From Dust – So spielt sich die Göttersimulation

Getestet von | 21.08.2011 um 16:40 Uhr

Zwar kommt die Simulation, in der man selbst darüber nachdenkt, was für eine Art Gott man ist, noch nicht in den PlayStation Store, doch ließ sie sich dennoch auf der gamescom 2011 spielen. Während Ubisoft noch auf sich warten lässt, den Titel auch für PC- und PlayStationspieler zur Verfügung zu stellen, erfreuen sich die XBox-Spieler bereits seit einiger Zeit an dem Titel. Wir hatten die Möglichkeit, das Spiel auf der gamescom zu testen.

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From Dust ist eine Göttersimulation, wie sie im Buche steht, doch hat sie nicht allzu viel mit Black & White und Konsorten gemein, denn wenn in genannten Titeln der Tod eines Menschen dazu führte, dass sich die Gläubiger von dem Spieler abwandten, so ist dies hier nicht der Fall. Du bist der Gott und es ist deine Aufgabe, dein Volk zu führen – Ob du dabei auf Sodom und Gomorrha zurückgreifen musst, ist ganz allein deine Sache. Du musst entscheiden, was wichtig für dein Volk ist und welches deiner Dörfer dir mehr am Herzen liegt, wenn sich zwei Katastrophen gleichermaßen ankündigen. Oder könnte man es gar schaffen, alle zu retten?

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Zu Beginn offenbart sich die herrliche, wenn auch einfache Landschaft der Insel. Man lernt die Grundschritte: Wie bewege ich mich fort, wie sauge ich die Landschaft auf, um sie an einer anderen Stelle zu setzen, oder wie erschaffe ich mein erstes Dorf. Sind diese grundlegenden Dinge gefestigt, geht es auf eine neue Insel, wo uns sogleich die erste Aufgabe erwartet. Errichte dein erstes Dort. Einfach gesagt und auch genauso einfach erledigt. Kein Problem? Doch, und das bahnt sich gerade in rascher Geschwindigkeit an. Die Rede ist von einem gigantischen Tsunami, dem nur mit der Macht des Wassers Einhalt geboten werden kann. Nun ist guter Rat teuer, doch des Rätsels Lösung offenbart sich in Form eines Totems, welches man einsammeln und zum Dorf transportieren muss. Man wählt dazu das Totem an und schickt somit einen seiner Jünger los, das Fragment sicherzustellen, jedoch muss man dem kleinen Kerlchen helfen, denn schwimmen, so viel sei gesagt, können die Gläubigen schon, aber dies nicht lange und nicht unbedingt schnell.

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Demnach nutzt man seine göttlichen Fähigkeiten und überbrückt das Wasser indem man es einfach mit Sandpartikeln entfernt. Nun steht dem Männchen nichts mehr im Wege – nur noch die Zeit steht als großer Stolperstein da. Jetzt entscheidet alles darüber, ob euer Dorf bestehen bleibt oder ob ihr als Gottheit versagt habt. Schafft es euer Jünger rechtzeitig zurück ins Dort, erlangen die Menschen dort die Fähigkeit, über das Wasser zu gebieten und können sich selbst vor dem nahenden Tsunami schützen. Verstreicht die Zeit jedoch ohne dass ihr die Macht des Wassers erlangt habt, wird euer Dorf gnadenlos vom Tsunami verschlungen und ein netter Bildschirm mit der Aufschrift ‚Game Over‘ blinkt auf – So erging es leider auch uns. Jedoch wissen wir, dass nach dieser Insel eine weitere Insel begehbar ist und dass man dort vor die Wahl gestellt wird, welches Dorf man retten will, denn es nähern sich ein Tusnami und ein Vulkanausbruch, der eure Gläubiger bedroht.

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Im Großen und Ganzen lässt sich sagen, dass sich From Dust sehr einfach spielen lässt, die Aufgaben jedoch nicht an hoher Schwierigkeit mangeln. Die Steuerung des Titels ist sehr leicht und wirft keinerlei Schwierigkeiten auf, doch die Rätsel und Aufgabenbewältigungen lassen einen recht bald ins Schwitzen geraten. Bisher lässt sich sagen, dass sich das Spiel lohnt und auch mit spannenden Aufgaben und Missionen aufwartet. Bleibt nur zu hoffen, dass auch wir bald mit From Dust im PlayStation Store rechnen können.

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