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Launch Trailer zu No Man’s Sky

Artikel von | 09.08.2016 um 18:11 Uhr

Morgen ist endlich der Tag gekommen, bzw. um Mitternacht wenn ihr im Store vorbestellt habt, dann ist No Man’s Sky da. Bevor ihr euch dann Alle aufmacht, hier noch der Launch Trailer und erste Tipps.

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So schreibt Rhys Sutheran, von SCEE, folgendes auf dem PlayStation Blog:

Die Frage „Was macht man eigentlich in No Man’s Sky?” ist eine der häufigsten Fragen seit der Enthüllung des ehrgeizigen Projekts von Hello Games im Jahr 2014. Die Wahrheit ist, dass es darauf keine einfache Antwort gibt. Wenn es eine ganze Galaxie zum Erkunden gibt, wie soll man dann jemandem sagen, wo er anfangen soll?

Ihr wisst wahrscheinlich bereits, dass ihr das Zentrum einer Galaxie voller einzigartiger, prozedural generierter Planeten erreichen müsst. Doch was passiert genau auf dem Weg dorthin? Nach circa fünf Stunden Spielzeit ist mir aufgefallen, dass es eine Menge zu tun gibt. Für die Millionen Reisenden, die sich in das riesige, unbekannte Universum wagen, kommen hier ein paar Tipps für den Beginn eurer Reise …

What to do in first few hours of No Man's Sky

1. Repariert euer Schiff

In No Man’s Sky startet ihr in einem kleinen, beschädigten Raumschiff. Zuerst solltet ihr das Schiff reparieren, es auftanken und eure ersten Versuche in der Raumfahrt wagen.

Ein paar Aufgaben müsst ihr im Spiel erfüllen, wie zum Beispiel das Auffinden einer Raumstation, die Reparatur eures Hyperantriebs und das Bereisen der Sternensysteme. Aber zum größten Teil könnt ihr die Galaxie nach Lust und Laune erkunden. Auf eurem ersten Planeten könnt ihr außerdem schon eine Menge unternehmen, ehe es euch in die unendlichen Weiten zieht.

What to do in first few hours of No Man's Sky

2. Sammelt wichtige Elemente

Der Scanner eures Exo-Anzugs deckt wertvolle Elemente auf, die auf allen Planeten verteilt sind. Plutonium füllt diverse Teile eures Schiffs auf und hält eure Überlebenssysteme online, während Eisen die Schilde antreibt und euch vor den gefährlichen Bedingungen der Planetenoberfläche schützt. Ihr solltet daher gleich zu Beginn etwas Vorrat schaffen.

Durch das Kombinieren von Elementen könnt ihr Materialien herstellen, die zum Beispiel das Schiff reparieren oder den Exo-Anzug und das Multiwerkzeug verbessern. Andere Elemente können für eine beachtliche Summe auf dem galaktischen Markt verkauft werden. Der Platz im Inventar ist limitiert, aber es gibt ein paar Elemente, die man auf jeden Fall behalten sollte.

What to do in first few hours of No Man's Sky

3. Darf ich vorstellen: Die Wächter

In einer ersten Bergbaumission treffe ich auf die unheimlichen, allgegenwärtigen Wächter, eine Art galaktische Polizei, die lautlos jeden Planeten patrouilliert, um nach dem Rechten zu sehen. Die Wächter schweben umher, scannen den von mir abgebauten Bereich und überprüfen, ob ich nicht zu gierig war, ehe sie mich mit ihrem großen Techno-Zyklopen-Auge anstarren.

Sie sind zufrieden, dass ich die galaktische Ordnung (noch) nicht gestört habe, und lassen mich in Ruhe. Es ist jedoch ein schauriges Gefühl zu wissen, dass ich immer beobachtet werde … Und ich bin definitiv nicht bereit, mich mit ihnen anzulegen … noch nicht.

What to do in first few hours of No Man's Sky

4. Erkundet einen Planeten

Selbst bei der Erkundung eines kleinen Gebiets auf eurem ersten Planeten werdet ihr auf einzigartige Kreaturen, Pflanzen und Mineralien stoßen, die ihr scannen, benennen und in die Galaktische Bibliothek hochladen könnt (die Bibliothek zahlt übrigens gutes Geld für Entdeckungen). Spuren einer Alien-Zivilisation lassen sich auch finden. Wissenssteine bringen euch Wörter seltsamer Sprachen bei, die Verhandlungen mit Einheimischen erleichtern und euer Ansehen bei ihren Kulturen erhöhen.

Dazu gibt es noch Hinweise auf erfolglosere Reisende. Am Horizont ist der Rauch von Trümmern zu sehen. Die Untersuchung dieser Stellen führt zu Bauplänen neuer Technologie oder Verbesserungen eures Exo-Anzugs, Schiffs oder Multiwerkzeugs. Außerdem werdet ihr auf verlassene Signalscanner stoßen. Diese Signalfeuer, die mit den nötigen Elementen aktiviert werden können, markieren wichtige Punkte wie Handelsposten, zerstörte Schiffe oder Kommunikationssignale. Alle von ihnen können wiederum zu wertvollen Ressourcen wie einen neuen Multiwerkzeug oder sogar einem größeren, besseren Schiff führen.

What to do in first few hours of No Man's Sky

5. Abflug

Die erste Reise ins All ist atemberaubend. Es gibt Asteroiden, gigantische Frachter und andere Piloten, denen ihr ausweichen könnt – oder gegen die ihr kämpfen könnt, falls ihr mutig genug seid. Wenn ihr dann noch einen ersten Blick auf die Galaktische Karte werft, werdet ihr überwältigt sein.

Jedes Sternensystem ist kartiert und die Heimat vieler Planeten, die ihr entdecken könnt, sobald ihr einen Hyperantrieb-Bauplan habt. Es ist einfach aufregend zu wissen, dass jedes noch so kleine Licht erkundet werden kann und eventuell einen Pfad zum Zentrum der Galaxie eröffnet. Dadurch entsteht eine gewisse Zielstrebigkeit, und die Reise zu Raumstationen, um zu kaufen, verkaufen und die nötige Komponente herzustellen, wird zu einem wichtigen Ziel.

What to do in first few hours of No Man's Sky

6. Stellt Upgrades her

Eure Ausrüstung entscheidet maßgeblich, welche Rolle ihr in der Galaxie spielen werdet. Euren Exo-Anzug, das Raumschiff und das Multiwerkzeug könnt ihr auf unzählige Art und Weise modifizieren, und Baupläne für neue Technologien und Verbesserungen sind weit verbreitet. Doch Achtung! Der Platz im Inventar ist begrenzt. Denkt also bei Upgrades gut darüber nach, was für ein Reisender ihr sein wollt.

Sollte euch zum Beispiel das Erforschen und Entdecken besonders wichtig sein, dann ist die Extrareichweite für den Scanner eures Multiwerkzeugs genau das Richtige, während die Verbesserung eures Bergbaustrahls euch zu einem effizienten, wohlhabenden Händler macht. Wenn ihr es lieber aggressiver angehen möchtet, sollte ein Plasmawerfer oder eine verbesserte Photonenkanone für euer Schiff euer Piratenleben unterstützen, indem ihr Händler und Wächter schneller ausschalten könnt.

What to do in first few hours of No Man's Sky

7. Ein bisschen Ärger schadet nie

Wenn euch die Augen der Wächter einschüchtern oder die Verlockung der Frachterplünderung zu groß werden sollte, dann fangt einfach an zu kämpfen. Doch eine kleine Warnung: Gewalt zu Beginn des Spiels lässt euch meistens als Verlierer aussteigen.

Mit den richtigen Upgrades sollte alles einfacher sein, zumindest gegen die erste Welle Wächter. Ein Schrotflinten-ähnlicher Aufsatz für mein Multiwerkzeug machte Kleinholz aus ein paar Wächtern. Als meine Gefahrenstufe anstieg, kamen mehr Wächter, die mich meiner gerechten Strafe zuführten. Meine Versuche interstellarer Piraterie waren auch nur von kurzer Dauer, da Wächter-Kämpfer sofort entsendet wurden, als ich mich der Ladung eines Frachters bedienen wollte.

Bei No Man’s Sky muss man diese Sachen aber nicht tun. Es gibt noch viel mehr, was ihr in den ersten fünf Stunden unternehmen könnt, und noch dazu könnt ihr diese Zeit auch einfach auf dem ersten Planeten verbringen, langweilig wird es bestimmt nicht.

Im Grunde führt alles darauf zurück, wie ihr das Spiel spielen möchtet. Nach dieser relativ kurzen Zeit weiß ich, was ich im Spiel erreichen möchte und wie ich es erreichen werde, aber das könnte sich von euren Vorstellungen stark unterscheiden. Genau das macht No Man’s Sky zu einem einzigartigen und faszinierenden Projekt. Ich kann es kaum erwarten, mehr Stunden in diesem Universum zu verbringen.

Quelle

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