Sony verklagt wegen zu niedriger Auflösung

Artikel von 07.08.2014 um 00:30 Uhr

Oft werden Witze gerissen, weil man in Amerika alles und jeden, wegen jedem Blödsinn verklagen kann.
Erst vor kurzem hat eine Witwe in Amerika einen Tabak Konzern auf 23 Milliarden Dollar verklagt, weil ihr man durch das viele Rauchen an Lungekrebs starb und gewonnen.

Nun wird Sony wegen irreführender Werbung, auf über 5 Millionen Dollar verklagt, weil der Multiplayer von Killzone: Shadow Fall keine 1080p hat.

Wie Digital Foundry festgestellt hat, läuft der Multiplayer von KZ: Shadow Fall nur in einer Auflösung von 960×1080, anstatt wie im Singleplayer mit 1920×1080, um 60 Frames in der Sekunde zu erreichen.
Die Klage besagt, dass Sony damit geworben hat – durch Videos, die offizielle Webseite, Soziale Netzwerke und der Verpackung von KZ: Shadow Fall – das 1080p geboten werden.“Leider, stellte sich heraus, dass Sony’s Marketing und Verpackungs Darstellung, nichts weiter als Fiktion sind,“ sagte die Anklage.

Die Klage, eingereicht vom Kalifornier Douglas Ladore, besagt, dass Sony KZ: Shadow Fall mit Nativen 1080p beworben hat, aber „eine Technische Abkürzung genutzt hat, die ein ’subjektiv ähnliches‘ Resultat bringt.“

„Im Singleplayer und Multiplayer, bietet KZ ein volles, unskaliertes 1080p Bild, mit bis zu 60fps“, schrieb Produzent Poria Torkan.
„Der Begriff ‚Nativ‘ wird oft benutzt, um zu beschreiben, dass Bilder nicht hochskaliert wurden, sie sind Nativ durch diese Definition.“

„Im Multplayer haben wir jedoch eine Technik namens ‚Temporal Reprojection‚ genutzt, welche Pixel und Bewegungen von mehreren Frames, niedrigerer Auflösung nimmt und sie in volle 1080p rekonstruiert.“
„Wenn Nativ bedeutet, dass jeder Teil des Prozesses in 1080p ist, dann ist diese Technik nicht Nativ.“

Torkan erklärte weiter, wie ‚Temporal Reprojection‚ funktioniert.

„Wenn man ein Bild von einer Auflösung zu einer anderen Hochskaliert, werden neue Pixel hinzu gegeben, indem man das Bild in den X/Y Dimensionen ausgedehnt wird,“ sagte er. „Der Wert der neuen Pixel wird genommen, um ihn zwischen die eigentlichen Pixel zu legen, dadurch entsteht ein größeres, aber leicht verwaschenes Bild.“

„‚Temporal Projection‘, ist eine Technik, die die Position der Pixel verfolgt und vorhersagt, wo sie in der Zukunft sein werden. Diese ‚alten Pixel‘ werden mit frisch gerenderten Pixeln Kombiniert, um im nächsten Frame eine höhere Auflösung zu erhalten.“

Die Anklage behauptet, dass „‚Temporal Projection‚ nicht die Nativen 1080p sind, die Sony versprochen hat“ und das Sony seine Verpackung und das Marketing, nicht aktualisiert hat um die eigentliche Auflösung des Spiels zu reflektieren. In der Klage ist die Rede von fahrlässiger Täuschung, irreführender Werbung, unlauterer Wettbewerb und Betrugs Veranlassung.

Der in der Anklage verlangte Betrag übersteigt 5 Millionen Dollar.

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