird verletzt!

Wir haben den Prolog damit erfolgreich hinter uns gebracht und es startet eine weitere Videosequenz: Dr. Hammond, seines Zeichens Multimilliardär, muss sich Aufgrund des Vorfalls Gedanken über die Sicherheit seines Parks machen und muss ihn von unabhängigen Personen auf Herz und Nieren prüfen lassen. Hier kommt dann Dr. Alan Grant ins Spiel – und den Rest der Geschichte kennt man ja.

Der T-Rex? Ach der beißt nicht. Der will nur spielen!

Wir spielen in LEGO: Jurassic World die bekanntesten Szenen aus allen Filmen im LEGO-Design nach. Die Videosequenzen fangen die wichtigsten Szenen der Filme ein und kurz nach eben so einer, erleben wir die Filme aus der Perspektive eines Lego-Männchens.

Die jeweiligen Areale sind nicht sonderlich groß, aber man kann schon sagen, dass man sich ordentlich und vorallem frei, in ihnen Bewegen kann. Natürlich gilt es, wie immer, Rätsel zu lösen, Schalter umzulegen und aus zerstörten Lego-Figuren neue Dinge zu bauen um weiterzukommen. Auch wenn sich das nicht wirklich spannend anhört, weil man es schon aus anderen LEGO-Titeln kennt, muss man sagen, dass es bereits von Anfang an gut funktioniert hat und warum sollte man daran auch etwas ändern.

Meist sind wir im 4er-Gespann unterwegs und müssen jederzeit auf die jeweiligen Eigenschaften oder besonderen Fähigkeiten der verschiedenen Charaktere zurückgreifen. Während Alan Grant zum Beispiel Gestrüpp und Seile zerschneiden kann, können nahezu alle weiblichen Charaktere schreien wie am Spies und somit Scheiben zersprengen. Andere Charaktere haben sogar Schusswaffen, mit denen entfernte Schalter aktiviert oder aber auch gefräßige Dinos betäubt werden können. Spielfiguren gibt es in LEGO: Jurassic World ohne Ende: Egal ob Dr. Alan Grant, der krankhaft selbstverliebte Dr. Ian Malcom ( und das darf man hier wörtlich nehmen ) oder der eigentlich komplett unbekannte Helikopter-Pilot aus dem ersten Film. Nahezu alle Charaktere können wir uns von den hart erarbeiteten Legosteinchen kaufen, welche wir für das Zerstören von Lego-Gebilden erhalten. Bei den einzelnen Charakteren fällt auch sofort auf, dass diese mit ihren Eigenschaften aus den Filmen ordentlich parodiert wurden. Der eben erwähnte Dr. Malcom, ist krankhaft selbstverliebt und uns hat das nicht nur einmal Tränen vor Lachen in die Augen getrieben – wirklich sehr schön anzusehen.

Mit dem Durchstreifen der einzelnen Filmkapitel, schalten wir so auch immer mehr Charaktere und somit deren Fähigkeiten frei, was vor allem für den späteren Spielverlauf sehr wichtig ist. Denn wenn wir eine Geschichte abschließen, schalten wir direkt das „freie Spiel“ frei. Bedeutet: Sobald wir ein Kapitel abgeschlossen haben, können wir jederzeit dort hin zurückkehren und versuchen, alle Geheimnisse zu finden und das Gebiet abzuschließen. Beim ersten Durchgang funktioniert das nämlich nicht. Viele Stellen und Passagen sind unerreichbar für uns, weil wir einfach noch nicht die richtigen Charaktere freigeschaltet haben und von denen gibt es verdammt viele.

LEGO® Jurassic World™_20150628202021

Gutes

- Tolle Grafik
- Original Soundtrack und Synchronsprecher
- Viel Liebe zum Detail und viel Humor
- Guter Umfang und viele freischaltbare Inhalte
- Sehr unterhaltsamer Koop Modus (nur offline bis zu 4 Spieler)

Schlechtes

- Fuer Erwachsene zu einfach, kaum eine Herausforderung
- Kamera nicht immer optimal
- Keine wirklichen Neuerungen im Vergleich mit anderen LEGO Spielen

8.6 Sehr gut

Kommentare

Das könnte dich auch interessieren