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Life is Strange 2 – Preview von der Gamescom

Artikel von | 22.08.2018 um 15:15 Uhr

Drei Jahre sind seit der ersten Staffel von Life is Strange aus dem Hause Dontnod vergangen. Seitdem erwarten Fans sehnsüchtig einen zweiten Teil des episodischen Adventures. Im Vorfeld der Gamescom wurde zu diesem ein erster Story-Trailer veröffentlicht. Auf der Messe hatten wir nun die Möglichkeit, die ersten 20 Minuten von Life is Strange 2 anzutesten. Was es in der spielbaren Demo zu sehen gab, worum es im neuen Teil geht und ob uns der Prolog neugierig auf mehr machen konnte, erfahrt ihr in unserer Preview.

Hintergrund und Story

Auch wenn Life is Strange 2 diesmal in Seattle spielt, haben wir direkt bei der ersten Kamerafahrt über die Stadt und dem Einsetzen der charakteristischen Indie-Musik, irgendwie das Gefühl, wieder nach Arcadia Bay zurückzukehren. Auch der malerische Look wirkt angenehm vertraut.

Der zweite Teil führt aber völlig neue Charaktere ein: Diesmal schlüpfen wir in die Rolle des 16-jährigen Sean Diaz. Als dieser seinen 9-jährigen Bruder Daniel vor seinem Nachbarn beschützt, kommt es zu einem tragischen Zwischenfall mit weitreichenden Folgen. Was genau passiert, möchten wir euch an dieser Stelle aus Spoilergründen lieber nicht voraus nehmen, auch wenn der kürzlich erschienene Trailer in dieser Hinsicht eigentlich schon zu viel verrät.

Nach dem Ereignis sehen sich die beiden Brüder gezwungen, zu fliehen. Life is Strange 2 erzählt, ähnlich wie sein Vorgänger, wieder eine Coming-of-Age-Geschichte von Charakteren mit übernatürlichen Fähigkeiten. Mindestens einer der beiden Brüder verfügt nämlich über telekinetische Kräfte. Spieler des kürzlich erschienenen Prequels „The Awesome Adventures of Captain Spirit“, bekamen diese schon in dessen Endsequenz zu sehen.

Der Prolog lässt auf jeden Fall vermuten, dass uns auch diesmal wieder eine emotionale Achterbahnfahrt bevorsteht. Ob Life is Strange 2 diesbezüglich mit seinem Vorgänger mithalten kann, bleibt abzuwarten.

Gameplay

Spielerisch bleibt alles beim Alten: Wir untersuchen die Umgebung und interagieren mit Gegenständen und Personen. Bei Unterhaltungen stehen uns mehrere Dialogoptionen zur Auswahl, aus denen wir wählen können, um das Gespräch in die eine oder andere Richtung zu beeinflussen. Die Dialoge sind gut geschrieben und solide synchronisiert.

Außerdem treffen wir in bestimmten Schlüsselsituationen wieder moralische Entscheidungen. Ob und inwiefern sich diese auf den weiteren Spielverlauf auswirken, ist jedoch noch unklar.

Wie auch der Vorgänger, legt Life is Strange 2 einen starken Fokus auf seine Narrative und glaubhafte Charaktere. Komplexe Spielmechaniken sollte man allerdings nicht erwarten.

Wie sich die Superkräfte spielerisch auswirken, ist bisher noch unklar. Ob wir diese gezielt einsetzen können, um die Umgebung zu manipulieren, geht aus der spielbaren Demo nicht hervor. Auch bislang unbekannt ist, ob wir im weiteren Spielverlauf möglicherweise beide Charaktere steuern können. Im Prolog haben wir nur die Kontrolle über den älteren der beiden Brüder.

Fazit

Auch wenn noch so einiges ungewiss ist: Wir sind neugierig darauf, auf welche Reise uns Dontnod diesmal mitnimmt. Der erste Teil von Life is Strange hat die Messlatte in Bezug auf emotionales Storytelling enorm hoch gelegt. Ob dies den Entwicklern erneut gelingt, erfahren wir frühestens am 27. September. Dann nämlich erscheint die erste Episode von Life is Strange 2.

Einen ersten Einblick in das Spiel erhaltet ihr unter anderem hier:

 

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