LEGO: Jurassic World im Test – Die Dinos sind los!

Getestet von | 03.07.2015 um 13:16 Uhr

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Mit LEGO: Jurassic World bringt Tt Games pünktlich zum Kinostart des gleichnamigen Films, die Dinos in Legoform auf die PlayStation 4. Wir haben uns für euch mit T-Rex & Co. angelegt und verraten in unserem Test, ob der Titel seinem Namen gerecht wird.

Willkommen im Jurassic Park

Wer kennt sie nicht: die Jurassic Park Filme? Der erste, von mittlerweile 4 Filmen, erschien 1993 und ist für den Einen oder Anderen noch heute, der beste Dino-Film aus der Feder von Steven Spielberg. Mit Lego: Jurassic World erleben wir aber nicht nur den ersten, sondern gleich alle 4 Teile in der legendären Klötzchen-Form.

Natürlich könnten wir jetzt sagen, dass wir Spoiler vermeiden wollen – aber wir gehen einfach einmal davon aus, dass nahezu jeder zumindest die ersten 3 Filme kennt oder gesehen hat.

Wir befinden uns zu Beginn des Spiels auf Isla Nublar wieder, dem Fleckchen Erde, auf welchem der erste Teil der Dino-Serie gespielt hat. Dies ist zugleich der zentrale Punkt in unserer Lego-Welt, denn von hier aus können wir auch nach LEGO: Jurassic Park – The Lost World, LEGO: Jurassic Park III und dem neuesten Ableger, LEGO: Jurassic World, gelangen, welcher gerade im Kino läuft. Da wir aber in der rein geschichtlich richtigen Reihenfolge in unser Abenteuer starten wollen, beginnen wir mit dem Erstling: LEGO: Jurassic Park.

Die erste Szene: Der Park befindet sich immer noch im Aufbau. Während die meisten prähistorischen Echsen schon in ihren Gehegen umherlaufen, muss noch ein Velociraptor in sein neues zu Hause gebracht werden. Jeder von uns kennt diese Szene. Und trotzdem ist sie hier ganz anders, denn alles besteht aus Lego-Steinen und Lego-Männchen. Direkt von der ersten Minute an merkt man, wie viel Liebe zum Detail hier investiert wurde. Man erkennt die Filmszenen in bunter Lego-Optik definitiv wieder. Der Sound, die Lichter – einfach alles passt. Aber irgendetwas passt mit dem Velociraptor-Käfig nicht. Wir müssen wohl selbst Hand anlegen.

Die Videosequenz endet und wir befinden uns direkt im Spiel. Grafisch unterscheiden sich die In-Game-Videos kaum von der eigentlichen Spiele-Grafik. Wir übernehmen die Kontrolle über Sattler und müssen nun einmal erst herausfinden, was denn hier nicht stimmt. Gleich fällt auf, dass nahezu alles hier aus Lego-Steinchen besteht – die wir nach Herzenslust zerkloppen können. Alles was in irgendeiner Form aus Klötzchen besteht, können wir kurz und klein hauen. Das macht nicht nur Spaß, sondern bringt uns auch ordentlich Punkte, die wir später in die verschiedensten Dinge investieren können, aber dazu später mehr. An unserer Seite steht ein Mechaniker, oder Elektriker – oder beides. In jedem Fall werden wir ihn sicherlich noch brauchen. Als wir uns über mehrere Kisten hermachen und sie zerschlagen, verschwinden die Einzelteile nicht, sondern bleiben liegen und hüpfen ab und zu auf und ab. Wenn wir uns dem Lego-Steinchen-Haufen nähern, erscheint das Kreissymbol. Wir halten also die Taste gedrückt und aus dem Wirrwar der farbigen Klötzchen, bauen wir einfach etwas neues. Auf diese Art und Weise lösen wir allerhand Rätsel in LEGO: Jurassic World.

Gutes

- Tolle Grafik
- Original Soundtrack und Synchronsprecher
- Viel Liebe zum Detail und viel Humor
- Guter Umfang und viele freischaltbare Inhalte
- Sehr unterhaltsamer Koop Modus (nur offline bis zu 4 Spieler)

Schlechtes

- Fuer Erwachsene zu einfach, kaum eine Herausforderung
- Kamera nicht immer optimal
- Keine wirklichen Neuerungen im Vergleich mit anderen LEGO Spielen

8.6 Sehr gut

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