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Ralph Baer – Vater der Videospiele – ist tot

Artikel von | 08.12.2014 um 19:42 Uhr

Das Team von psinside.de trauert.

An einer Bushaltestelle irgendwo in Manhatten kam dem Deutsch-Amerikaner Ralph Baer die geniale Idee, eine Spielkonsole zu entwickeln, die an jeden haushaltsüblichen Fernseher angeschlossen werden kann. Er skizzierte auf einem Notizblock ein paar Schaltkreise und Ideen, zeigte sie seinem Chef und baute 1969 daraus die “Brown Box“. Damit gilt er als Erfinder der Spielkonsolen und als Vater der Videospiele. Sein erstes Spiel war der Prototyp von “Pong“, das eigentlich jeder Mensch, der sich ein wenig mit der Materie der Videospiele interessiert, kennen sollte. Der Grundstein wurde gelegt. Kurze Zeit später – 1972 in den USA und 1973 in Deutschland – erschien die erste kommerzieller Spielkonsole, die (Magnavox) Odyssey, die Weiterentwicklung von der Brown Box. Im Laufe seines Lebens, hat Baer außerdem über 150 Patente angemeldet und auch einen maßgeblichen Teil zu den Apollo-Raketen beigetragen, mit der die ersten Menschen auf den Mond spazieren gehen könnten. 

Was damals wohl niemand gedacht hat, ist, dass seine Brown Box solche Auswirkungen haben könnte. Die Spielindustrie ist mittlerweile ein milliardenschweres Geschäft und nicht mehr aus der Welt zu denken.

 

Am Samstag ist Baer im Alter von 92 Jahren gestorben. Er war ein unglaublicher Mann, wie wir finden, der die Welt auf eine gewisse Weise revolutioniert hat.

Danke dafür und ruhe in Frieden!

Ralph Baer

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