Destiny: König der Besessenen im Test – Was bringt das zweite Jahr?

Getestet von | 26.09.2015 um 16:28 Uhr

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Ein Jahr nach dem Relase von Destiny, erschien nun mit “König der Besessenen” eine sehr große Erweiterung, die mehr ist als nur ein normaler DLC. Selbst von den ersten Erweiterungen, “Dunkelheit lauert” und “Haus der Wölfe”, hebt sich König der Besessenen deutlich ab. Wir haben es getestet und erzählen euch in unserem Test, ob sich der Kauf wirklich lohnt. Auf das Essentielle von Destiny gehen wir nicht so sehr ein, da man dies in der Review zum Spiel selbst nachlesen kann. Wir setzen den Fokus natürlich auf die neue Erweiterung. Gleichzeitig gehen wir darauf ein, was sich im zweiten Jahr alles geändert hat im Vergleich zu früher.

Hier kommt ihr zum Original Test zu Destiny.

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Der König sucht Rache!

Wie manche von euch sicher schon wissen, geht es bei König der Besessenen um die Folgen des ersten DLCs. In “Dunkelheit lauert” haben wir nämlich im zugehörigen Raid, Crota, den Sohn von Oryx, getötet. Oryx, der König der Besessenen, nimmt nun Kurs auf das Sonnensystem der Hüter und will mit seiner Armee von Besessenen Rache an eben jenen nehmen. Soviel nun zur Prämisse des Spiels, doch gibt es da handlungstechnisch noch mehr? Nein. Leider hat König der Besessenen in Sachen Story das gleiche Problem wie Destiny damals zum Release. Zwar wird die Story pompös und episch inszeniert, doch leider nur sehr dünn erzählt. So startet die König der Besessenen Kampagne mit einer genialen Videosequenz, die gleich Lust auf mehr macht und bleibenden Eindruck hinterlässt, doch kann der Rest nicht das Niveau des Videos halten. Man kann es sich vorstellen, wie bei den Werbungen von McDonalds. Da sieht der BigMac immer fantastisch und perfekt aus, doch wenn man ihn dann in den Händen hält, ist man eher enttäuscht. Doch zum Glück trifft das eigentlich nur auf die Story zu, in fast allen anderen Punkten kann König der Besessenen glänzen. Sei es die tolle Inszenierung, die technische Umsetzung, der tolle Soundtrack oder das Gameplay.

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Destiny 2.0 – Was gibt’s neues?

In Sachen Gunplay hat man nicht viel geändert, warum auch, denn da hat Destiny von Anfang an geglänzt. Schon zu Release bekam man in Destiny nahezu perfektes Gunplay. Alles fühlt sich sauber und direkt an, der Schuss geht immer da hin wo er soll und es macht einfach Spaß, die Gegner nieder zu machen. Doch das wusste man ja schon vorher, kommen wir wieder zum neuen Kram. So wurden einige Dinge verbessert oder optimiert. . Der Übersicht halber, fassen wir alle wichtigen Neuerungen und Verbesserungen in einer kurzen Liste zusammen und gehen danach auf manche nochmal genauer ein.

  • Charakter- und Lichtlevel sind nun getrennt voneinander
  • Der Charakter kann nun bis auf Level 40 gebracht werden
  • Den Lichtlevel kann man bis auf 300+ bringen
  • Es gibt ein komplett neues Areal
  • Eine neue Gegnerart “die Besessenen”
  • Jede Klasse bekommt einen neuen Fokus
  • Man kann nun 72 Waffen, 72 Rüstungsteile und 36 Items im Turm lagern
  • Man kann bis zu 16 Beutezüge zur gleichen Zeit dabei haben und diese nun auch überall abschließen, ohne den Turm besuchen zu müssen
  • Neue Schwere Waffen Art “Schwert”
  • Viele neue Waffen, Rüstungen und Items
  • Balancing alter Waffen und Rüstungen verbessert
  • 8 neue Maps und 3 neue Modi im Schmelztiegel (PvP)
  • 8 neue Storymissionen, 4 neue Strikes und 1 neuer Raid
  • Alte Strikes wurden mit Besessenen überarbeitet
  • Keine verschiedenen Marken mehr, es gibt nur noch Legendäre Marken
  • Viele weitere Aufgaben, Geheimnisse und mehr

Das hört sich doch alles schon mal ganz gut an oder? Ist es auch! Doch gehen wir auf der nächsten Seite nochmal genauer auf ein paar Punkte ein.

Gutes

-Gunplay immer noch erste Klasse
-Audiovisuell sehr gut
-Es gibt viel zu tun
-Sinnvolle und willkommene Neuerungen/Verbesserungen
-Story super inszeniert…

Schlechtes

-...doch leider zu dünn erzählt
-Wird mit der Zeit immer noch etwas eintönig
-PvP immer noch mit Fehlern

8.4 Sehr gut

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