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Musste DICE Battlefield 4 vor Call of Duty: Ghosts veröffentlichen?

Artikel von | 08.11.2013 um 19:17 Uhr

Jedes Jahr gibt es den Kampf zwischen Activision und Electronic Arts, also Call of Duty gegen Battlefield. Dieses Jahr scheint der Kampf der beiden sogar so weit zu gehen, dass man für einen Verkaufsvorteil sogar Qualitätseinbußen hinnehmen wollte. So geschehen bei Battlefield 4 von EA, das zur Veröffentlichung mit vielen Technischen Fehlern auf sich aufmerksam gemacht hat, besonders im Multiplayer.

Ein DICE-Mitarbeiter gab nun über Reddit zu verstehen, dass alle Fehler in der Entwicklung noch ausgemerzt werden konnten. So zwang man die DICE Entwickler dazu, dass sie vor der Entwicklung noch möglichst viele Inhalte in das Spiel zu integrieren, somit ging es getreu dem Motto: Quantität vor Qualität. Dazu kommt, dass man DICE dazu zwang, dass Battlefield 4 unbedingt vor Call of Duty: Ghosts erscheinen muss, auch wenn dadurch Qualität verloren geht.

Der DICE Insider arbeitete selbst in der Qualitätssicherung und gab zu verstehen, dass dort rund 300 Mitarbeiter beschäftigt seien. Diese haben im Durchschnitt jedoch nur rund 1000 Stunden an dem Spiel sitzen können und damit befand sich Battlefield 4 nur 300.000 Stunden in der Qualitätssicherung. Für den Insider ist somit klar, dass dies bei weitem nicht gereicht hat. Gehe man von fünf Millionen Spielern bei der Veröffentlichung aus, dann hat man fünf Millionen Spielstunden in kürzester Zeit erreicht und somit auf Anhieb viel mehr Fehler finden können, als es durch die Qualitätsprüfung überhaupt möglich wäre.

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Was haltet ihr davon? Hättet ihr Battlefield 4 nicht gekauft, wenn es nach Call of Duty erschienen wäre?

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