Inside im Test – Das neue Spiel der Limbo Macher

Getestet von | 28.08.2016 um 16:49 Uhr

Inside ist das neueste Spiel vom Entwickler Playdead. Wer jetzt mit diesem Namen nicht viel anfangen kann, kennt vielleicht das Team, welches 2010 den Indie-Hit Limbo veröffentlicht hat. Jetzt, sechs Jahre später, ist ihr neues Spiel da und muss in große Fußstapfen treten. Ob es diese füllen kann, verrät euch PSinside im Test zu Inside. So, der Gag musste sein, jetzt haben wir es aber schon mal hinter uns.

INSIDE Logo

Was ist denn hier los?!

Inside startet sehr ähnlich wie schon Limbo. Ohne große Einführung findet man sich als ein Junge in einem düsteren Wald wieder und läuft einfach erstmal los. Schon nach wenigen Metern trifft man einen anderen Menschen, der einen LKW belädt und dann weiterfährt. Sofort fällt auf, dass der Junge in Deckung geht und sich versteckt. Offenbar will er nicht entdeckt werden, was man auch an der nächsten Begegnung merkt. Hier untersuchen zwei Männer eine Art Kapsel, die mit einer Konstruktion verbunden ist. Nachdem sie sich entfernt haben, geht es weiter und das erste Hinderniss taucht auf. Um einen erhöhten Punkt zu erreichen, müssen wir einen Kühlschrank umwerfen und als Stufe nutzen. Kurz darauf folgt ein Abstecher in einen See und dann wird es ernst. Aus der Ferne sind Taschenlampen zu sehen und ein Hund stürmt auf uns zu. Nachdem wir ihm entrinnen konnten, folgt gleich der nächste kritische Moment. Ein vorbeifahrendes Auto sucht mit Taschenlampen nach jemandem, wahrscheinlich uns, doch sicher können wir uns nicht sein. Dies ändert sich dann wenige Momente später, als wir entdeckt werden und man uns verfolgt. Man jagt uns tatsächlich und man meint es verdammt ernst, denn sogar Schüsse fallen. Auch dieser Situation können wir entgehen und finden uns wenig später in einer Art Fabrik wieder. Hier hören wir dann auch mal auf mit unserem Anriss der Story, beziehungsweise dem Beginn des Spiels.

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Inside wirft im Verlauf des Spiels vermehrt fragen auf und regt zum Grübeln an. Die Story ist wirklich interessant gestaltet und man will wissen, wie es endet. Dies schafft das Spiel ohne Worte. Im ganzen Spiel wird nicht ein Wort gesprochen. Alles wird durch Situationen, Musik und Interpretationen erzählt. Das Spiel erklärt euch nicht haarklein was hier abgeht. Es gibt nirgends etwas zu lesen um euch den Plot näher zu bringen. Ihr selbst müsst euch ein Bild machen und eure eigene Antwort finden. Wir hatten eine Theorie nach dem durchspielen und auch ein paar andere haben wir uns angesehen. Der Kern der Handlung wirkt wenn man mal etwas überlegt recht klar und logisch, doch die Details sind verschwommen. Was uns direkt zu den Rätseln des Spiels bringt, denn hier geht es ähnlich zu.

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Gutes

- Klasse Atmosphäre mit tollem Design
- Clevere und Abwechslungsreiche Rätsel
- Interessante Handlung, die Raum zum Nachdenken lässt

Schlechtes

- Nur 3-5 stunden lang ohne wirklichen Wiederspielwert
- Manche Rätsel etwas zu leicht

8.9 Sehr gut

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