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Call of Duty: Black Ops – Escalation – Review

Artikel von | 04.08.2011 um 00:00 Uhr

Das ein Shooter heute noch ohne einen DLC auskommt, ist schon fast undenkbar geworden. Nach Release werden diese Spiele für gewöhnlich mit neuen Karten und weiteren Extras überhäuft. So auch bei der erfolgreichen Call of Duty Reihe. Für den aktuellsten Ableger Black Ops befindet sich mittlerweile das zweite Kartenpacket, ‚Escalation‘, im Store zum download und ein Drittes ist diesem bereits gefolgt. Doch lohnen sich die neuen Karten überhaupt? PS3inside hat sie für euch getestet und sagt euch alles zum zweiten DLC. <br

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Auf ein Neues

Wie schon sein Vorgänger, besteht der zweite DLC (Download Content) aus insgesamt fünf Karten. Vier davon gehen auf das Konto des Mehrspielermodus, die letzte im Bunde gesellt sich zu den Zombie-Karten. Der große Abschrecker ist hier der Preis, der Call of Duty typisch bei mehr als 10 Euro liegt und der ehrliche Käufer zurecht oft nicht gewillt ist, einen so dicken Aufpreis zu zahlen, doch sehen wir uns die Maps einmal genauer an. Die Mehrspieler-Karten fügen sich insgesamt wieder gut in das Gesamtbild der bisherigen Karten, jedoch sind diese allesamt nicht mehr mit Storymissionen zu verknüpfen und so ist es lediglich der zeitliche Kontext, der zu den Karten passt. Was bei den Karten gleich zu Beginn auffällt ist, dass Treyarch hier scheinbar ein wenig zu Modern Warfare 2 geschaut hat, denn eine Map, Zoo, erinnert doch sehr stark an den Rummelplatz, den es auch bei MW2 als eine DLC-Map gibt. Womit wir bei Map Nummer 1 wären, Zoo. Der Name ist bei dieser Karte Programm und so spielt ihr in einem still gelegten Zoo. Die Karte ist sehr verwinkelt und bietet daher recht spannende Kämpfe. Map Nummer 2 ist Convoy. Hier spielt ihr um einen auf der Strecke liegen gebliebenen Konvoi, mit einer Langstreckenrakete. Die dritte Karte hört auf den Namen Hotel und spielt wie schon der Name verrät in und um ein Hotel. Die vierte Map heißt Stockpile und spielt irgendwo in einem verschneiten Industrielager in Russland. Bei allen Karten fällt eines besonders auf, nämlich, dass alle Karten nicht gerade groß sind und zudem noch ordentlich verwinkelt mit einigen Schleichwegen. Durchweg ist dies positiv zu bewerten, da es hier so zu deutlich mehr Action und Konfrontationen kommt.
Die letzte Map ist wieder eine Map, die sich in den Zombie-Modus eingliedert und auf den Name Call of the Dead hört. Hier startet man mit einer kleinen Sequenz, in der ein Film bei Nacht an einer Küste mit Leuchtturm gedreht wird. Praktischerweise scheint es ein Zombiefilm zu sein und man befindet sich gerade mitten in einem fiktiven Gemetzel, als plötzlich ein echter Zombie auftaucht und den Regisseur quasi in den Tod stürzt. Hier beginnt nun einmal mehr das Zombiespektakel und wie immer fängt die Map klein an und kann mit den Punkten die man durch Kills oder für Erstellen von Barrieren bekommt, erweitert werden, sodass man bald ein großes Areal hat. Dies ist auch besser so, denn anders als bei den vorherigen Maps, verfolgt einen der Regisseur nun, der zum Zombie mutiert ist.

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Fazit:

Generell ist das Map-Pack wieder toll geworden und passt super zum Game. Doch auf der Negativ-Liste steht wie immer der Preis, der mit über 10 Euro nicht gering ausfällt. Es liegt hier also wie immer im Auge des Betrachters, ob sich der DLC-Kauf lohnt. Black Ops Zocker werden sicherloch ihre Freude haben und wer auf Zusatzmaps nicht gerne verzichtet, der langt hier beherzt zu.

Call of Duty: Black Ops – Escalation Testbericht

Call of Duty: Black Ops – Escalation

  • Release: 03.05.2011
  • Genre: Ego Shooter, First Person Action
  • Entwickler: Treyarch
  • Publisher: Activision

Gutes

+ Viele Maps mit guter Abwechslung
+ Passt super ins Spiel
+ Neue Zombie-Map

Schlechtes

- Preis zu teuer

8.5 / 10 Sehr gut

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