Sekiro: Shadows Die Twice – Infos zum Fortschritt und mehr

Artikel von 09.01.2019 um 18:15 Uhr

Der nächste Titel aus der Entwickler-Schmiede From Software wird kein Souls-Spiel und auch nicht Bloodborne 2, sondern Sekiro: Shadows Die Twice, wie Kenner bereits wissen. Wie nun über Gameinformer bekannt wurde, wird sich der Titel gameplay-technisch etwas vom klassischen Souls-Gameplay abheben.

Kein Demon‘s Souls, kein Dark Souls und kein Bloodborne – das aktuelle Projekt von From Software heißt Sekiro: Shadows Die Twice und wird in Kooperation mit Activision entwickelt. Neben dem Namen und Publisher ändert sich auch einiges am Spielprinzip selbst. Einige Details dazu hat gameinformer jetzt öffentlich gemacht, da Sekiro im Fokus ihrer aktuellen Ausgabe steht.

Angefangen mit dem Charakter Fortschritt:
Im Gegensatz zu den vorherigen Spielen konnte man sich eine Klasse aussuchen und diese nach Belieben skillen. In Sekiro: Shadows Die Twice ist das nicht möglich. Der Protagonist „Der Wolf“ ist ein Shinobi durch und durch und bleibt es auch im Spielverlauf.

Auch die Erfahrungspunkte haben sich geändert. In den Vorgängern konnte man mit einer Währung alles kaufen und beim Tod auch alles verlieren. Das ändert sich nun komplett. Neben der Trennung von Erfahrungspunkten und Gold, droht auch nicht mehr der Verlust beim Tod des Spielers. Jedoch soll der Tod dennoch seine Folgen haben und eine andere Strafe mit sich bringen.

Das Ganze führt auch zu einer weiteren Änderung. Mit dem sammeln von Erfahrungspunkten könnt ihr logischerweise auch im Level steigen und danach einen Skill-Punkt bekommen und diesen für einen Skill-Baum nutzen. Die Besonderheit ist jedoch, dass ihr diesen erst stückweise freischalten müsst, indem ihr die Welt erkundet und auch härtere Feinde besiegt.

Habt ihr das gemacht, könnt ihr die Punkte am speziellen Figuren (quasi die Lagerfeuer) in drei Bereiche verteilen. In Shinobi-Künste, Samurai-Künste oder in die künstliche Hand es Wolfes. Dazu kommen noch passive Skills und Spezialmoves, die auch erstmal ausgerüstet werden müssen und, wie der Name es schon verrät, auch etwas speziell sind.

Mit den Samurai-Künsten könnt ihr die klassische Kämpfer-Rolle einnehmen. Die Shinobi-Künste sind gut für viele Gegner und ihr könnt einen Drehangriff ausführen oder auf die Köpfe von Feinden springen. Bei der künstlichen Hand schaltet ihr nach einem Shuriken-Wurf einen Folgeangriff oder den Wurf mehrerer Shuriken gleichzeitig frei.

Neben den drei Skill-Bäumen gibt es noch einige andere Möglichkeiten in Sekiro euren Charakter mit mehr Power auszustatten. Durch das erkunden der Spielwelt und absolvieren bestimmter Aufgaben und Geheimnisse, schaltet ihr höhere Gesundheit frei, neue Gadgets für euren Arm (bspw. Eine Axt oder Flammenwerfer). Insgesamt konzentriert sich das Ganze natürlich sehr auf euren Shinobi-Charakter statt komplett unterschiedliche Klassen zu haben, dafür bietet es deutlich mehr Tiefe was die Fähigkeiten angeht. Außerdem können die Entwickler auch die Gegner speziell für einen Spielstil optimieren, ob das was Gutes ist, wird man dann aber erst im Spiel sehen.

Auch beim Online-Aspekt ändert sich einiges. Eins vorweg: Es wird nämlich keine Online Komponente in Sekiro: Shadows Die Twice geben. Das hat zwar den positiven Faktor für einige, dass sie ihr Spiel jederzeit pausieren können, für andere macht dies aber den Reiz gewissermaßen aus.

Dafür fallen aber andere Features weg. Es wird keine Notizen und Warnungen von anderen Spielern in der Welt geben, Spieler können keine Freunde rufen die einem helfen und keiner kann in das eigene Spiel eindringen.

Die Entwickler können mit dem Wegfall des Koops aber auch die Bosse speziell für einen 1vs1 Kampf Konzipieren, das gleiche gilt für das Leveldesign. Es wird also einige Änderungen geben und mehr Arbeit in die Welt, Kämpfe und Bosse gesteckt statt in eine Online Komponente. Wer auf diese gerne zurückgegriffen hat, muss Sekiro: Shadows Die Twice jetzt jedoch alleine schaffen. In einer möglichen Fortsetzung oder im nächsten From Software Spiel könnte der online Modus jedoch wiederkommen.