Rasante Schiessereien in Blacklight Retribution

Artikel von 23.08.2013 um 17:40 Uhr

Die Entwickler von Zombie Studios luden uns auf der diesjährigen gamescom ein, um mit ihnen ihren neusten First-Person Shooter Blacklight Retribution gleich vor Ort anzuspielen. Blacklight Retribution ist ein Free 2 Play Spiel, welches den Spielern zum Download für die PlayStation 4 angeboten wird. Allerdings benötigt man für das Spiel kein PS+ Abo. Das Spiel wird eigene Server für die PS4 Spieler haben und somit ist auch klar, dass man nicht mit den PC Spielern um die Wette ballern kann. Der Spieler kann im Spiel seinen Charakter ganz nach seinen eigenen Bedürfnissen ausrüsten, sprich die Spieler welche lieber ruhig auf der Map umher geistern und im passenden Moment zu schlagen gibt es die Möglichkeit, ihren Charakter beispielsweise mit einer Kattana und Rauchbomben ausstatten, um wie Ninja kämpfen zu können. Wer aber lieber wie Rambo mit dicken Knarren durch die Gegend rennen will und seine Gegner wie einen Schweizer Käse auf dem Schlachtfeld liegen lassen will kann das natürlich auch. Lead Engineer Chance Lyon versicherte uns, dass jeder Spieler etwas passendes für seine Spielart finden wird. Auch wird man seine Waffen und Rüstungen komplett selber zusammenstellen können. Ihr habt Bock auf ein Schweres MG mit dem Lauf eines Scharfschützengewehrs und einem Visier wie bei einer Ak-47? Kein Problem! In Blacklight Retribution ermöglichen es die Entwickler solche speziellen Kombinationen herzustellen.

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Als wir dann das Spiel spielen konnten fiel uns vorallem eines auf: Die starke KI des Spiels. Denn immer wieder kamen die Bots in Vierer-Gruppen auf uns zu und machten uns das Leben schwer. Doch mit einem speziellen Feature, welches man mit R1 aktiviert, war es möglich durch Wände zu schauen und somit konnten wir sehen, wo sich unsere Gegner gerade befanden. Dadurch wurde das Spiel aber nicht leichter, denn die KI war wirklich stark, wie uns Chance Lyon auch mit einem Lachen versicherte. Er sagte man habe die KI extra ein wenig stärker gemacht, damit es nicht zu leicht wird für die Spieler. Auch verriet er uns, dass man auch nach Release laufend neue Waffen, Maps und ähnliches für das Spiel veröffentlichen wird.
Obwohl die Modifikationsmöglichkeiten der Waffen ein ziemlich interessantes Feature sind und der Shooter auch ordentlich aussieht, findet man sonst nicht wirklich viel Innovation im Spiel selber. Es wirkt als habe man alles schon irgendwo einmal gesehen und die Entwickler versuchten einfach viele Konzepte zu vereinen. Man muss allerdings auch sagen, die starke KI und eben diese Waffen-Modifikationen machen aus Blacklight Retribution einen optimalen Shooter für zwischendurch, da er ja sowieso als Free 2 Play erscheinen wird, passt das ja wie die bekannte Faust aufs Auge.

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Wann Blacklight Retribution auf der PlayStation 4 erscheinen soll, ist noch nicht bekannt.