DEAD ISLAND 2: Deutsches Entwickler Studio, Yager, meldet sich zu Wort

Artikel von 16.07.2015 um 10:12 Uhr

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Wie ihr sicherlich wisst, wird Dead Island 2 nicht mehr von Techland selbst, sondern von Yager entwickelt. Zumindest war dies bis vor wenigen Tagen so.

Denn Deep Silver war anscheinend nicht ganz so glücklich mit den Fortschritten, die Dead Island 2 gemacht hat und beendete draufhin die Zusammenarbeit mit dem deutschen Entwickler, der zuvor unter anderem für Spec Ops: The Line verantwortlich war. Timo Ullmann, Studio-Chef von Yager, meldete sich nun selbst zu Wort und veröffentlichte diese Mitteilung:

Unser Yager-Team ist fest entschlossen, AAA-Titel zu entwickeln. Wir arbeiten eng mit internationalen Verlegern & Publishern zusammen und sind trotz alledem ein unabhängiges Entwicklerstudio geblieben. Unser Team besteht aus den besten kreativen Köpfen, welche alle eine gemeinsame Identität teilen. Wir arbeiteten mit Begeisterung an Dead Island 2 um es auf eine neue Qualitätsstufe zu heben, jedoch hatte Yager damit eine andere Ansicht vom Titel als Deep Silver, was letzten Endes zu der bekannten Entscheidung führte. Wir werden uns jetzt weiter auf Dreaghnut konzentrieren, zu gegebenem Zeitpunkt gibt es weitere Informationen dazu – aber die Gamescom wird ideal dafür sein.

Genau wie die zahlreichen Dead Island Fans hoffen wir auch, dass Dead Island 2 genau das Spiel wird, was die Fans verdienen.

Soweit also das Statement seitens Timo Ullmann.

Ja, schade. Verschiebt sich Dead Island 2. Schon. Wieder. Das Meinungen ab und zu einfach einmal auseinander gehen, ist eigentlich selbstverständlich. Dafür gibt es dann widerum Diskussions-Runden in denen Kompromisse gefunden werden können. Anscheinend hat das Deep Silver allerdings nicht gereicht. Wer auch immer wen und warum gesagt hat, dass es so nicht weiter geht, werden wir wohl nie ganz offiziell erfahren. Es ist nur wirklich sehr schade, dass sich die Untoten nun noch weiter in die Ferne begeben und mittlerweile wirklich aufpassen müssen, dass sie so weit weg von einem Release nicht einfach verwesen und vergehen.