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Assassin’s Creed Syndicate im Test – London ist wunderschön, aber wie ist das Spiel?

Artikel von | 21.07.2004 um 16:39 Uhr

Als 2007 Assassin’s Creed von Ubisoft veröffentlicht wurde, war es ein revolutionäres Spiel. Die Geschichte, das Gameplay, das Klettern und die fabelhafte Welt sorgten für viel Freude bei den Spielern – doch diese verging mit der Zeit. Seit 2009 erschien in jedem Jahr mindestens ein Ableger der Hauptserie und mit dem aktuellen Teil, Assassin’s Creed Syndicate, sind wir schon beim neunten Spiel in 8 Jahren angelangt und haben dabei die Vita und kleinere Spiele nicht miteingerechnet. Kein Wunder also, dass so manche Spieler das Interesse verloren haben. Aber Ubisoft versucht es immer wieder aufs Neue genügend Kaufargumente in das neue Spiel zu integrieren. Dieses Jahr mit: London, zwei spielbaren Charakteren und weniger Bugs – tja, ob es dieses Jahr geklappt hat, erfahrt ihr in unserem Test.

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Nach Rom, Paris und New York: Assassinen vs. Templer jetzt auch in London!

Also wenn man die Geschichte von einem Assassin’s Creed vereinfachen möchte, dann würde dies ungefähr bei jedem Teil gleich klingen: „Du bist ein Assassine, die Templer sind böse und haben etwas Böses getan. Du musst sie aufhalten aber halt Stopp! Es gibt auch viele Generäle die vorher erledigt werden müssen. Dann wird es noch Twists, historische Personen und Artefakte geben.“ Bei Assassin’s Creed Syndicate hat sich Ubisoft natürlich was Besonderes als Geschichte ausgesucht… und zwar genau das, was auch bei den anderen Spielen der Fall war. Das klingt vermutlich etwas harsch, aber leider bietet die Story nicht allzu viel neues, wobei das natürlich jeder für sich bewerten kann. Aber, das ist wichtig, unabhängig von der Grundprämise, die auch in vielen anderen Spielen sehr simpel und letztlich auf Gut gegen Böse hinausläuft, bietet Syndicate auch einige neue Elemente, allem voran ist mit London eine überaus schöne Stadt der Hauptschauplatz.

Es gibt wieder einmal die Zukunft mit den beiden Assassinen Rebecca Crane und Shaun Hastings, die euch als Novizen im Animus mental begleiten. Syndicate selbst spielt aber im Jahre 1868, wo ihr in die Rollen der Zwillinge Jacob und Evie Frye eintaucht. Zur Zeit der Industriellen Revolution beherrscht Korruption, Sklaverei und Armut die untere Schicht der Bevölkerung, während die Reichen Firmenbosse den Industrieboom und die Früchte der Maschinen ernten können. Doch keiner ist so grauenhaft wie Crawford Starrick. Nicht nur der mächtigste Unternehmer in London, sondern gleichzeitig auch ein Templer und skrupellos. Am Anfang von Syndicate wird erklärt, dass der Person, der London gehört, auch die Welt gehört und ihr könnt drei Mal raten wer diese Person wohl ist (Tipp: Ich hab es bereits gesagt). Wer den oberen Satz gelesen hat, der kann jetzt wohl auch erahnen, was euer Hauptziel in Assassin’s Creed Syndicate sein wird. Die Geschichte ist jedoch mit einigen Überraschungen gespickt und als kleiner Teaser: London wird nicht der einzige Schauplatz sein – aber für mehr, solltet ihr es schon selbst spielen.

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Aber da es ja zu einfach wäre, euch einfach in das Anwesen von Starrick zu schleichen und ihn direkt zu erledigen, gibt es natürlich auch den ein oder anderen Stein auf dem Weg zu ihm. Während es Jacob Frye eher auf dem brutalen Weg versucht und alles töten und zerstören möchte, geht Evie dies eher taktisch an und möchte nicht nur die Edensplitter sichern, sondern auch mit Geduld an Starrick rangehen. Außerdem kommen noch so einige Templer die sich euch in den Weg stellen. Doch ihr seid nicht alleine. Neben einigen Hilfscharakteren, die euch mit Waffen und Rat unterstützen, habt ihr im Verlauf des Spiels auch eine eigene Gang. Mit Charakteren wie Alexander Graham Bell, Charles Darwin oder Karl Marx, bekommt man auch einen schönen historischen Faktor in das Spiel und es ist immer wieder schön solche Personen theoretisch mal kennen zu lernen. Alles in allem reißt die Geschichte jedoch keine Bäume aus, da man das Assassinen gegen Templer Setting kennt und sich das vermutliche Ende bereits denken kann. Wer aber auf eine interessante Geschichte mit historischem und London Flair Lust hat und nicht zu viel erwartet, der wird damit aber auch mehr als glücklich.

Was haben wir so lange nur ohne einen Kletterhaken gemacht?

Das wird wohl der springende Punkt für die Meisten sein. Leider muss man direkt vorweg sagen, dass es keine gravierenden Revolutionen in Bezug auf das Kampfsystem gibt, dafür aber eine große Änderung beim Klettern. Nicht nur, dass sich die beiden Charaktere doch etwas anders steuern, auch im Allgemeinen hat man das klettern verbessert. Die Animationen sind flüssiger und trotz einiger unmenschlicher Sprünge, geht das herum klettern schon besser. Man sollte nur beachten, dass man jetzt mit R2 das normale Rennen hat und damit auf einer Ebene bleibt, hinzu kommt dann die Option für nach oben beziehungsweise nach unten Klettern. Das sorgt manchmal zwar für kleine Stocker in der Bewegung und gefühlt hat man weniger Freiheiten als in den alten Teilen, aber es funktioniert und gerade das herunter klettern ist viel angenehmer als früher. Doch dann gibt es noch den einen Game-Changer, der sowohl das nach oben und unten klettern erübrigt. Nach einigen Missionen erhält man von einem Feind eine Waffe ausgehändigt, diese wird kurzerhand umgebaut und in den Assassinen Handschau integriert. Und daraus entsteht dann der heilige Kletterhaken. Dieser hat einen riesigen Einfluss auf die Spielweise und ändert nicht nur das Klettern, sondern auch die komplette Vorgehensweise beim Durchqueren der Stadt oder auch beim infiltrieren von Feindgebieten. Man kann nun nämlich auf Tastendruck eine Seilrutsche zu einem anderen Gebäude oder einer hohen Stelle herstellen. Nicht nur, dass man damit die ganze Bewegungsgeschwindigkeit um einiges erhöht, nein, auch die taktische Tiefe steigt damit extrem an und gibt einem so viele Möglichkeiten, dass man sich fragen muss, warum dies nicht früher möglich war. Ein über 100 Meter hohes Gebäude erklimmt der Spieler nun innerhalb von wenigen Sekunden. Ein Feindliches Gebiet kann von oben taktisch so ausgenutzt werden, dass eine Eroberung ein Kinderspiel ist. Ihr steigt das Gebäude hoch, erledigt einen Feind mit einem Luft Attentat und haut direkt wieder nach oben ab. Man fühlt sich dadurch mehr wie ein Assassine, oder Batman, indem man wirklich lautlos alles platt machen kann. Das manche Gebiete ein Kinderspiel sind und das Ganze vielleicht etwas die Balance versauen kann, kann man so sehen, aber man ist nun einmal ein Meisterassassine und nicht Kratos, der alles einfach niederschnetzelt – Sorry Kratos, aber selbst schuld.

Gleichzeitig muss man aber auch anmerken, dass dies auch die einzig wirklich große Neuerung im Gameplay des Spiels ist. Wurfmesser, Pistolen, Rauchbomben, Giftgeschosse oder Voltaik Bomben (die eigentlich elektrische Rauchbomben sind) – Kennt man alles von den Vorgängern und gehören mittlerweile einfach zum Standardequipment eines Assassinen. Man sollte dabei aber auch beachten, dass die beiden Frye Geschwister auch von der Vorgehensweise anders zu steuern sind. Zwar kann man mit beiden identisch spielen, aber es gibt auch besondere Talente sollte diese auch dementsprechend nutzen. Der Wechsel wird durch das Besuchen des Hauptmenüs und dem nachfolgenden bestätigen der R3 Taste binnen weniger Sekunden ausgeführt, ohne das Gebiet ein weiteres mal laden zu müssen oder ähnliches. Auch das Kampfsystem selbst hat sich nicht groß geändert. Ihr haut auf eine Taste drauf und startet damit eine Kombo, mit einem gelben Licht wird signalisiert das ein Feind angreifen möchte und man doch lieber kontern statt draufhauen sollte. Ist ein Feind in Deckung, muss man ihn kurz greifen und eine verpassen, um ihn danach noch eine zu verpassen. Habt ihr euren Feinden genug Fäuste und Tritte verpasst, sind sie in einem K.O. ähnlichen Zustand und torkeln nur vor sich hin. Wenn ihr diesem dann noch einen finalen Schlag verpasst, greift eine kleine Finisher Animation. Diese ist nicht immer schön mit anzusehen, denn hier ist Assassin’s Creed Syndicate echt brutal und so manch eine Finisher sind schon etwas übertrieben. Hier sind besonders die Massen-Finisher zu erwähnen, hat man nämlich mehrere Feinde im K.O. Zustand, dann gibt es eine gemeinsame Attacke, die nicht nur brutal sondern auch genauso kreativ anzusehen sind.

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Was man in nahezu jedem Ubisoft Spiel mittlerweile sieht, sei es The Crew, Watch Dogs oder Far Cry, sind natürlich die typischen Aussichtspunkte und Gebiete. Ihr dürft natürlich auch in Syndicate wieder mal die Türme hinaufklettern, oben den Adler verscheuchen und synchronisieren, nur geht das mit dem Kletterhaken deutlich einfacher und bequemer – an der Stelle wieder ein hoch auf den Kletterhaken! Nach der Synchronisation seht ihr dann die üblichen Missionen, um Stadtteile zu erobern. Sei es Templerjagd, bei dem ihr ein Gebiet voller Feinde und dann den Boss töten müsst. Oder Templerjagt, bei dem ihr ein Gebiet voller Feinde habt und den Boss entführen müsst. Oder auch Kinderbefreiung, bei der ihr ein Gebiet voller Feinde habt und, naja, Kinder befreien müsst. Okay, das klingt vielleicht als wäre es genau das gleiche und ja, vielleicht ist es das auch, irgendwie. Aber und das sollte man nicht außer Acht lassen, es macht dennoch immer wieder Spaß die Gebiete zu bereinigen. Obwohl man das Gameplay von Assassin’s Creed schon seit Jahren auswendig kennt, ist es dennoch unterhaltsam diese kleinen Missionen zu erledigen, da man hier einfach für sein taktisches Vorgehen belohnt wird. Hinzu kommen kleine Ziele, die das ganze einfach noch ein bisschen abwechslungsreicher machen, wie zum Beispiel das Ziel mit hängenden Fässern zu erledigen. Wer aber auf das ganze schleichen nicht steht, der kann auch einfach Kratos spielen und durch das nicht allzu schwere Kampfsystem seine Feinde einfach frontal konfrontieren, was nicht weniger Erfolgschancen birgt. Mit der Eroberung von fahrenden Booten oder Zügen, dem beschützen von einem MG-Geschütz oder dem ausprobieren von Betäubungsbomben versucht Ubisoft auch mehr Abwechslung in das Spiel miteinzubringen, was auch Stellenweise funktioniert und vom eigentlich repetitiven Gameplay ablenkt, welches man eigentlich die ganze Zeit über erlebt.

Apropos Zeit, hat man wenig davon und möchte von einem Punkt zum anderen gelangen, kann man entweder die Schnellreise der Aussichtspunkte oder eben Kutschen nutzen, über die ich zufälligerweise als nächstes reden wollte. Es ist zwar schön mitanzusehen wie die sich in England bewegen, aber nicht, wenn man sie selbst bewegen muss. Sie sind leider etwas sperrig und gerade während Missionen ist das Wenden eine Qual, mal davon ab, dass ein Pferd samt Kutsche einen Rückwärtsgang hat. Hinzu kommt, dass es natürlich auch Verfolgungsjagden hinter sich bringen muss. Bei diesen kann man den Gegner unter anderem auch rammen oder wird es selbst. Dabei stellt sich die KI aber alles andere als schlau an. Manchmal wird man durch die engen Straßen mit mehreren Kutschen gejagt, hat kaum Platz und dann passieren schon komische Sachen. Man ist aber nie allein, durch seine Gang hat man auch Unterstützer in den Straßen Londons. Mit jedem eroberten Gebiet machen sich die feindlichen „Blighters“ aus dem Staub und schaffen mehr Platz für die eigene Fraktion: Die Rooks. Wie aus einigen Vorgängern bereits gewohnt, kann man diese auf der Straße rekrutieren und seine Feine einfach mit noch mehr Männern überrennen. Außerdem kann man die Gang auch mit Upgrades weiter ausbessern. Sei es das Level der Mitstreiter, um besondere Kampftypen freizuschalten oder auch allgemeine Fähigkeiten, wie dem erhöhen des stündlichen Verdienst im Versteck.

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Das Aufleveln und individualisieren betrifft natürlich nicht nur die eigene Gang, sondern auch die beiden Charaktere Evie und Jacob selbst. Zwar gibt es einen nahezu identischen Fähigkeitsbaum, doch haben beide einzigartige Fähigkeiten. Evie kann sich beispielsweise unsichtbar machen und Jacob kann der ultimative Hau-Druff-Bursche sein und mehr Möglichkeiten zum Niedermetzeln bekommen. Dies geht besonders gut wenn man die Fähigkeiten verteilt, damit im Level steigt und in Abhängigkeit davon auch sein Equipment ausrüstet. Sei es die Waffe, der Assassinen Handschuh, die Robe und deren Farbe oder Upgrades für Gegenstände. Es gibt viele Variationen für die Items, die kosten aber entweder Geld, Materialen oder erfordern Bauvorlagen. Um dies alles zu erlangen muss man, wenig überraschend, möglichst viel spielen. Truhen finden und öffnen, Missionen abschließen, Bereiche erobern, gepresste Blumen finden und noch mehr. Es gibt viel zu tun und London ist groß. Wer aber so gar kein Bock auf den ganzen Kram hat, der spielt einfach kurz den Suggar Daddy, greift in sein Geldbeutel und mit einer kleinen Transaktion ist das Leben gleich viel einfacher. Wie man die Mikrotransaktionen bewertet, muss jeder für sich selbst wissen. Eins ist aber fakt: Ubisoft hat sie in AC: Unity in das Spiel integriert und sie werden auch in Zukunft nicht aus dem Spiel verschwinden. Sie überschreiten auch den Aspekt des rein optischen Nutzens, nur zu gut, dass es deshalb keinen Multiplayer gibt und es deshalb kein Geschrei wegen Bevorteilung gibt.

„Eyyy Mann, wo ist mein Multiplayer?“

Wer auch immer mich gerade unterbrochen hat, lasst mich ausreden! Okay, also mit dieser Information vorweg, geht es weiter. Seit Assassin’s Creed: Brotherhood war der kompetitive Multiplayer ein fester Bestandteil der Reihe. Im vergangenen Jahr ist dieser dann für den Koop Modus gewichen und in diesem Jahr ist auch der Koop Vergangenheit. In Assassin’s Creed Syndicate liegt der Fokus ganz allein auf dem Einzelspieler, es gibt keinerlei Online-Komponenten – wenn man von den Gemeinschafts-Eventss absieht. Bei denen handelt es sich um Aktivitäten wie Rennen, Überfällen oder dem Finden von bestimmten Gegenstände. Der Ort sowie die Punktzahl/ Zeit wird dann als Referenz in einer Bestenliste genutzt und könnte euch dazu ermutigen mehr zu spielen und der Beste der Freundesliste zu sein. Ansonsten hat man sich bei Ubisoft nunmal voll und ganz um die Einzelspieler Kampagne und London gekümmert. Die Stadt, sowie das ganze Spiel, sehen echt gut aus, aber von perfekt ist man leider doch weit entfernt. Gerade im Vergleich zum, zugegebenermaßen verbuggten, Assassin’s Creed: Unity merkt man einfach den grafischen Downgrade. Gleichzeitig sorgt man damit auch für mehr Ressourcen im Spiel selbst, welche an die Performance des Spiels und zugleich dem ausmerzen von Fehlern gegangen sind. Das Spiel läuft ohne große Performance Einbrüche und auch das aufploppen und auftauchen von Texturen hat sich gemindert, Kantenflimmern ist aber stetiger Begleiter des Spiels. Da wir aber davon gesprochen haben, dass die Fehler sich gemindert haben, heißt das gleichzeitig auch, dass sie nicht komplett verschwunden sind.

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So haben wir euch einige der größeren Patzer mal herausgesucht. Man sollte aber auch anmerken, dass kleinere Fehler hier ausgenommen sind. Sei es ein Pferd das verrückt spielt und ohne Zutun im Kreis läuft, Charaktere die in der Luft schweben oder ein Junge dessen Fußball unter die Erde rollt – das sind fast schon Kleinigkeiten die man in einem Open World Spiel mit einer solchen Größe einfach zu erwarten hat. Hat man aber zum Beispiel eine Zwischensequenz, bei der die Charaktere unsichtbar sind und im Hintergrund gegen eine Wand laufen oder eine Mission mit 20 Feinden, bei dem man den Feind erledigen muss und am Ende herausfindet, dass das Ziel unsichtbar ist, dann ist das nicht normal, sondern nervig. Solche Fehler sind einfach zu störend, als das man sie einfach übersehen kann. Gleiches gilt bei Texturen die aus dem nichts auftauchen und die Illusion einer perfekten Welt nur vorgaukeln wollen (Bild oben). Ebenso störend sind die überaus langen Ladezeiten. Bei einer Mission mussten wir beispielsweise ab dem Zeitpunkt des Todes, bis hin zum Respawn, dem erneuten annehmen der Mission und dem Start der Mission eine ganze Minute warten. Auch bei Zwischensequenzen gibt es öfter mal quälend lange Ladebildschirme und nehmen somit das Tempo aus dem Spiel. Natürlich gibt es auch den Animus Ladebildschirm im unendlichen Raum, nur gibt es da eben nichts zu erledigen und wer Gefallen daran findet ins Leere zu laufen, dem wird das sicherlich gefallen. Man hat bei Ubisoft anscheinend den Gedanken gehabt, dass längere Ladezeiten das kleinere Übel und besser als Performance Einbrüche im Spiel sind. Dadurch nähert sich Syndicate viel mehr den gezielten 30 Bildern pro Sekunde, während Unity mit einer Framerate von unter 20 Bildern kämpfen musste. Was beide Spiele jedoch gemein haben, ist die Auflösung von 900p.

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Aber wenn wir die vielen negativen Sachen komplett außer Acht lassen, dann muss man die Entwicklung zum Vorgänger schon durchaus positiv sehen. Ubisoft hat sich gewagt die Grafik etwas herunterzuschrauben damit der Spieler ein flüssiges Spielerlebnis bekommt. Gleichzeitig sieht das London des 19. Jahrhunderts auch alles andere als schlecht aus. Von den düsteren Industriegebieten rund um Whitechapel, bis hin zu den anschaulichen Vierteln der Reichen rund um Westminster, die Stadt hat einfach Charme und die Entwickler haben diesen gut in das Spiel integriert. Mit den Sehenswürdigkeiten wie dem Buckingham Palace, dem Elisabeth Tower (mit dem Big Ben), der Themse oder auch dem Trafalgar Square, bekommt man einfach so viel Flair und Kultur vor die Augen, dass man das einfach ehren muss. Das ganze wird dann noch perfekt vom Sound des Spiels ergänzt. Sei es die schöne und stimmungsvolle Musik im Hintergrund, dem treiben der Bevölkerung in der Stadt oder auch die Stimmen von den Charakteren. Man wird durch viele Elemente in die Atmosphäre von Assassin’s Creed Syndicate gezogen. Man klettert auf einen Aussichtspunkt, sieht im Horizont die Rauchschwaden der Industriellen Gebäude, die Aussicht, den Sonnenuntergang, hört dabei die Musik und kann dann einfach nicht anders, als mal kurz inne zu halten, den Moment zu genießen oder einen Screenshot zu machen.

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