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Elite – Dangerous: Spieler schützen krebskranken Patienten

Artikel von | 01.02.2018 um 14:54 Uhr

Auf Kutaku ist ein wirklich berührender Artikel aufgetaucht. Sicherlich kennt ihr die Weltraum-Sim Elite: Dangerous. Der Titel besticht vor allem durch seine schiere Größe und dadurch, dass die Spielwelt permanenten Veränderungen unterzogen ist: Was weg ist – ist weg. Das könnte einem Spieler nun zum Verhängnis werden.

Brandon DoveEnigma13 Keith. Leidenschaftlicher Elite: Dangerous Spieler. Allerdings kämpft er im Moment gegen den Krebs im Endstadium. Keine schöne Sache. Im Spiel selbst ist er der Namensgeber der Dove Enigma Station. Diesen Namen hat auch die gleichnamige Expedition, welche von der Community selbst ins Leben gerufen wurde. Zwar kann Brandon Keith momentan, aus gesundheitlichen Gründen, nicht spielen – allerdings benötigt er diese Raumstation um ein Ziel aus seiner aktuell laufenden Quest zu erreichen. Um ihm das zu ermöglichen sind einige Spieler entweder schon bei oder auf dem Weg zu der Raumstation um sie vor der Zerstörung zu bewahren. Zwischenzeitlich wurde die Station immer wieder offline geschaltet, weil sie auch Ziel anderer Spieler und anderer Quests ist. Allerdings wissen sich die Spieler zu helfen: Während einige die Station vor Asteroiden oder anderen Eindringlingen beschützen, sammeln andere Ressourcen und liefern sie ab um die Raumstation am Leben zu erhalten. So lange bis Brandon DoveEnigma13 Keith wieder zurück ist. Es sind auch immer mehr Spieler unterwegs um zu helfen.

Es gibt sicherlich viele solcher Geschichten in den weiten der Spielergemeinschaft. Was für den Einen etwas albern klingen mag, zeigt für andere vor allem Eines: Sie glauben daran, dass der Junge wieder gesund wird und vielleicht sogar seine Mission zu Ende bringen kann. Eine schöne Story!

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