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CSU & SPD stellen Eilanträge bezüglich Lootboxen

Artikel von | 01.12.2017 um 13:10 Uhr

Nicht nur in immer mehr Spielen finden wir Lootboxen, auch in den Medien und sogar der Politik wird das Thema immer präsenter. Die CSU und SPD haben jetzt sogar Eilanträge diesbezüglich eingereicht.

Alles begann vor ein paar Tagen mit den freien Wählern in Bayern, welche als erstes einen Antrag einreichten. Ziel ist es nicht zwingend Lootboxen abzuschaffen, bzw zu verbieten, sondern Spiele mit Lootboxen erst ab 18 Jahren freizugeben.

Dieser Antrag wurde abgelehnt, doch nun reichen die CSU und SPD ebenso Eilanträge ein. Das Ziel ist das gleiche. Im Dokument der bayerischen Sozialdemokraten heißt es wie folgt:

„Die Staatsregierung wird aufgefordert, dem Landtag schriftlich und mündlich zu berichten, wie sie den zunehmenden Einsatz von offensichtlichen Glücksspielelementen in Computerspielen jugendschutzrechtlich bewertet, welche konkreten Suchtgefährdungen von Kindern und Jugendlichen sie erkennt und welche gesetzgeberischen Handlungsmöglichkeiten und Handlungsaufträge sie sieht: mit Blick auf das Jugend- schutzgesetz, auf die Leitlinien für die Prüfung und Altersfreigabe durch die Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK) und die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien (BPjM) und mit Blick auf den Glücksspiel-Staatsvertrag (GlüStV).“

Folgendes hingegen gibt die CSU an:

„Die Staatsregierung wird aufgefordert, 1. sich weiterhin für einen zeitgemäßen Jugend- schutz bei Online-Computerspielen einzusetzen und 2. die Problematik der sog. loot boxen verstärkt bei den Maßnahmen zur Förderung der Medienkompetenz in Bayern zu berücksichtigen.“

Man sieht also, dass dieses Thema immer weitere Kreise zieht und nicht mehr ignoriert werden kann. Nun bleibt abzuwarten, ob auch was dabei rauskommt. Wir behalten den Sachverhalt natürlich im Auge.

 

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