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Driveclub Bikes im Test: Volles Rooäää

Artikel von | 04.11.2015 um 18:00 Uhr

Driveclub Bikes Banner 1

Es war schon eine kleine Überraschung auf der vergangenen Paris Games Week. Denn dort stellte man so ganz nebenbei das Add-On, Driveclub Bikes, für den PlayStation exklusiven Racer, Driveclub vor. Wir haben uns den Helm aufgesetzt und verraten euch in unserem Test, ob sich die Anschaffung lohnt oder nicht.

Driveclub blickt mittlerweile auf eine lange Geschichte zurück. Was am Anfang ein kleines Desaster war, entwickelte sich innerhalb eines Jahres zu einem echten Geheimtipp für Racing-Fans, die weniger mit Simulationen anfangen können. Bis heute gibt es monatlich Updates, neue Inhalte und andere Verbesserungen, die Evolution Studios Titel zu einem wirklich soliden Spiel verholfen haben. Jetzt gibt es mit Driveclub Bikes nun eine echte Erweiterung.

Kawasaki? KTM? Oder doch Ducati?

Zum Start von Driveclub Bikes, gibt es insgesamt 12 Rennmaschinen, von denen 9 aber erst freigespielt werden wollen. Von der einsteigerfreundlichen KTM RC8 R, über die Honda CBR 1000RR Fireblade SP, bis hin zur reinrassigen Rennmaschine Ducati 1098 R, ist eigentlich alles dabei. Aber alle 12 Bikes müssen erst einmal freigespielt werden. Damit das auch nicht zu einfach ist, bekommen die Motorräder eine eigene Tour spendiert. Wie bereits aus Driveclub bekannt, gilt es auch hier, einige Rennen zu absolvieren, um so Erfahrungspunkte zu sammeln. Ihr stellt euch den Computergegnern in normalen Rennen, Time Trails oder auch Stunt Rennen, welche eine wirkliche Neuerung darstellen.

Ähnlich wie bei den Drift-Rennen Rennen in Driveclub, müsst ihr auch hier eure Fahrkünste unter Beweis stellen und fleißig Punkte sammeln. Jedoch gestaltet sich das Driften mit Motorrädern äußerst schwierig, sodass hier neue Elemente und Herausforderungen an der Tagesordnung stehen. Punkte sammeln wir in diesen Rennen nämlich mit Wheelies, Stoppies und Geschwindigkeitsfallen. In bestimmten Bereichen müssen wir also auf dem Hinterrad bleiben, in Stoppie-Zonen dagegen abbremsen und unseren Arsch heben. Je steiler und sauberer wir die Balance dabei halten, desto mehr Punkte regnet es für euch. Die Geschwindigkeitsfallen sind den Tempozonen in Driveclub sehr ähnlich, nur müssen wir hier an einem bestimmten Punkt über der geforderten Geschwindigkeit liegen. Klappt das nicht, fehlen zum Sieg ganz schnell tausende Punkte. Ansonsten bleibt das ganz normale Driveclub-Feeling mit Rennen, Zeitrennen oder Duellen. Schade, dass es hier nicht zum Beispiel Checkpoint-Rennen gibt – das würde für ein wenig mehr Abwechslung sorgen.

Dafür ist das Handling der Bikes schon besser gelungen. Während sich Kawasaki und Co. auf der Straße in Sachen Lenkung nahezu gegen Null unterscheiden, fallen Einem die teils wirklich ordentlichen Leistungsunterschiede schon eher auf. Je mehr Erfahrungen wir sammeln, desto stärkere Maschinen schalten wir frei und die müssen gebändigt werden. Jedoch muss man sagen, dass es wahrlich kein Hexenwerk ist, die Motorräder zu kontrollieren. Während die ersten ein oder zwei Runden noch etwas jungfräulich ablaufen, gelingt das Brettern um Kurven in der zweiten Veranstaltung schon deutlich besser. Wirklich fordernd sind hier die immer schwieriger werdenden Herausforderungen oder Gegner, die mit jeder Veranstaltung ebenfalls an Skill gewinnen.

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Driveclub: Bikes Testbericht

Driveclub: Bikes

  • Release: 27.10.2015
  • Genre: Rennspiel
  • Entwickler: Evolution Studios
  • Publisher: Sony

Gutes

- eingängiges Gameplay
- realistischer Sound
- sehr detaillierte Fahrzeugmodelle
- Stunt Rennen spaßig und fordernd zugleich
- gutes Preis-Leistungsverhältnis

Schlechtes

- Für Driveclub-Veteranen nicht fordernd genug
- fehlende Sturz-Animation
- Kollisionsabfrage nicht immer optimal
- Multiplayer hat immer noch ein paar Macken

8.2 / 10 Sehr gut

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