F1 Race Stars – Review

Getestet von | 05.11.2012 um 18:43 Uhr

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Ein Funracer ist doch der Liebling eines jeden Rennfahrers. Doch diesmal steigen keine Polygon-Lizenz Maskottchen  von irgendeinem Franchise hinter das Steuer. Nein, diesmal sitzen waschechte Formel 1 Rennfahrer hinter den Boliden. Ob das was nützt, und ob Codemaster wieder mal ein gutes Rennspiel abgeliefert hat, verraten wir gleich nach der Zielline.

Irgendwo, irgendwann

Wie bei jedem Rennspiel darf der Hauptpart, nämlich die Karriereplanung, nicht fehlen. Auch bei F1 Race Stars ist sie selbstverständlich mit dabei und fordert ungemein. Nicht, dass es die Streckenwege in sich hätten, nein, eher Anderes macht dem Spielspaß zuschaffen. Doch dies später. Durch Abschluss der Rennen und das Erklimmen des Siegertreppchens, schaltet man in übliche Manier weitere Aufgaben frei. Die Abwechlung hält sich aber hier in Grenzen. Es gibt in der F1-Saison gut und gerne 20 Strecken. Wieso aber nur gerade mal 11 umgesetzt wurden, ist fraglich. Man könnte munkeln, dass die restlichen per DLC Contest das Licht der Welt erblicken. Die Renn-Karriere ist gespickt mit diversen Spielmodi, wo man sein Können unter Beweis stellen muss. Doch die ganze Karriere hat einen gewaltigen Fehler, der für erheblichen Frust sorgt. Es ist in der Regel egal, in welcher Kubikzentimeter Rennklasse man fährt. Egal, ob man in der 1000- oder 2000- oder in der 3000- Liga mitfährt. Die KI der Fahrer macht alles zunichte. Nicht, weil sie dämlich oder unkontorlliert sind. Es sind die Powerups, die einem das Leben schwer machen. Hat man mal Glück und fährt in der forderen Hälfte oder sogar auf der Pole Position wird, man mit Power Ups Waffen nur so attackiert. Bei einem Treffer verliert man nicht nur wertvolle Zeit, nein,  gleich das halbe Feld zieht dank Gummiband System an einem vorbei. Auch das Verteilen der Power Ups wurde nach dem Glückprinzip ausgelost. So kann es vorkommen, dass der Vorderste weiterhin noch die besten Power Ups erhält, statt des Letzten. Das ganze Problem mit der recht unfairen KI und der Verteilung der Power Ups wurde in anderen Funracern besser gelöst als bei diesem hier. So macht der Karrieremodus keinen Spaß.

Race Stars 03

Auf die Plätze, fertig, online

Bei einem Funracer darf auch ein Onlinemodus nicht fehlen. In unserer Internet-Zeit so oder so nicht. Wobei auch hier das Grundgerüst von F1 Race Star zwar gut geworden ist, der Verputz dafür leider umso schlimmer. Im Online Modus könnt ihr mit bis zu 4 Spielern an einer Konsole gegen den Rest der Welt antreten. 6 unterschiedliche Rennmodi stehen euch zur Verfügung. Aber schlussendlich macht man ja in jedem in etwa das gleiche: Fahren. Nur die Regeln sind hin und wieder anders. Im Überraschungsmodus kommt alles kreuz und quer rein. Egal, ob jetzt das Rennen spiegelverkehrt läuft oder ob Powerups gestrichen werden. Die Regel für das nächste Rennen bleibt geheim bis es gesartet wird. In den weiteren Spielmodi kommen sogenannte Gruppenkämpfe dazu. Wahlweise in einem 2er, 3er oder sogar in einem 6er Team kann mann gegen andere Teams antreten. Wobei das Spielprinzip immer gleich bleibt. Rennen. Neben dem gewöhnlichen Rennen bietet F1 Race Stars weitere Modi, diese wären: Ausscheidungsmodus, den klassischen, wo alle paar Sekunden ein Gegner getilgt wird. Ausgeschiedene Fahrer werden aber nicht dazu verdonnert still und leise die restlichen Zeit abzufahren. Nein, sie bekommen die Chance als Geisterfahrer gehörig Chaos auf der Strecke zu generieren und so die anderen Fahrer bei ihrem Rennen  zu stören. Beim Nachtanken verbaucht der Formel 1 Wagen das schwarze Gold und man kann das Rennen nur gewinnen, indem man die verteilten Treibstoffkanister aufnimmt, die auf der Strecke plaziert wurden. Im Trophäenjäger geht es darum, die Pokale aufzusammeln, die auf der Strecke auffindbar sind. Gewinnt hier der Spieler, der die vorgegebene Punktzahl erreicht hat. Wird man aber von einem Powerup  getroffen, fängt man wieder bei Null an. Bei dem Pole-Position Modus erhalten nur die Ränge 1- 4 eine Punktzahl. Während die anderen leer ausgehen. Im Slalom erhält man Punkte, indem man durch gleichfarbige Tore fährt. Zuletzt noch Schaukampf und Sektor-Sause. Bei ersterem bringen Treffer mit Power-Ups  sowie Überholmanöver Punkte. Bei letzerem wurde die Strecke in mehrere Abschnitte unterteilt. Der Fahrer, der die meisten Abschnitte am schnellsten fährt, gewinnt schlussendlich. Sowohl Karriere als auch Online Modus können entweder alleine oder mit bis zu 3 weiteren Spielern an einer Konsole gespielt werden.

Race Stars 05

Gutes, solides Grundgerüst

Während die KI sowohl im Karriere Modus wie auch im Online Modus dem Spieler den Kampf angesagt haben, kann der Rest dafür umso mehr punkten. Die einzelnen Strecken wurden mit viel Liebe zum Detail programmiert. Zwar sieht alles dank der comichaften Grafik ein bisschen zu eckig, aber das ist Geschmacksache. Auf jedenfall ist es herrlich, wenn man auf dem Deutschlandkurs mit Blasmusik und Schlössern konfrontiert wird. In Brasilien sollte man sich vor umherfahrenden Sambawagen in Acht nehmen und nebenbei zu heißen Sambaklängen das Pedal durchdrücken. In Abu Dhabi ist ein Teil der Strecke eine Achterbahn, in Australien fährt man Unterwasser, nachdem man einem Hai ins Maul gesprungen ist. In den USA muss man Traktoren ausweichen, Grossbritannien erhält das Innenleben einer Fabrik und in China dürfen waghalsige Brücken und Sumoringer nicht fehlen. Die grundgelegende Spielmechanik lässt kaum zu wünschen übrig. Das Fahrverhalten ist simpel, die Steuerung einfach und direkt. Während man in anderen Funracern um die Kurven driftet, fällt dies hier gänzlich weg. Wie bei echten Formel 1 Fahrten muss man zwingend vom Gaspedal weg, um eine Kurve perfekt zu bekommen. Da man aber dadurch gehörig Geschwindigkeit verliert, hat Codemaster noch das KERS System (Kinetic Energy Recovery System) eingefügt. In vielen Kurven wurde das System auf den Boden platziert. Damit erhält man für kurze Zeit die Möglichkeit einen Boost in 3 Stufen aufzufüllen. Wie in der echten Formel 1 welt spielt das fahren im Windschatten eine wichtige Rolle. Was noch ungewöhnlich für ein Funracer ist, ist dass es ein Schadensmodel gibt. Klar, es ist nicht das Gelbe vom Ei, aber bringt dadurch ein bisschen Taktik ins Spiel. Wer zu viele Male getroffen wurde, hat dementsprechend einen Boliden voller Beulen und dadruch fährt man auch nicht mehr so schnell. Zum Glück wurden auf der Stecke hin und wieder Boxengassen eingeführt. Mit dieser Hilfe sollte man seinen fahrbaren Untersatz wieder zu neuem Glanz und Speed verhelfen. Zu guter Letzt dürfen natürlich namhafte Persönlichkeiten der Formel 1 nicht fehlen. Ob Sebastian Vettel, Fernando Alonso oder Lewis Hamilton, alle mehr oder weniger großen Namen sind dabei und dies immer im zweier Team für einen Rennstall. Sogar ein paar fiktive Fahrerinnen haben es in den Titel geschaft. Man sollte bei der Wahl des Rennstalls auch auf sein Fahrverhalten schauen. Auch wenn die Fahrzeuge untereinander sich kaum unterscheiden, sind die Fahrer ausschlaggebend. Jeder einzelne Rennstall hat seine persönliche zusätzliche Kraft. Einige Fahrer erhalten einen Windschattenboost, andere können wiederum zwischen Power Ups hin und her switchen. Andere wiederum erhalten einen Boost nach einem Supersprung.

Race Stars 01

Fazit

Codemasters Abkürzung in Richtung Funracer ist nicht ganz gelungen. Der größte Kritikpunkt ist hier die KI wie auch das Glück mit den Power-Ups. Sowohl im Online als auch im Offlinemodus macht sie dem Spieler das Leben viel zu schwer. Auch die recht mickrige Anzahl Strecken können hier den Spielspaß im Nachhinein verderben. Denn Modi und Suchfunktionen, sowie Grafik und Musik sind passabel bis gut herausgekommen. Wer auf Formel 1 steht und mal was Anderes ausprobieren möchte, ist sicherlich gut bedient. Für die anderen würden wir andere Funracer ans Herz legen.

Gutes

- Leicht zu erlernedes Gameplay
- Schöne Strecken, gute Musik
- Auch zu 4. Online Spielbar

Schlechtes

- Nervige KI Gummiband System
- Mickrige Anzahl an Rennstrecken
- Suchfunktion im Onlinesegment nicht ganz gut herausgekommen

7.0 Gut

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