Bloodborne: The Old Hunters im Test – Der beste DLC des Jahres?

Getestet von | 01.12.2015 um 17:26 Uhr

Es war eines der besten Spiele des Jahres und hat gute Chancen, das Spiel des Jahres zu werden. Die Rede ist natürlich von Bloodborne, welches nun einen DLC erhalten hat. Dieser trägt den Name The Old Hunters und bringt euch in einen kompletten neuen Bereich. Wir haben den DLC natürlich genauer unter die Lupe und verraten euch, ob sich die Investition von 20€ lohnt oder ob ihr euch das Geld lieber für Weihnachten spart.

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Anmerkung: Die Review ist an Spieler gerichtet, die das Hauptspiel besitzen oder zumindest kennen. Wir werden also auf die bekannten Elemente nicht wirklich eingehen, da diese ja jeder kennen sollte. Falls dies doch nicht der Fall ist, könnt ihr gerne unseren Bloodborne Testbericht lesen.

Wir haben den  DLC im New Game +3 und im normalen neuen Spiel getestet, um sicher zu gehen, dass der sehr hohe Schwierigkeitsgrad nicht nur durch das NG+3 kommt, sondern, dass der DLC auch im ersten Durchgang an euren Nerven zehrt. Wer jetzt nur Bahnhof versteht, New Game +3 bedeutet, dass man bereits im dritten Durchlauf des Spiels ist und der Schwierigkeitsgrad dementsprechend hoch ist.

Ein neuer Alptraum beginnt

In einem gesonderten Beitrag, den ihr HIER finden könnt, haben wir euch bereits beschrieben, wie ihr den DLC erreichen könnt. Wenn ihr dann im “Alptraum des Jägers” angekommen seid, geht der Spaß auch schon los. Ihr findet euch in der bereits bekannten Kapelle aus dem Hautpspiel wieder, doch irgendwas ist anders und sobald ihr die Kapelle verlasst, seht ihr auch was anders ist. Zwar sind wir immer noch in Yharnam und auch die Umgebung ist uns bekannt, doch alles sieht überwuchert und merkbar verändert aus. Da wir uns ja in einem Alptraum befinden, ist die veränderte Umgebung auch nicht verwunderlich. Schon nach wenigen Metern treffen wir auf den ersten neuen Gegner, naja, neu trifft es nicht ganz. Es handelt sich um einen Jäger, doch dieser trägt neue Kleidung und auch seine Ausrüstung ist uns nicht bekannt. Schon im ersten Moment fällt eins auf, er ist stark, sehr stark. Nicht nur hält er viel aus, er kann auch ordentlich austeilen, besonders im New Game +3, kann nach 2 Schlägen schon Schluss sein. Im ersten Moment dachten wir uns nur, “wow, gleich so ein Miniboss als erster Gegner”. Tja, weit gefehlt, Jäger sind im DLC mehr oder weniger die Standard Gegner und ihr werdet auf so einige treffen. Schon im ersten Bereich treffen wir gleich auf mehrere und diese haben immer neue Waffen am Start und in dem Moment, in dem man noch über diese staunt, wird man direkt von diesen erledigt. Doch schon recht früh kommen wir selbst in den Genuss der neuen Waffen und Klamotten, da schon im Startbereich ein paar davon herumliegen.

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Nachdem wir dann endlich die zweite Laterne erreichen, ist auch der erste Boss nicht weit weg. Wir verraten nicht wer es ist und gehen auch nicht allzu sehr ins Detail, aber spätestens hier, werden manche bereits verzweifeln, denn der Boss hat es in sich, aber richtig. Ich persönlich hab im NG+3 locker 2 Stunden bei ihm gehangen. Im normalen Spiel hatte ich ihn nach 3 Versuchen gelegt, doch da hatte ich auch schon Übung in dem Kampf und naja, es war kein NG+3. Nachdem wir dann den bekannten, wenn auch stark veränderten, Bereich hinter uns hatten, ging es in eine komplett neuen Bereich, welcher mal wieder einzigartig ist. Hier hören wir auch damit auf, über die einzelnen Bereiche zu reden, denn die sollt ihr lieber selbst erkunden.

Alles beim Alten

In Sachen Gameplay hat sich eigentlich nichts getan, es gibt also keine neuen Elemente die man ansprechen müsste. Natürlich gibt es dafür andere Neuerungen. Es gibt neue Waffen, Kleidung, Ausrüstung, Gegner, Bereiche und natürlich auch Bosse. Die genaue Anzahl an Waffen und Bossen verraten wir hier nicht, da gerade diese den Reiz an Bloodborne ausmachen. Wer jedoch trotzdem gerne wissen möchte, wieviel ihm genau geboten wird, kann sich den kleinen Spoiler am Ende des Tests ansehen. Was die Kategorien der Waffen angeht, können wir schon ein wenig verraten. So wird alles abgedeckt, egal ob ihr auf Stärke, Geschicklichkeit oder Arkan spezialisiert seid. Natürlich sind auch neue Schusswaffen dabei und auch hier sind merkbare Unterschiede zu sehen. Was die Unterschiede angeht, sind die Waffen im DLC sowieso grandios. Wo das Hauptspiel noch ein paar Waffen bot, die sich doch recht ähnlich waren und auch so spielten, sind die Waffen aus dem DLC wirklich allesamt einzigartig. Zwar haben manche Waffen Ähnlichkeiten zu ein paar Waffen aus dem Hauptspiel, doch sind sie an sich noch einzigartig genug, um wirklich herauszustechen. Das Gleiche gilt auch für die Bosse, die bis auf eine kleine Ausnahme, wirklich einmalig sind. Doch auf die Bosse müssen wir nun etwas genauer eingehen, aber keine Sorge, wir verraten nichts explizites.

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Natürlich gibt es mehr als nur den einen, oben angesprochenen, Bosskampf. Bis auf einen Boss, müsst ihr auch alle zum beenden des DLCs besiegen. Jeder Kampf wird sich sicher auch in euer Gedächtnis brennen, aus verschiedenen Gründen. Diese Gründen verraten wir euch aber nur im Spoiler am Ende des Tests. Was wir jedoch hier schon verraten können, ist, dass From Software es ein klein wenig zu gut gemeint hat mit den Bossen. Natürlich will man eine Herausforderung als Spieler haben, besonders als Spieler der Souls-Reihe, bzw. Bloodborne Veteran. Doch es gab einen Bosskampf bei dem wir sagen müssen, dass er schon ein wenig unfair war, da der Boss in seiner zweiten Phase wahllos um sich schlägt und dabei noch Flächenschaden macht, wodurch es nahezu keinerlei Lücken zum Gegenangriff gab. Für den Boss haben wir im NG+3 sicher 3-4 Stunden gebraucht, wahrscheinlich mehr und dann haben wir ihn auch nur mit Glück geschafft. Das war schon ein wenig nervig, aber auch nur ein kleiner Makel, in einem sonst fantastischen DLC.

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Gutes

- Fantastische Atmosphäre
- Zahlreiche, abwechslungsreiche, neue Waffen
- Tolle Bosse

Schlechtes

- Technisch nicht immer fehlerfrei
- Hier und da kommt ein wenig Frust auf

8.8 Sehr gut

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