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Battlefield 3 – Review

Artikel von | 27.10.2011 um 00:00 Uhr

Der letzte Feinschliff getan, die letzte News veröffentlicht, den letzten Trailer den Gamern präsentiert. Heute ist Stichtag für eines der meist erwartenden Spiele des Jahres 2011, Battlefield 3. Schon weit vor Release sorgte der Titel für mächtig viel Aufregung, denn er entfachte den wohl größten Kampf um die Shooterkrone dieses Jahr, denn eines hat sich Battlefield 3 fest vorgenommen, Call of Duty mit aller Macht in die Knie zu zwingen. PS3inside.de hat sich für euch mitten in die Schlacht begeben und wir verraten euch in dieser Review, was wirklich alles in Battlefield 3 steckt.

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Frostbite 2.0, ein Alleskönner?

Wo und wie startet man bei solch einem Spiel, um eine Review zu beginnen? Nun, für gewöhnlich starten wir unseren Einblick beim Hauptmenü, aber das ist ungefähr nur so viel interessant, wie ’ne Scheibe Toastbrot, also kommen wir doch gleich mal zu dem wohl aller wichtigsten Punkt von Battlefield 3, der Technik und da hat sich DICE allen voran Frostbite 2.0 auf die Fahne geschrieben. Was wurde nicht im Vorfeld alles gezeigt, gesagt und behauptet, was mit der neuen Frostbite Engine alles möglich sei. Eins ist klar, das volle Potential der neuen Engine wird nur auf einem High-End Gamer PC sichtbar, aber das interessiert uns überhaupt nicht. Die PC-Version wurde separat und extra für aktuelle Spitzen-Hardware entwickelt. Die Hardware der PS3 ist schon einige Tage älter und der Arbeitsspeicher begrenzt. Wer es trotzdem nicht akzeptieren kann, dass die PC-Variante besser aussieht, der brauch ab hier nicht mehr weiter lesen. Wir lassen daher den Vergleich, denn das wäre unsinnig und wäre unfair gegenüber der PS3-Fassung, denn die sieht wunderbar aus. Es ist grafisch ein durch und durch gelungener Titel. DICE hat hier die Konsole bis an ihre Grenzen getrieben und die neue Frostbite-Engine leistet tolle Arbeit. Besonders die Details und die vielen Texturen lassen das Spiel sehr gut aussehen, lediglich in der Ferne kann man ein wenig Treppchenbildung feststellen und an manchen Stellen sind die Texturen in der Ferne doch ein wenig matschig. Der Rest ist dagegen super, besonders die Explosionen und die Lichteffekte können auf ganzer Linie überzeugen. Ob Battlefield 3 jetzt aber das grafisch beste Spiel ist lassen wir mal offen, denn dieses Urteil wollen wir hier nicht fällen. Fest steht aber, dass sich BF3 definitiv in die Top 10 der grafisch eindrucksvollsten Spiele einreihen darf. Absolut überlegen und nahezu konkurrenzlos steht der Titel jedoch dar was den Sound angeht. Auf einer 5.1 Anlage kracht es, rummst es und von überall her kommen Stimmen von anderen Soldaten. Die Waffen klingen alle sehr realistisch und sind teilweise nicht mehr so überzogen und mit so wahnsinnig viel Bass hinterlegt wie noch in Bad Company 2. Auch weiterhin leistet die Technik gute Arbeit. Slowdowns, oder nerviges Ruckeln sind so gut wie nicht vorhanden, lediglich freezt das Spiel mal kurz, wenn es an Checkpoints automatisch speichert. Ein relativ nerviger Bug der sofort auffällt, da das Spiel sonst gute Arbeit leistet. Die Zerstörungen von Häusern sehen natürlich wieder phänomenal aus und auch die Zerstörung von kleineren Deckungen bereiten Spaß und bringen ein wenig mehr Taktik in die Ballerei. Allerdings ist jetzt nicht mehr alles zerstörbar, was besonders im Multiplayer auffällt. Hier ballert man z.B. mit einem fetten T-90 Panzer auf ein Betonhäuschen und das will und will einfach nicht in sich zusammen fallen, schade. Doch sonst sind die meisten Sachen zerstörbar, was auch wie bereits erwähnt wunderbar aussieht.

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Wettlauf um die Zeit

Kommen wir jedoch nun zu etwas allgemeinerem. Das Spiel besteht letztendlich immer aus Dritteln. Das eine Drittel ist die Kampagne, das nächste der Co-op und das Letzte der Multiplayer. Danach kommen nur noch Kleinigkeiten, die weniger interessant sind. Wir schauen mal in die Kampagne rein, vor der man noch wie gewohnt aussuchen soll, ob man auf leicht, mittel oder schwer spielen möchte und schon geht es los. Starten tut man in New York mit einem Tuturial. Unser Ego springt auf eine U-Bahn auf und kämpft sich seinen Weg durch dieser, bis er jedoch überrascht gefangen genommen wird von Söldnern. Zeitsprung. Wir sehen nun einen Soldaten der sich im Verhör befindet. Das Szenario spielt sich 8 Stunden vor der eben erlebten Szene. Wir sind scheinbar in etwas verwickelt was mit der PLR zu tun hat. Dies ist eine Rebellengruppe aus dem mittleren Osten und es scheint sich was großes zu ereignen. Wir sollen den Männern die uns verhören nun alles erzählen was wir wissen und mit der PLR und Solomun zusammen hängt. Solomun scheint ein wohl mächtiger Mann in der PLR zu sein. Jetzt passiert das, was man eigentlich schon aus anderen Spielen kennt, ihr spielt Flashbacks nach. Die Missionen sind also alles nur die Erinnerungen an Missionen, die euer Soldat erlebt hat. Auch schlüpft man in andere Rollen, um den Zusammenhang der Story besser zu verstehen. Es scheint, als ob diese Art eine Geschichte zu erzählen gerade bei Shootern recht beliebt geworden ist, allerdings wirkt es ein wenig einfallslos und zudem wirkt es abgekupfert, kennt man Rollenwechsel und Flaschbacks nun auch aus anderen Shootern. Doch das soll einen nicht abhalten, denn das sind jetzt nur reine Nebensächlichkeiten. Die erste Mission die wir erleben sollte allen aus den Faultline-Trailer bekannt sein, denn ehe wir uns versehen, stehen wir mitten im Irak und sollen die PLR daran hindern, vom Iran über die Grenze in den Irak einzufallen. Einmal mehr springt einem natürlich die tolle Grafik ins Auge, aber das soll jetzt nicht Thema sein. Die Story ist sehr linear aufgebaut und wurde deutlich mehr geskripted als es noch in beiden Bad Company Teilen der Fall war, das lässt diese doch ein wenig anders wirken, dafür jedoch actionlastiger und unserer Meinung nach auch heftiger. Die Linearität macht sich immer in den Missionen bemerkbar. Ihr lauft quasi immer von einem Bereich zum nächsten und sollt dabei immer einem aus eurem Squad folgen. Auch gibt es keine alternativen Wege mehr, oder kleine Gassen und Räume, in die man sich mal verirren könnte, findet man selten. Wirklich stören tut dies jedoch nicht wirklich. Dafür entschädigt nämlich die Abwechslung die einem geboten wird. Die Missionen sind sehr unterschiedlich und vor allem immer anders vom Level her. Erst seit ihr mitten in Irak bei Tag, dann bei Nacht und plötzlich findet ihr euch an Bord eines Flugzeugsträger wieder, wo ihr euch auf einen Jetstart vorbereitet. Die Fahrzeuge sind hier ein wichtiger Aspekt der Missionen, denn gerade durch diese wird die Abwechslung noch erhöht und ihr bestreitet eine Mission in einem Panzer, oder eben auch in einem Jet als Schütze. Andernfalls müsst ihr euch durch unterschiedliche Umgebungen kämpfen, mal in kleinen Häusergassen, dann in einem Parkhaus und als nächstes auf offener Straße. Die Abwechslung und die Action lässt definitiv keine Wünsche offen. Die Story ist zudem recht aktuell gehalten und schließt eben auch aktuellere Kriegsszenarien wie eben den Iran, oder den Irak mit ein und bietet auch Weltmetropolen wie New York und Paris als Schauplätze. Die Story wird zudem gut synchronisiert, auch wenn die Lippenbewegungen manchmal etwas schlecht gemacht sind. Die Story selbst bietet jedoch keinen Tiefgang, oder reißt einen förmlich aus den Socken, muss sie aber nicht. Interessant und gut ist sie jedoch trotzdem, aber eben mehr wegen der hohen Abwechslung.

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Realität, oder nur ein Spiel?

Ein weiterer Punkt, der gerade in der Story eine große Rolle spielt, ist der Realismus, den das Spiel anstrebt. Natürlich ist BF3 keine 1zu1 Kriegssimulation, aber es spielt sich realistischer als so ziemlich alle anderen Ego-Shooter. Das Waffenhandling ist nicht mehr so einfach und gerade auf größere Distanz verzieht die Waffe beständig und muss justiert werden. Auch ein Dauerfeuer ist mit Sturmgewehren jetzt auch eindeutig schwerer und so sollte man sich eher auf Salvenfeuer beschränken. Auch wird die Atmung bei Visieren mit einbezogen. Während man mit Kimme und Korn relativ ruhig zielt, sieht das mit einem ACOG-Visir schon anders aus. Auch die Tatsache das ihr euch jetzt auch hinlegen könnt, ist etwas Neues und dient auch mehr der Realität. Vor allem werden so Zweibeine für LMG’s und Sniper richtig genutzt und verringern so den Rückstoß. Auch die KI verhält sich größenteil sehr gut, hat jedoch selten mal kleinere Aussetzer, wie z.B. als wir mitten durch einen Korridor gerannt sind und uns der Gegner einfach komplett gemieden hat. Auch eure Squadkameraden haben kleinere Schwächen. So stehen wir vor einer Tür, aber anstatt das sie aufgemacht wird, rennen unsere Kameraden durch sie hindurch und wir dürfen nun Däumchen drehen, mit ein wenig weniger Skripting hätte sowas vermieden können. Das sind jedoch Einzelfälle und ist hier gerade meckern auf hohem Niveau. Die Story ist trotz der minimalen Schwächen ein tolles Erlebnis. Was uns jedoch noch auffiel ist, dass durch den Realismus die Schwierigkeit auch deutlich höher ist, wie vergleichsweise in Bad Company 2. Hier habt ihr es oft, dass Salven aus allen Richtungen kommen und ihr schneller tot seid, als euch lieb ist. Auch haltet ihr nicht sehr viel aus, eure Gegner dafür aber auch nicht. Es kann an einigen Stellen frustrierend sein, aber die Checkpoints sind fair gesetzt und vor allem häufig da, weshalb man also nicht 15 Minuten Spielzeit umsonst reingesteckt hat.

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Die Schlacht fängt erst an…

Jetzt kommen wir zum zweiten Drittel des Spiels, dem berühmt berüchtigten und preisgekrönten Multiplayer. Zu aller erst mal, dass Gameplay hat sich im Vergleich zur Beta nicht groß verändert, es wurden jedoch weitestgehend alle Bugs entfernt, die einem in der Beta noch ein Dorn im Auge waren. Das Spiel selbst bietet insgesamt neun Karten, die zum Teil aus der Story sind, manche jedoch nur das Setting treffen. Neben dem klassischen Eroberungsmodus und dem Rush Modus, gibt es auch wieder Squadbezogene Modi wie das Squad-Rush und das Squad-Team-Deathmatch. Ganz neue ist nur ein normaler Team-Deathmatch Modus. Jetzt geht es jedoch ans Eingemachte, denn in den beiden Königsmodi können eine maximale Anzahl von gerade mal 24 Spielern kämpfen. Haben wir es bei der Technik vermieden mit dem PC zu vergleichen, da es unsinnig gewesen wäre, sind hier Vergleiche durchaus möglich und hier hat die PS3 eindeutig das Nachsehen. Im Eroberungsmodus steht man öfter mal vor dem Gleichen Problem, man sieht einfach keinen Gegner. Gut, die Maps sind zwar kleiner als bei der PC-Version, trotzdem wirken manche Maps noch jetzt gewaltig. Die Rush-Maps sind dagegen alle gut so wie sie sind, denn auch auf dem PC können hier maximal 32 Spieler spielen. Der Grund, warum wir hier das noch mal extra betonen ist der, dass es durchaus möglich gewesen wäre, auch der PS3 64, oder zumindest 32 Spieler zu spendieren, denn Spiele wie Resistance 2 und MAG haben bewiesen, dass die PS3 dazu locker im Stande ist, eine solch hohe Anzahl an Spielern zu bewältigen, ohne dabei in die Knie zu gehen. Dies stellt nun eigentlich den größten Kritikpunkt dar. Man darf auf der anderen Seite natürlich auch nicht die Intention hinter dem Multiplayer vergessen. Ein Battlefield 3 Multiplayer ist nun auch nicht dazu konzipiert, dass einem alle 30 Sekunden ein oder mehrere Gegner über den Weg laufen. Wer so spielen will muss zur Konkurrenz Call of Duty greifen, so einfach ist das. Der Multiplayer ist eben auch für Fahrzeugschlachten ausgelegt und auch für welche, die gerne Abseits sich eine tolle Sniperposition suchen, oder die hinter den feindlichen Linien einen Punkt einnehmen möchten. Solche Spieler kommen auch wunderbar auf ihre Kosten. Es ist ohne Frage, dass man auch mal 2 Minuten damit verbringen kann, mal keinen Gegner zu sehen. Dafür muss man das aber auch schon wollen, oder sich entweder sehr dumm anstellen. Wir wollen niemanden an dieser Stelle sagen wie er zu spielen hat, aber wenn man einigermaßen weiß, was man zu tun hat, ist es selbst auf größeren Maps wie Operation Firestorm unmöglich, kaum Gegner zu finden. Es ist und bleibt trotzdem umstritten, die Maps sind zwar alle verkleinert worden, aber an der ein oder anderen Stelle hätte es wirklich noch kleiner gemusst. Im Multiplayer ist die Grafik auch ein wenig schlechter als im Singleplayer, denn besonders hier werden euch weniger schöne Texturen begegnen, besonders die in der Ferne. Nervig ist, dass wir oftmals liegende Gegner kaum gesehen haben und das diese teilweise durch Wände lagen, wir hoffen auf schnelle Nachbesserung.
Nun aber zu den positiven Seiten, denn auch die gibt es. Zunächst einmal ist es vorbildlich, dass DICE endlich mal wieder einen Serverbrowser in ihren Shooter verbaut. Viele Shooter kommen nur noch mit Matchmaking daher, DICE hat einfach beides. Wer genau das Spiel seiner Wünsche haben will, benutzt den Serverbrowser und tritt einfach seinem gewünschten Spiel bei, kann darüber hinaus noch Filter beliebig einstellen. Leider kann man zum Zeitpunkt des Erstellens der Review keine eigenen Spiele erstellen, auch dies soll nachgereicht werden. Das ewige Sorgenkind der Battlefield Spiele auf der PS3, die Squadfunktion, hat bei uns immer gut funktioniert und es gab selten Probleme, aber eben das ist der springende Punkt, es gab Probleme. Wieder hat es DICE nicht geschafft, eine 100% funktionierende Squadfunktion zu verbauen. Zwar läuft diese fast immer wunderbar, aber eben nicht immer. Auch hier hoffen wir noch auf Optimierung. Die Matches sind jedoch immer lagfrei und man joint vorbildlich schnell und fix in einen Server. Über die Modi wollen wir nun nicht groß Worte verlieren, auch nicht über die Klassen. Diese sind alle auf bestimmte Spielstile und auch Waffen und Geräte angepasst. Der Pionier hat eine Maschinenpistole und einen Raketenwerfer und eignet sich damit wunderbar um gegen Fahrzeuge und auf engem Raum zu kämpfen. Der Supporter dagegen kämpft mit viel Feuerpower, nämlich LMG’s und kann Munition verteilen. Am Ende muss jeder selbst wissen was er spielt. Die Klassen wirken recht ausgewogen, Sniper haben ein Nachsehen wenn sie campen, da ihr Visier blinkt und man diese so ausfindig machen kann und alle Klassen haben eine riesen Liste an Dingen zum freischalten, weshalb ihr dauernd motiviert werdet. Die insgesamt 45 Ränge sind zudem auch nicht in einer kurzen Spielzeit geholt und erfordern langes Spielen. Markenzeichen der Serie sind natürlich die viele Fahrzeuge und auch hier hat sich DICE nicht lumpen lassen, so ziemlich alles zu verbauen, was nur geht. Ob stationäre Geschütze, ACP’s, Panzer, oder Helis, alles ist dabei. Auch Kampfjets könnt ihr fliegen, was sich jedoch als schwere Aufgabe erweist. Allgemein sind die Flugfahrzeuge nicht so leicht zu bändigen und da es nicht gerade viele Jets auf den Maps gibt, kann das Jetfliegen manchmal ein wenig sinnlos wirken, vor allem, wenn man sich nicht so gut zurecht findet. Die Steuerung der Bodenfahrzeuge macht jedoch keine Probleme.

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Zur Entspannung

Letzteres wenden wir uns nun noch dem Koop zu. Dieser wirkt auf dem ersten Blick ein wenig künstlich und billig, um die Spielzeit noch weiter hoch zu treiben. Mit gerade mal sechs Missionen ist dieser Modus auch nicht groß, berietet jedoch trotzdem Spaß. Hier funktioniert zudem das Squadsystem besser wie im Multiplayer. Die Missionen sind zudem teilweise aus der Story entnommen, oder ganz neu, bieten jedoch wie auch die Story viel Abwechslung. Bei einer Mission müssen wir z.B. ankommende Gegnerwellen von unserem Truppen fern halten, während wir bei einer anderen Mission einen Heli fliegen und Bodentruppen Luftunterstützung leisten sollen. Damit das nicht alles für die Katz ist, kann man mit Hilfe der Punkte die man am Ende bekommt, auch neue Waffen für den Multiplayer freischalten. Das beinhaltet allgemeine, wie Klassenspezifische Waffen. Die Motivation ist damit also schon gegeben. Was in der PS3 Version jedoch total uninteressant bleibt ist Battlelog. Battlelog hat so gut wie keinen Einfluss auf euer Spiel. Ihr könnt dies nur über euren PC sehen bzw richtig nutzen. Habt ihr das gemacht, könnt ihr noch einen Live-Feed aktivieren, der euch lediglich alle Errungenschaften anzeigt, also nicht wirklich der Rede wert. Auf der Website habt ihr jedoch umfangreiche Statistiken und könnt einsehen, wann ihr was bekommt. Was wir jedoch nicht verstehen ist, dass man nur auf Battlelog einen Clan-Tag vor seinen Namen machen kann. Dies hätte ruhig ins Spiel mit eingebunden werden können.

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Fazit:

Ein abschließendes Fazit zu finden ist bei Battlefield 3 nicht einfach. In erster Linie nicht, weil es DICE geschafft hat, dass viele völlig falsch an das Spiel herangetreten sind. Durch die grandiose Inszenierung der PC-Version, vergleichen viele diese mit der PS3 Fassung und werden automatisch enttäuscht. Ja, die PC-Version ist besser, aber diese ist auch an die heutige Technik der Gamer-PC’s angepasst. DICE hat trotzdem ein grafisch eindrucksvolles Spiel abgeliefert. Ähnlich ist es im Multiplayer. Wer erwartet einen Run&Gun Shooter mit kleinen Maps zu finden, auf denen er alle paar Sekunden ein Gegner killt, der sucht sich schnell was anderes aus, denn so ist Battlefield nicht und will es auch nicht sein. Der Multiplayer ist auf Fahrzeugschlachten und eben großen Maps ausgelegt, weil es eben nicht so sein soll, dass auf einen kleinen zentralen Punkt einer Karte sich ständig alle begegnen. Dies schließt nun mal auch nicht aus, dass es mal für 2 Minuten keine Gegner zu finden gibt. Uns ist es jedoch immer gelungen Gegner aufzutreiben, wenn wir denn welche finden wollten und länger wie 3 Minuten, blieben wir nie allein. Der Koop-Modus bietet zudem noch eine nette Dreingabe, die nicht mal umsonst ist, denn man schaltet noch Waffen für den MP frei, auch wenn es mit gerade mal 6 Missionen nicht der umfangreichste Modus ist.
Was man jedoch DICE vorhalten muss ist, dass die PS3 durchaus in der Lage gewesen wäre auch 64 Spieler, oder zumindest mehr Spieler zu haben im MP. Auch gibt es noch ein paar kleine Bugs die verbessert werden müssen. Ansonsten macht das Spiel nicht viel verkehrt, verspielt sich allerdings eine Glanzwertung im 90er Bereich, dafür hat es dann eben doch nicht gelangt. Zu empfehlen ist Battlefield 3 nicht jedem, denn wie bereits angedeutet, wer was anderes vom MP-Part erwartet, oder sich zu sehr auf die PC-Fassung fokussiert, der wird mit der PS3-Version enttäuscht werden. Ansonsten ist der Titel allen Shooter Freunden nur zu empfehlen. Ob der Titel am Ende den Erzfeind aus dem Hause Activision bezwingen kann, wird sich bald zeigen, dass Zeug dazu hätte er.

Battlefield 3 Testbericht

Battlefield 3

  • Release: 27.10.2011
  • Genre: Action, Ego Shooter, First Person Action
  • Entwickler: Digital Illusions CE (DICE)
  • Publisher: Electronic Arts

Gutes

+ Tolle Grafik
+ Frostbite 2.0
+ Umfangreicher Multiplayer
+ Riesen Fahrzeugschlachten
+ Koop-Modus
+ Brachialer Sound

Schlechtes

- Maps teilweise zu groß
- Schwierigkeit etwas unausgewogen
- Kleinere Bugs

8.5 / 10 Sehr gut

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