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Guitar Hero: World Tour – Review

Artikel von | 24.05.2009 um 00:00 Uhr

Mit Guitar Hero World Tour lässt Activision nun zum vierten mal alle „Sofa-Rocker“ die virtuelle Bühne Rocken. Doch dieses mal, sind nicht nur Gitarren-Helden gefragt. Mit World Tour kann man erstmals als komplette Band spielen. Wie sich der neue Sprössling der Serie macht und warum das inside Team aus dem Rocken nicht mehr heraus kommt, erfahrt ihr jetzt.

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Obwohl das Phänomen Musikspiele noch nicht sehr lange populär ist, hat sich Guitar Hero seit seinem ersten Release großer Beliebtheit erfreut und ist momentan auf klarem Erfolgskurs. Das Spielprinzip in diesem Spiel ist ganz einfach erklärt. „Let’s Rock“! Dies heißt im Klartext Gitarre anschließen, Song auswählen und los rocken. Bisher konnte das Spiel aber nur mit Gitarren gespielt werden. Entweder alleine oder im Co-op mit einer zweiten Gitarre. Mit World Tour wagt sich Activision auf die nächst höhere Ebene und lässt einen nun auch ans Mikro oder sogar ans Schlagzeug.
Die Instrumente selber sind alle sehr gut durchdacht und die neue Gitarre ist der gegenüber Teil drei, stark verbessert worden. Hierzu sei gesagt, dass die Gitarre sowie das Schlagzeug kabellos sind. Lediglich das Mikro hat ein Kabel, welches aber sehr lang ist, sodass man nicht 2m vor dem TV stehen muss. Das Schlagzeug, welches sicherlich das interessanteste Instrument ist, wurde auch sehr gut konzipiert. Lediglich das Pedal könnte etwas rutschfester sein.
Im Spiel selber hat sich auch einiges getan. World Tour hat satte 87 Songs im Gepäck, die erstmals auch alle Originale sind. Mit dabei sind unter anderem Metallica, Paramore oder Bon Jovi. Bei der Songauswahl kann der neuste Teil aber, unserer Meinung nach, nicht mit Legends of Rock mithalten. Bei manchen Songs fragten wir uns wirklich, wieso sie es eigentlich in das Spiel geschafft haben. Allerdings ist die Songauswahl im großem und ganzem recht gelungen.
Hat man sich denn nun für einen Song entschieden, kann jeder seinen Schwierigkeitsgrad selbst bestimmen. Das heißt also ein Schlagzeuger kann auf Mittel spielen, während der Bassist auf leicht spielt. Nachdem das nun auch geschafft ist, kann es dann auch endlich losgehen.
Der Vorhang hebt sich, das Lied beginnt und die ersten Noten sind geschafft, doch plötzlich versagt ein Bandmitglied. Was kommt jetzt? Nichts kommt dann mehr und das ist ziemlich ärgerlich. Sobald ein Bandmitglied versagt, ist für alle das Spiel gelaufen. Dies hätte nun wirklich nicht sein müssen, weil die anderen Spieler alle richtig gespielt haben.
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Möchte man allerdings nicht in einer Band spielen, kann man selbstverständlich auch alleine spielen. Hierzu dient die umfangreiche Solokarriere, indem man neue Songs frei spielen kann.
Natürlich kann man auch als Band eine Karriere machen.
Wollt ihr aber mal eure eigenen Songs machen? Kein Problem, denn World Tour hat auch ein Tonstudio indem alles ausprobiert werden kann. Habt ihr euer Meisterwerk aufgenommen, wird es in eurer Setlist gespeichert. Ihr könnt es auch online stellen und es somit der ganzen Guitar Hero Community zur Verfügung stellen. Obwohl das Tonstudio an sich eine tolle Idee ist, so sind die Tuturials doch eher eine Tortur. Mehr als 1 Stunde verbringt man damit sich alle Erklärungen an zu hören.
Auch neu ist die Rockstarfabrik. Hier könnt ihr euren ganz persönlichen Rockstar zusammen basteln.

Alles in allem ist der neuste Teil der Serie ein super Guitar Hero, welches erstmals auch als komplette Band gespielt werden kann. Die Songauswahl ist gelungen, zumal es dieses mal nur Originale sind und die Instrumente lassen sich alle gut bedienen und sind gut durchdacht. Leider sind die Ladezeiten unverschämt lang und das Tonstudio ist mit seinen langen Tutorials eher ein Flop als Top.

Guitar Hero: World Tour Testbericht

Guitar Hero: World Tour

  • Release: 20.11.2008
  • Genre: Geschicklichkeit, Musik, Party
  • Entwickler: Neversoft
  • Publisher: Activision

Gutes

+ Erstmals als Band mit den Instrumenten Gitarre, Schlagzeug und Mikro
+ 87 Songs die alle Originale sind

Schlechtes

- Das Tonstudio ist zwar nett gemeint, aber irgendwie nutzlos
- Sobald ein Bandmitglied versagt, hört der Song für alle auf
- Die Ladezeiten sind unverschämt lang

8.0 / 10 Sehr gut

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