Pro Evolution Soccer 2014 ohne Stadion-Editor, Regen und spanischen Stadien

Artikel von 29.08.2013 um 19:03 Uhr

Bei jedem Wettkampf zwischen den beiden Fußball-Simulationen FIFA und Pro Evolution Soccer fällt früher oder später das Stichwort Lizenzen. Wenn man mal die Champions League Lizenz außen vor nimmt, dann hat EA ein Monopol aufgebaut und nicht nur den Vertrag vor kurzem erst verlängert, sondern auch die Bemühungen, den Konkurrenten Konami das Leben zu erschweren, intensiviert.

Der Kampf geht dieses Jahr sogar so weit, dass die PES Entwickler das Spiel von grundauf neu aufbauen mussten, so Community Manager Adam Bhatti. Dadurch, dass EA so aggressiv Verträge mit vielen Teams geschlossen hat, musste Konami komplett auf alle spanischen Stadion verzichten. Die Meldung über den exklusiven Vertrag kam für die Entwickler sogar so spät, dass sie aus Zeitgründen keinen Ersatz entwickeln konnten. Somit kommt PES 2014 mit etwa 20 Stadien.

Ebenfalls streichen mussten die Entwickler den Stadion Editor. Jedoch verspricht Bhatti, dass Konami im nächsten Jahr zurückschlägt und dies nicht noch einmal passieren lässt. Auch viele europäische Mannschafften wurden deshalb gestrichen. Deshalb wartet Konami bei den Europa League Teilnehmern noch auf die offizielle Teilnehmerliste und wird erst danach noch einige Arbeiten beenden.

„Wenn Dinge vom Editor jedes Jahr wegen fehlenden Lizenzen entfernt werden, dann würde es die Seele von PES herausreißen – und das dürfen wir nicht passieren lassen.“

Jedoch haben die Entwickler nicht nur mit Lizenzen Probleme. Denn durch Probleme während der Entwicklung wurde nun der Regen im Spiel weggelassen. Regen in das Spiel einzubauen wäre zwar möglich, aber man müsste auch den Einfluss auf das Gameplay nicht vergessen. Das Spielfeld wird nass und rutschig, die Bälle springen anders und andere Veränderungen. Deshalb hat man sich dagegen entschieden, wird nun einige Dinge ausprobieren und dann in PES 2015 einfügen.

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