Digimon All-Star Rumble Arena im Test – Lohnt sich die Digitation?

Getestet von | 16.11.2014 um 16:35 Uhr

Digimon ist einer dieser Namen, die man als Kind geliebt und selbst als Erwachsener noch mit Freude zurückdenkt. Sei es der Anime, der gerade in der ersten Fassung mit Agumon, Gabumon, Byumon und co. für viele tolle Momente in der Kindheit vieler sorgte oder eben auch die Videospiele. Allem voran sind hier Digimon World oder eben auch Digimon Rumble Arena zu nennen. Wem Digimon überhaupt nichts sagt: Setzen, Ruhig sein und jetzt anschauen! Denn andernfalls könnten bei diesem Test von Digimon All-Star Rumble folgende Dinge passieren: Entweder man verpasst einen tollen Digimon Ableger, den man unbedingt als Fan spielen sollte – oder eben man verpasst einen Titel im Digimon Universum, den man zurecht auch verpassen sollte. Was genau nun zutrifft, erfahrt ihr im nun folgenden Test.

digimon all-star rumble arena artikelbild mittel - tailor-dksAgumon digitiert zuuuuuuuuuu Wargreymon!

Allem voran kommt jetzt erstmal der bekannte Abschnitt über die Geschichte des Videospiels. Nun, es sei schon mal gesagt, dass Digimon All-Star Rumble auch eine Story besitzt. Diese beginnt während einer friedlichen Zeit in der Welt der Digimon, nachdem etliche Krisen überstanden wurden. Nur müssen Digimon auch digitieren und um dies auch zu tun, müssen sie sich in einem Kampf befinden. So weit so schön, nun hat sich also eines der Digimon überlegt, dass man ein Turnier veranstaltet und nicht nur etwas Spannung in den Alltag bringt, sondern auch das stärkste Digimon finden möchte. Das klingt alles sehr trivial, doch man ahnt sehr schnell, dass es bei diesem Turnier um noch mehr geht. Der Gewinner des Turniers ist nämlich der Held der Digiwelt. Wieso Held? Das liegt daran, dass das stärkste Digimon, somit der Gewinner, letztendlich in einem heftigen Endkampf eine Böse macht besiegen muss, die von einem Virus hervorgerufen wird und die ganze Welt zum Einstürzen bringen könnte. Das klingt alles womöglich sehr spannend und interessant, nur verweisen wir noch einmal auf dieses sehr schnell, denn genau so vergeht nämlich die Story. Nach etwa 1 ½ bis 2 Stunden hat man die Kampagne beendet, mit Boss-Kämpfen und allem Drum und Dran. Doch da fängt es erst an.

Die Digimon Animes haben in mehreren Fortsetzung deutlich bewiesen, wie viel in einer einfachen Geschichte stecken kann, bei der es letztlich nur ums Kämpfen geht. Keine davon lässt sich in Digimon All-Star Rumble finden. Wir haben zwar Digimon aus mehreren Digimon Staffeln, es sind aber anfangs nur vier Stück, mit dem Freischalten und mehrmaligen Durchspeilen der Story erhält man dann weitere hinzu, bis zu einer maximalen Kämpfer Anzahl von 12, was nun mal nicht so viel für ein Kampfspiel im herkömmlichen Sinn ist. Für die Story des Spiels haben die Entwickler eigene Bereiche zum erkunden und Zeit vertreiben eingebaut, das sind aber nur 8 Stück, wobei man fast jeden Bereich in wenigen Minuten abgelaufen und zum Boss kommt. Der Boss eines jeden Bereichs ist eines der Hauptcharaktere/Digimon, wovon es in der Geschichte sieben Stück, gefolgt vom Endboss, gibt. Der Endboss ist an die Auswahl des Charakters gebunden, so bekommt Agumon zum Beispiel Omnimon. Was ganz nett ist, dass man dann jenen Gegner als alternative Digitation wählen kann, sofern man es denn besiegt hat. Während der ganzen Geschichte werdet ihr von Neemon als Hilfe für Tipps und Magnadramon begleitet, welche sich als Veranstalter des Turniers herausstellt. Man kann die Story also mit der eines Tekken vergleichen, nur springt man bei Digimon nicht von Kampf zu Kampf, sondern muss dazwischen eben einen sehr kurzen und nicht gerade schönen Level, ablaufen. Dazu kommt, dass es nicht eine coole oder überhaupt irgendeine Zwischensequenz im Spiel gibt, wo man sich als Digimon Fan vielleicht gerade beim Ende etwas erwartet. Ihr werdet zum Anfang und Ende der Story lediglich mit einem schönen Bild als „Zwischensequenz“ belohnt, aber ein hübsches Video werdet ihr hier nicht finden. Wer die Geschichte mehrere male mit anderen Charakteren abschließt, der erhält auch zumindest andere Dialoge und beim richtigen Digimon erfährt ihr sogar, wie es zum Virus kam und was alles dahinter steckt – aber erwartet nicht zu viel davon.

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Super Smash All-Star Dynasty Warriors Rumble

Eigentlich lässt sich das Gameplay von Digimon All-Star Rumble ganz einfach erklären, wenn man mal kürzlich ein Ableger der Dynasty Warriors oder One Piece: Pirate Warriors Videospiele gespielt hatte. Dies betrifft vor allem die Story, in der es in einer 3D Welt auf die Reise in den meist kleinen Leveln geht. Dabei werdet ihr stets mit kleinen Feinden konfrontiert, die euch meist keinerlei großen Probleme bereiten sollten. Denn zu diesen 8 Gebieten in der Geschichte, gibt es insgesamt noch neun unterschiedliche Gegnertypen in diesen Leveln. Der große Unterschied zu Dynasty oder One Piece liegt allem voran an der Anzahl der Gegner im Level. Während ihr in den beiden anderen eine schier unendliche Anzahl an kleinen Gegnern besiegen müsst und dann noch einige Bosse verstreut sind, gibt es in Digimon All-Star Rumble pro Kampf maximal fünf bis sechs Feinde und von den oben genannten neun Gegnertypen, sind fünf davon etwas stärkere und sowas wie ein Zwischenboss der stets bei einem Kampf mitmischen möchte. Die anderen sind höchstens durch die Masse überhaupt im Ansatz gefährlich. Die Kämpfe selbst laufen aber stets identisch ab. Ihr lauft einige Meter im Spiel, dann betretet ihr ein etwas größeres Gebiet und dann schließt sich irgendwo ein Gitter und damit könnt ihr das Feld nicht verlassen, bis alle Gegner besiegt wurden. Man muss sich aber jedesmal anschauen, wie die Gitter einige Sekunden brauchen um nach oben zu gehen und dann wieder etwas später wieder runter gehen. Es gibt dann aber auch komische Aspekte. So wartet vor jedem Boss in der Story ein Telefon um zu speichern, falls man es denn möchte. Wer aber damit rechnet, dass er bei einem verloren Kampf das Turnier verlassen muss, nun der wird hier überrascht. Denn sofern man wirklich verloren hat, dann kehrt man direkt wieder zu der Position beim Boss zurück und wenn man ihn dann besiegt, kommt man in einen anderen Bereich, bei dem automatisch gespeichert wird. Gut, die Speicher-Decks könnten einen sichern, wenn man schnell weg möchte und nicht das ganze Level nochmal machen möchte, aber die Level dauern genauso wie der Boss selbst, nur wenige Minuten und selbst beim Verlieren hat man keinen Nachteil. Wieso dieses überhaupt da steht, nun darüber lässt sich streiten.

Das nimmt in aller Regel nur wenig Zeit ein und ist schnell getan, das liegt dann an zwei wichtigen Aspekten: Auf der einen Seite sind die meisten Gegner so schwach, dass man sie mit 1-2 Schlägen bereits besiegt hat und dann nur noch diese Zwischenbosse bleiben. Doch selbst diese sind auch keine sonderliche Herausforderung wenn man einiger maßen mit Geduld an die Sache dran geht. Denn hier kommt der zweite Aspekt hinzu: Die KI der Gegner ist nunmal alles andere aber nicht etwas, was den Namen Intelligenz verdienen würde. Entweder man blockt deren Schlag gezielt ab und schlägt zur richtigen Zeit zurück oder, und nun kommt das geniale an der KI, man findet die kleine Lücke heraus und nutzt diese so oft aus, bis der Gegner besiegt ist. Das läuft dann in etwa so ab: Ihr steht vor dem riesigen Feind, wenn er zum Schlag ausholt lauft ihr einfach um ihn herum, schlägt ein paar Mal hinzu, vor dem nächsten Schlag wieder herum laufen und tada: selbst der größte Feind ist früher oder später am Boden. Nehmen wir als anderes Beispiel den Endboss, dieser hat nicht nur in den meisten Fällen die doppelte Anzahl an Lebenspunkten, sondern macht auch meist doppelt so viel Schaden wie ihr. Das klingt hart auf dem ersten Blick, dazu kommt dann auch noch, dass er sich zu jeder Zeit auch noch in Sicherheit teleportieren und euch von der Distanz erneut schlagen kann. Dann ist es natürlich gut zu wissen, dass die eigene Verteidigung, anders als im ganzen Spiel, nie aufgehoben werden kann. Das heißt dann: Ihr blockt alles weg, selbst den Superangriff von ihm, schlagt ein paar Mal hinzu, er teleportiert sich weg, ihr blockt, er schlägt ins leere, ihr schlägt zu und er teleportiert sich wieder mal weg. Das ganze klingt blöd, weil es einfach eine nicht gerade schöne Taktik ist, auf der anderen Seite bleibt einem nichts anderes übrig, da der Boss durch seine Angriffe einfach kaum was zulässt um aggressiv zu spielen – denn dafür ist er wiederum zu stark. Und das zieht sich eben durch das ganze Spiel, auf der einen Seite ist es so einfach das man nur durch rennt und die Gegner mit zwei Schlägen besiegt, dann aber plötzlich eine große Menge kommt, wo man in total blöde Situationen gezwungen wird und dann doch sehr in Bedrängnis gerät weil das Spiel nicht so will, wie man es selbst möchte.

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Es brodelt sich etwas in der Arena zusammen!

Doch neben diesen Story Modus gibt es als Herzstück natürlich den Freien Kampf. Das wird wohl der interessanteste Aspekt für Fans des alten Digimon Rumble Arenas sein. Denn das grobe Spielprinzip ist an sich das gleiche. Ihr befindet euch in einer von 12 möglichen Arenen und kämpft gegen andere Digimon, das geht sogar an einer Konsole via Couch-Koop mit bis zu vier Spielern, was eine nette Sache ist. Der große Unterschied ist aber, dass der Kampf in einer 3D-Arena stattfindet und nicht wie früher nur in 2D. Die klassischen Elemente wie eine animierte Arena, die sich mit der Zeit etwas ändert und gefährlich wird oder den Power-Ups sind ebenfalls enthalten und natürlich eben die Digitationen. Bei jedem Schlag den ihr austeilt oder eben kassiert, füllt sich eine Leiste. Ist diese Leiste voll, dann könnt ihr euch in euer stärkeres Ich verwandeln. Bei Agumen ist es Wargreymon, bei Veemon dann zum Beispiel Ex-Veemon. Wenn der Spieler während der Digitation genug Schaden ausgeteilt hat und genug Zeit hat, dann kann er seine Super-Attacke durchführen (die sich mit etwas Glück auch Blocken lässt) und nochmal besonderen Schaden anrichten, wird dann aber sofort zurück verwandelt, andernfalls geschieht das automatisch nach wenigen Sekunden. Wie gesagt lässt sich hier bei der Story für jedes Digimon auch eine alternative Digitation freischalten, die man anfangs wählen kann. Ebenfalls wählen kann man die Digi-Karten, die man entweder in der Story findet oder im Shop für Bits kaufen kann, die man im ganzen Spielverlauf verdient. Die Karten stellen immer ein Digimon dar und können entweder Offensiv oder eben Defensiv ausgerüstet sein. Im Kampf stellt sich das dann so dar, dass die Karten der Kämpfenden Digimon verglichen und die stärkere Karte aktiviert wird. Wenn eine Digi-Karte dann einen Effekt besitzt, wird dieser aktiviert und kann entweder heilen, Schaden hinzufügen oder ähnliches. Hier hat man also einen kleinen Sammel-Effekt und wer alle möchte, der muss nicht nur viel spielen, sondern dem könnte am Ende dann auch die Platin-Trophäe winken. Jeder Boss-Kampf innerhalb der Story gegen eines der anderen Digimon im Turnier läuft ebenfalls so ab, nur gibt es verschiedene Modi und die sind auch ganz schön abwechslungsreich, doch dazu etwas später mehr.

Jetzt schauen wir erstmal etwas genauer auf das Gameplay während dem Kampf. Wenig überraschend läuft man mit dem linken Stick, der rechte Stick bleibt unbenutzt, dazu gibt es mit Viereck, Dreieck und Kreis drei Variationen für den Angriff. Durch L1 + R1 kann man dann digitieren, mit R1 noch Blocken, L1 zum Ausweichen und mit X springt man. Natürlich kommen noch ein paar Kombos hinzu, aber an sich sind das alle Tasten die benutzt werden. Dazu gibt es noch 12 Digimon, die sich natürlich alle etwas anders spielen und ihre eigenen Attacken haben und durch zwei mögliche Digitationen auch noch viel stärkere und bessere Angriffe haben. Jedes Digimon hat außerdem auch unterschiedliche Lebenspunkte und SP-Punkte. Die SP Punkte werden für bestimmte Angriffe und fürs Ausweichen gebraucht und regenerieren sich im Laufe des Kampfes. Das größte Problem ist aber beim Kampf, dass sich die Digimon zwar ähnlich aber nicht gleich spielen. Ein Agumon ist so extrem stark im Vergleich zu den anderen, dass man bei richtiger Spielweise einfach keine Chance dagegen hat. Dazu kommen noch Fähigkeiten, die man die ganze Zeit so oft smashen kann, dass der Gegner kaum eine Chance hat, gerade die KI ist als Feind doch sehr leicht so zu besiegen. Während der Gegner am Boden liegt, lädt man wieder seinen Angriff auf und bis dieser wieder aufsteht, liegt er danach direkt wieder dort. Auch die KI kommt manchmal in Rage und man kommt nicht mal ansatzweise zum Zug, selbst Blocken oder Kontern bringt nichts. Außerdem kann man den Feind nicht anvisieren und somit kann es öfter mal dazu kommen das Angriffe ins Leere gehen. Nun zu den Modi im Kampf Modus, den man im 4-Spieler Koop spielen kann. Es gibt sechs Stück, darunter Punktkampf (Dort zählen das besiegen von einem Gegner als zwei Punkte und das eigene sterben gibt einen Punkt Abzug, wer die meisten hat, gewinnt natürlich), Überlebenskampf (Anfangs hat jeder drei Leben, wer am Ende lebt gewinnt), Medaillenkampf (Man soll Gegner besiegen und dadurch Medaillen sammeln), Schadensrennen (Gewinnt derjenige, der den meisten Schaden anrichtet), Flaggenkampf (Während man die Flagge trägt sammelt man Punkte) und zuletzt gibt es Bombenkampf (Jeder trägt eine Zeitbombe auf dem Kopf und der letzte Überlebende gewinnt). Bei allen Modi kann man Gegenstände und Digi-Karten auch deaktivieren und entweder im Team oder im Jeder gegen Jeden Modus spielen. Hier haben die Entwickler echt gute Ideen gehabt, da sich diese Modi durch sehr abwechslungsreich spielen und im Koop auch jede Menge Spaß machen. Es bleibt aber beim offline Koop, einen online Verbindung gibt es durch keine Form, weder im Multiplayer noch durch Statistiken oder ähnliches.

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Die Digimon greifen meinen Fernseher an, mit schlechter Grafik?!

Grafisch ist Digimon All-Star Rumble alles andere als hübsch. Es geht wohl eher in Richtung gehobenes PlayStation 2 Niveau. Gerade im Story Modus, wo die Bereiche selbst schon sehr klein sind, ist es grafisch einfach nicht so schön wie man sich das vielleicht erhoffen würde. Fast jede Ecke am Spiel besitzt das beliebte Kantenflimmern und zuckt herum – wobei die Arena da noch etwas verschont wurde. Texturen sehen einfach schlimm aus und haben in manchen Variationen auch keine Übergänge oder ähnliches. Es sieht dann einfach hingematscht aus, wenn ein riesiger Pixel auf einen anderen trifft. Auch wenn die Ideen hinter den Bereichen wie Wald, Fabrikstadt, Königsburg oder Vulkan gut getroffen sind, sind diese halt sehr kurz und grafisch auch nicht das wahre. Man läuft da einfach in Gebieten herum, wo es kaum was zu erkunden gibt, außer hier und da mal eine kleine Abzweigung zu einer Truhe, aber sonst läuft alles doch sehr linear ab und neben den recht schnellen Kämpfen gibt es in der Story nun mal wenig zu tun. Dazu kommt, dass die Kamera im ganzen Spiel über fest ist und sich nicht steuern lässt.

Aber selbst die Animationen im Kampf mit den eigenen Digimon sind nicht so flüssig und steuern sich sehr klobig. Dafür wurde jedes Digimon grafisch doch recht gut getroffen und auch dessen Attacken passen gut zu dem Ebenbild aus der Serie dazu. Außerdem gibt es bei der Digitation beim Super-Angriff ein kleines Video welches den Angriff zeigt, was ganz hübsch ist. Das Menü und alle Dialoge sind auf deutscher Sprache, aber eine Sprachausgabe gibt es keiner Form. Die einzigen Laute neben der Musik, stammen von den Digimon selbst und sind eben Töne wie “Ahhh”, “uhhhh”, oder eben den eigenen Namen nach der Digitation zu nennen. Man sollte aber anmerken, dass das “Digimon All-Star Rumble” beim Spielstart fast identisch zum damaligen Sound war und das ist ein wirklich nettes Detail. Wo wir gerade bei klassischen Werten sind, das Spiel hatte beim Download eine Größe von 394 MB und hätte somit ohne Probleme auf eine einfache CD gepasst, nur spielt die PlayStation 3 Blu-Rays und dort wären eben fast 99% der Disk frei gewesen.

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Fazit: Die Digitation konnte nicht vollzogen werden

Nun, wo man fängt man hier an. Also Fans des klassischen Digimon Rumble Arena werden sich hier an vielen Dingen wieder an das klassische Spiel erinnert fühlen, nur gibt es grafisch eben eine Aufwertung – wenn auch keine allzu große -und nun neben der Story auch 3D-Kämpfe. Jedoch spielt sich Digimon All-Star Rumble nicht ganz so toll und ist vor allem in Bezug auf Grafik und Technik alles andere als stark. Die Story ist nicht sonderlich fordernd und bietet auch keinen wirklichen Fanservice um Digimon Fans irgendwie zu beglücken, sondern ist eher ein kleines Ereignis damit die Digimon mal etwas kämpfen können und gerade die Welt gibt wenig her. Jedoch können hier zwei Zielgruppen vielleicht ihr künftiges Spiel finden: Entweder Leute, die gerne mal ein Spiel wie Super Smash Bros mit vier Spieler Koop für die PS3 besitzen wollen, auch wenn das nicht im Ansatz so genial ist wie der Nintendo Ableger. Oder eben Familien die ein Spiel für sich oder die Kinder suchen. Das Konzept des Kampfes liegt zwar Digimon zugrunde, aber besonders Gewalttätig ist es nicht und für einige Stunden Spaß bietet sich das an, nur sollte man aufpassen das der Schwierigkeitsgrad nicht an manchen Stellen zu hoch für die Kinder ist. Wer aber über einen Kauf nachdenkt, der sollte vielleicht etwas warten, denn ein Vollpreis-Titel ist All-Star Rumble nicht und das Geld womöglich nicht unbedingt wert.

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Gutes

+ Netter 4 Spieler Koop-Modus mit vielen Modi
+ Bietet sich bei Spieleabende oder Familien an

Schlechtes

- Grafisch, Technisch und Story nicht zeitgerecht
- Kampfsystem etwas unbalanciert und KI nicht gut
- Keine Zwischensequenzen oder Sprachdialoge
- Nur 12 Digimon und wenig zu erkunden in der Story

5.8 Fans only

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