Square Enix positioniert sich zum Thema Mikrotransaktionen

Artikel von 15.12.2017 um 10:54 Uhr

Wie USGamer berichtet, positioniere sich Yosuke Matsuda, CEO Square Enix, klar gegen Mikrotransaktionen in Konsolenspielen. Sie seien eher etwas für Mobile-Games.

Was die Leute von einem Konsolenspiel erwarten, unterscheidet sich vielleicht von dem, was sie in einem Mobil-Spiel haben wollen. Die Art und Weise, wie Konsolenspiele entstehen, der Umfang des Inhaltes und wie viel Aufwand dafür erbracht werden muss, das passt alles nicht zu Microtransaktionen.

Was den Sinneswandel begründet, sagte er hingegen nicht. Denn noch zu Anfang des Jahres war er der Meinung, dass man Videospiele viel mehr als „Games as a Service“ sehen sollte. Speziell gemeint war dies auf den Bezug, dass Spieler länger an ein und das selbe Spiel gebunden werden, nur die Inhalte kontinuierlich erweitert werden sollen. Um es auf den Punkt zu bringen: Wir leben in einem Zeitalter von Season Pass, DLC, Lootboxen und Co. Electronic Arts hatte diesbezüglich eine neue Dimension erreicht und gleichzeitig einen riesigen Stein ins Rollen gebracht. Dabei gingen nicht nur Spieler auf die Barrikaden. Mittlerweile hat sich sogar die Politik eingeschaltet.

Was diese Aussage von Matsuda nun genau bedeutet, ob für Square Enix selbst oder weitere Entwicklungen, bleibt abzuwarten. Er hat lediglich davon gesprochen, dass Mikrotransaktionen für Vollpreistitel, speziell für die der Konsolen, einfach nicht passen würden. Was nicht bedeutet, dass man es nicht passend machen kann.