Menü

Die PlayStation 4 – Wieso wir sie so lieben

Artikel von | 22.07.2004 um 22:21 Uhr

Ps4 – warum wir sie lieben

10. Der Bereitschaftsmodus

Sony hat bei der PlayStation 4 im Endeffekt zwei Standby-Modi für die Konsole eingefügt. Der eine ist der klassische Standy Modus mit extrem wenig Stromverbrauch, jedoch muss die Konsole beim drücken der PlayStation Taste auf dem Controller stets das Signal empfangen können. Neu hingegen ist der Bereitschaftsmodus, quasi ein erweiterter Standby Modus. Dieser verbraucht schon mehr Strom und lässt die Konsole, zumindest teilweise, laufen. Die LED der Konsole leuchtet in gelb, die USB- Anschlüsse sind am Strom und lassen Controller oder Headset aufladen und das Beste: Die PlayStation 4 lädt und installiert automatisch neue Inhalte. Sei es ein Patch zu nem Spiel der automatisch geladen wird, die neuste Firmware oder vorbestellte Spiele – alles ohne einen Finger zu rühren und sogar während man nicht zuhause ist. Dazu kann man Inhalte über den Webstore mit dem Smartphone/ PC kaufen und diese dann die PS4 zum runterladen schicken, während man gerade auf der Arbeit oder unterwegs ist. Man sollte aber stets aufpassen, denn den Stecker sollte man währenddessen nicht ziehen.

9. Der DualShock 4 ist einfach genial

Was musste man sich als PlayStation 3 Besitzer nicht alles von Xbox Fanboys anhören, wenn diese mal zu besuch waren und mal mit dem DualShock 3 spielen „mussten“? Er war zu leicht, zu klein, unkomfortabel und so weiter. All das gehört mit dem neuen Controller der Vergangenheit an. Er wurde größer, etwas schwieriger, liegt besser in der Hand und trotzdem bleibt das PlayStation Design erhalten (und die Sticks sind an der richtigen Stelle). Er fühlt sich einfach nur super an und man muss leider rückblickend sagen, dass der DS3 jetzt fast wie ein Spielzeug aussieht. Man möchte eigentlich gar nicht mehr zurück wechseln, dazu kommt, dass man ihn mit dem Kabel oder über Bluetooth an die PlayStation 3 oder den PC anschließen kann. Einziges Manko sind wohl die gefährdeten Sticks, die sich schnell abnutzen oder die gefühlt etwas kurze Akku-Laufzeit, die Ladezeit ist hingegen nicht so lang.

Games schon während dem Download spielen

Mit der PlayStation 4 hat Sony ein schönes Feature angekündigt, bei dem man Einkäufe über den PlayStation Store noch während dem Download bereits spielen kann. Sofern rund die hälfte des Spiels geladen ist, kann man bereits damit anfangen, die Konsole lädt im Hintergrund dann den Rest selbst herunter. Zwar unterstützen dieses Feature erst wenige Spiele und soll auch erst in nächster Zeit öfter vor kommen, aber bei der PlayStation 3 gab es das nicht und bis man 10 GB geladen und installiert hat, hat man auf der PS4 viel mehr vom Spiel und weniger vom Warten – wir finden das auf jedenfall super.

Aufnehmen von Gameplay zu jeder Zeit

Wie oft hat man das auf seiner PlayStation 3 (oder jedem anderen Plattform) erlebt, dass man etwas super geniales, komplett Blödes oder auch einfach nur einen Bug gesehen hat? Oft. Und auf der anderen Seite, wie oft ist diese Szene passiert und ihr wolltet es noch ein zweites Mal oder einem Freund zeigen, aber konntet dies nicht? Richtig, genauso oft. Doch mit der PlayStation 4 geht dies und das nur mit einem Klick auf die neue Share-Taste auf dem Controller. Mittlerweile kann man sowohl die Aufnahme Dauer von 30 Minuten, bis auf die letzten Szenen einstellen und sogar im Share-Menü überlegen, ob man das Video oder das Bild dann auch wirklich gespeichert haben will. Ein Feature das man auf jedenfall nicht vermissen will.

Sein Gameplay mit der Welt zu teilen

Zwar kann man mittlerweile seine Aufnahmen auch auf einen USB-Stick kopieren und separat hochladen, aber natürlich sind die beiden Video Services Twitch und uStream zur Veröffentlichung die einzige Option gewesen. Diese haben aber auch eine gute Leistung und ermöglichen damit jedem (gerade Leuten mit einer Kamera) ohne viel Arbeit Let’s Plays zu streamen und sein besonderes Talent bei bestimmten Spielen oder sein Sprachtalent mit der Welt zu teilen, was echt super ist, schade nur das YouTube bisher nicht unterstützt wird. Ich frag mich an dieser Stelle aber mal, wie viel Twitch und uStream wohl Sony zahlen müssen (falls überhaupt), denn eine bessere Möglichkeit um knapp 10 Millionen potenzielle User zu bekommen gibt es wohl nicht und es werden auch immer mehr.

Die neue ShareFactory für besonders kreative

Man kann jederzeit sein Gameplay durch die Share-Taste aufnehmen, doch gerade am Anfang mit den festgesetzten 15 Minuten Aufnahmen hatten sicherlich einige Videos mit 14:30 unnötigem Material und 30 Sekunden der gewünschten Aktion. Wer aber zufällig kein Video-Programm besitzt oder besonders kreativ ist, der musste stets vorspulen – bis zur Veröffentlichung der ShareFactory. Diese kam erst mit einem Update und ermöglicht es jedem seine Aufnahmen zu kürzen, zusammen zuschneiden oder mit Effekten auszustatten – ohne Kosten und viel Aufwand. Einfach eine super Ergänzung zur PS4 und mit der Zeit werden sicherlich auch neue Effekte hinzugefügt und noch kreativere Videos entstehen.

PlayStation 4 Kamera und das Projekt Morpheus

Das ist eher ein Punkt für die Zukunft. Zwar ist die PlayStation 4 Kamera schon länger erhältlich und ermöglicht uns beispielsweise The Playroom zu spielen, was mit Freunden auch echt spaß macht, sie bietet uns aber in Zukunft auch die Möglichkeit für Projekt Morhpeus. Dabei handelt es sich um eine VR-Brille (Virtual Reality) im Sinne der klassischen Filme die oft von einer solchen Brille träumen. Nur soll die PlayStation 4 in Kombination mit der Kamera und den DualShock 4/ Move-Controller eine solche Technologie. Man schaut schon jetzt quasi auf die Next-Next-Gen und mit der VR-Brille werden wir wirklich in eine komplett neue Generation von Spielen eintauchen. – Ein Kindheitstraum für viele könnte mit Projekt Morpheus und der PS4 wahr werden… nicht mehr lange warten….

Kein Verleih-Schutz oder Online Zwang

Für jeden PlayStation Fan war der Moment der PlayStation 4 ein ganz besonderer, für viele sicherlich auch die erste Konsole, bei der sie von Anfang an dabei waren. Doch dann kam irgendwann die Xbox One Präsentation mit Online Zwang und dem Verbot für verliehene Spiele. Gamer fragten sich daraufhin ob dies nun wirklich „Next-Gen“ und die Zukunft ist. Aber nur bis zur legendären Sony PlayStation 4 Präsentation: Ohne Verleih-Schutz, ohne Online Zwang oder ähnliches, frei und offen wie eben auch die vorherige Generation. Man muss Sony zu diesem Schritt wirklich danken, denn während Microsoft wegen der PS4 zurück gerudert ist, wäre dies nicht passieren wenn die beiden Unternehmen die gleiche Strategie gefahren wären und wir dürften unsere Spiele weder mit Freunden teilen, noch aus einer Videothek ausleihen und müssten stets online sein.

Endlich gibt es den Party „Cross Game“ Chat

Hachja wie oft hat man sich diesen Chat als PlayStation 3 Besitzer gewünscht? Egal was man selbst oder die Freunde spielen, einfach zusammen reden und zocken. Und endlich ist er auch da. Während die Xbox 360 einen solchen Chat bereits hatte, wurde man von Sony stets damit abgespeist, dass die Leistung der PlayStation 3 nicht reichen würde oder vereinzelt sprachen Leute von „Patenten die Microsoft gehören“ – Beides gehört nun der Vergangenheit an. Schade ist nur die aktuelle Begrenzung auf höchstens acht Teilnehmen, sowie das komplette Auschliessen der PS3 Spieler. Es wäre zumindest schön wenn man mit ihnen zumindest reden könnte, wenn sie eine App starten würden und dann halt kein Spiel starten können, aber zumindest das chatten wäre da.

Endlich mehr Power, bessere Grafik und mehr Möglichkeiten

Das ist so ein Punkt, denn einige wohl nicht ganz unterstützen könnten. Diese waren nämlich mit der Leistung der PlayStation 3 zufrieden und sehen den PlayStation 4 Release als zu früh an. Sie hätten lieber kreativere und abwechslungsreichere Spiele auf der PS3 gesehen, anstatt 0815 Spiele mit einer super genialen Grafik auf der PlayStation 4. Spiele wie The Last of Us, Beyond oder Destiny sahen letztlich auch auf der PS3 gut aus und liefen flüssig. Man kann dem natürlich zustimmen, denn die PlayStation 3 ist aktuell immer noch die drittstärkste Konsole auf der Welt und hat über die Jahre ja auch nicht an Power verloren. die Entwicklung von Spielen ist jedoch auf einem höheren Level als jemals zuvor (in Sachen Kreativität gerade bei Shootern nicht zwingend der Fall).

Nur ist die PlayStation 4 im Vergleich zur PlayStation 3 doch recht unterschiedlich, gerade die Entwicklung soll nun viel einfacher und zugänglicher sein, was sowohl Indies als auch kleinere oder die ganz großen Entwicklerstudios weniger mit der Frage „wie?“ sondern mit „was noch?“ beschäftigen lässt. Mehr Power heißt mehr Berechnungen oder auch weitere Ergänzungen. Resogun ist zwar ein „kleiner“ PSN-Titel, jedoch die Millionen Teile die auf dem Bildschirm herumfliegen wären so nicht auf der PlayStation 3 möglich. Das sind vielleicht für einige Kleinigkeiten, aber wenn ein Indie Spiel nicht nur durch Gameplay sondern auch durch anständige Grafik glänzt, dann ist das auch super. Die zusätzliche Power ermöglicht das Aufnehmen im Hintergrund, das gleichzeitige Laufen von Anwendungen oder auch einen Party Chat. Das Spiele nun grafisch auf einem neuen Level sind, das zeigt sich erst in ein paar Jahren, da wie bereits erwähnt, Destiny oder The Last of Us auch auf der alten Generation laufen, auch wenn die Konsole an ihrem „Limit“ ist.

Mehr Spiele, bessere Spiele, größere Spiele

Was ist eine Spielekonsole ohne Spiele? Manche sagen dann: „nichts“, lustige würden sagen: „Spielekonsole – Spiele = Konsole“. Okay, lassen wir das und nehmen das Erste. Sony hat aus der Vergangenheit mit der PlayStation 3 gelernt, dass nicht die Power letztlich über den Erfolg der Konsole entscheidet, sondern allem voran die Spiele. Und wenn es eben kaum bis keine gibt, dann gibt es eben auch kaum bis keine Käufer. Deshalb haben Entwickler unter Hochdruck versucht ihre Spiele zur Veröffentlichung fertig zu bekommen, um eine größere Palette an Launch-Titeln für die Next-Gen zu haben. Einigen Entwicklern ist dies nicht gelungen wie Konami (PES 2014) oder Sony selbst (DriveClub), andere dagegen haben einfach ihr Spiel ohne weiteres raus gehauen wie EA (Battlefield 4) oder mit abstrichen auch wieder Sony (Knack) – das viele nicht gut oder halbgar fanden.

Auch jetzt sieht man deutlich, dass wir noch Mitten im Wechsel zur Next-Gen sind, doch die Zukunft sieht als PlayStation 4 dann doch eher rosig aus. Da haben wir erstmal DriveClub, dann The Crew, The Division, Assassin’s Creed: Unity, das neue Spiel von Sony Santa Monica (God of War), Sony Japan (Der Puppenspieler), Guerilla Games (Killzone), Team Ico (The Last Guardian), dann noch Kingdom Hearts III, Uncharted 4, Final Fantasy Versus XV, das neue Projekt von Sucker Punch (inFamous), Gran Turismo 7, Mirror’s Edge 3, Watch Dogs 2?, Borderlands 3, das neue Spiel von Media Molecule (LittleBigPlanet) oder LittleBigPlanet 3 selbst, The Order: 1886, Rainbow Six: Siege, das neue Spiel von thatgamestudios (Journey), The Witcher 3, das neue Projekt von Quantic Dream, Project Cars, das neue Spiel von Naughty Dog (The Last of Us 2?), Tekken 7, Street Fighter, Dead Island 2, das neue Doom, das neue Spiel von Rockstar (GTA VI?, The Agent?), Mass Effect 4, das neue Saints Row, ein neues Devil May Cry?, das neue Singstar, Homefront: The Revolution, BattleBorn, …………………
dazu kommen noch die ganzen neuen Multiplattform Spiele, die Spiele von kleineren Entwicklern oder auch Indie-Titel. Und wer weiß was noch in Zukunft alles angekündigt wird. Jetzt soll mir einer sagen die PlayStation 4 hat (und bekommt) keine Spiele. Egal wie man es betrachtet, es sollte für jeden etwas dabei sein und man sollte sich freuen über diese Anzahl und Qualität von Spielen.

Deine Meinung? Let's Chat!

    Jetzt einloggen oder registrieren um ein Kommentar zu schreiben

    Anmelden