Dark Souls 2 Crown of the Old Iron King DLC – Review

Getestet von | 31.08.2014 um 17:30 Uhr

Bevor wir loslegen stellen wir direkt mal klar, dass wir hier lediglich den DLC “Crown of the Old Iron King” testen und nicht das Spiel selbst. Jedoch muss man Dark Souls 2 besitzen, um den DLC spielen zu können – es ist demnach keine Standalone Erweiterung.

Stürmt das Schloss für die Krone

Um den DLC Bereich zu erreichen, müsst ihr, nach dem Bosskampf gegen den Eisen-König zum Urfeuer zurückkehren, der Rest sollte dann ersichtlich sein. Ihr findet euch in einer Art Schloss auf einem Berg wieder, bei dem Bereiche durch riesige Ketten Verbunden sind. Der erste Eindruck weiß zu überzeugen, da die Szenerie einen super Eindruck macht. Was aber direkt auffällt, sind teilweise sehr matschige Texturen. Diese Aussicht habt ihr aber nicht oft. Der Großteil der Erweiterung spielt sich im inneren ab, wo ihr auf viele neue Gegner trefft. Es gibt neben den neuen Gegnern, auch drei Bosse, von denen leider schon einer aus dem Hauptspiel bekannt ist, dafür sind die anderen beiden umso stylischer und fordernder. Anders als im Hauptspiel, lassen diese sich nicht ganz so einfach besiegen. Einfaches Schild hoch und um den Gegner Tänzeln reicht nun nicht mehr, die Bewegungen müssen sich eingeprägt werden und es schadet auch nicht, wenn man gut im Ausweichen ist. Es erwarten euch auch wieder einige Fallen und hinterhältige Angriffe, wie man es bei Dark Souls gewohnt ist. Wobei ein paar Räume schon etwas unfair ausfallen und beim ersten Anlauf kaum bewältigt werden können. Aber das wird nicht das einzige sein, dass wieder für ein gewisses Maß an Frust sorgen wird – aber das gehört bei Dark Souls auch irgendwie dazu. Wie im ersten DLC, findet ihr auch wieder neue Waffen, Rüstungen, Zauber und mehr.

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Spielerisch gibt es keine wirklichen Neuerungen. Es gibt zwar nun eine neue Art von Gegner, die andere stärkt und wiederbelebt bis ihr sie nicht zerstört habt, aber so ähnlich kennt man das auch schon. Das Thema der Erweiterung ist, wie man recht schnell merkt, das Feuer. Gegner tragen oft Feuer mit sich mit, dann gibt es Gegner die mehr oder weniger aus Asche bestehen, wiederum andere können sich selbst entzünden. Auf jeden Fall sind die Gegner sehr gut gelungen und es ist eigentlich keiner dabei, der fehl am Platze wirkt. Die vorher bereits erwähnten „unfairen“ Räume, sind insofern „unfair“, dass ihr Gegner im Nahkampf bekämpfen müsst, während euch noch Fernkämpfer aufs Korn nehmen. Das kann dafür sorgen, dass ihr nie wirklich zum Angreifen kommt und mit der Zeit überwältigt wird. Es wäre ratsam einen Bogen dabei zu haben, um diese Fernkämpfer im Voraus auszuschalten.

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Immer noch kleine Fehler

Zu den positiven Dingen von Dark Souls 2, muss man ja nichts mehr sagen, da diese bekannt sein sollten, wenn man das Hauptspiel kennt. Der DLC selbst, bringt jedoch ein paar negative Aspekte. Da wären beispielsweise gelegentliche Ton Aussetzer, die im Hauptspiel nicht vorhanden waren. Dann hatten wir bei manchen Gegnern das Problem, dass Treffer des Öfteren nicht gezählt haben. Auch aufgefallen sind kleinere Designfehler, zum Beispiel findet ihr „Schmelzer Keile“, um die bereits erwähnten Gegner zu besiegen, die andere wiederbeleben und heilen können. Bei einem der Bosse, gibt es Vier dieser Gegner und es kann passieren, dass ihr in dem Moment nicht genug „Schmelzer Keile“ habt, um alle zu töten, da diese nur begrenzt verfügbar sind. Dass sorgt dann dafür, dass ihr bei besagten Boss, darauf achten müsst, dass er sich von einem bestimmten Bereich der Kampf-Arena fernhält, damit er sich nicht heilen kann. Bei dem dritten Boss, den ihr auch nur bekämpfen könnt, wenn ihr die anderen beiden besiegt habt, braucht ihr das Asche-Herz, welches nur spät im Spiel verfügbar ist. Dass kann dafür sorgen, dass ihr, je nach Speicherstand, den Boss nicht direkt bekämpfen könnt. Da dieser in einer Erinnerung weilt, ähnlich wie bei den Riesen im Hauptspiel. Wo wir auch schon beim nächsten Problem sind. Da ihr in einer Erinnerung seid, habt ihr nur begrenzt Zeit für den Weg zum Boss und den Kampf gegen ihn. Wenn ihr dann alle drei DLC Bosse besiegt habt, könnt ihr wie gewohnt, die Seelen der Bosse für ihre Waffen eintauschen oder bei manchen auch für Zauber. Auch ihre Rüstungen könnt ihr euch Kaufen und zwar bei Magerold, welchen ihr zu Beginn der Eisen-Festung trefft.

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Sichert euch auch die zweite Krone

Der Schwierigkeitsgrad ist wie gewohnt sehr fordernd, aber allen in allem fair. Besonders die Bosse sind in diesem Punkt Klasse. Wie bereits erwähnt, bedarf es bei denen etwas mehr als Schild hoch halten und im Kreis laufen. Sie sind hart aber Fair und nur zu besiegen wenn ihr, nach mehreren Anläufen, die Bewegungsmuster der Bosse verinnerlicht habt. Die Spielzeit liegt bei etwa 3-4 Stunden, variiert aber stark je nach Fähigkeiten des Spielers. Etwas schade ist es, dass diese Erweiterung, wie der Erste auch, keine Trophäen hat.

Zum Abschluss bleibt noch zu sagen, dass der DLC jedem Dark Souls Fan nur empfohlen werden kann, da man genau das kriegt was man erwartet.

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Gutes

+ Fordernd, aber Fair
+ Neue Waffen, Zauber und mehr
+ Viele neue Gegner
+ Drei neue Bosse...

Schlechtes

- ...von denen einer leider Recycled wurde
- Grafisch teilweise ziemlich schwach
- Stellenweise Sound Probleme
- Kleinere Design-Fehler

8.2 Sehr gut

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