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Cinematic Trailer zu The Last Guardian + Q&A mit Fumito Ueda

Artikel von | 18.11.2016 um 17:21 Uhr

Keine 3 Wochen mehr, dann erscheint endlich The Last Guardian. Um die Vorfreude nochmal ein wenig zu schüren, hat man heute einen neuen Cinematic Trailer veröffentlicht.

the last guardian banner neu 2

Bevor wir zum Trailer kommen, hier noch ein kleines Q&A mit Fumito Ueda.

So berichtet Sid Shuman, von SIEA, folgendes auf dem PlayStation Blog:

Letzte Woche habe ich mit dem angesehenen Creative Director Fumito Ueda darüber gesprochen, was seine persönlichen Inspirationen waren, ob eine Verbindungen zwischen The Last Guardian und Shadow of the Colossus besteht und wie man den Einfluss des Mediums Videospiel erweitern kann. Lest für die Highlights unseres Gespräches weiter!

Ob die ursprüngliche Version für The Last Guardian vollständig realisiert wurde:

  • “Ich werde hier ein bisschen streng mit mir sein…aber zu sagen, dass ich 100% geschafft hätte, würde nicht ganz stimmen. Als Schöpfer hat man immer das Gefühl, man hätte noch ein kleines bisschen mehr machen können. Ganz genauso ging es mir auch nach der Fertigstellung von Ico und Shadow of the Colossus. Dennoch glaube ich, dass die Belegschaft von Sony and Gendesign alles gegeben hat, dass wir jedes Quäntchen Energie, das wir hatten, in dieses Projekt gesteckt haben.”

Über die persönlichen Inspirationen hinter The Last Guardian:

  • “Trico ist ein Hybrid, eine Mischung aus einer Katze, einem Hund, einem Vogel und anderen Tieren. Vielleicht repräsentiert er ein Letmotiv. Ich bin in einem Haus aufgewachsen, indem es mehrere Tiere gab. Meine Erfahrungen mit ihnen sind großartige Erinnerungen, die mir geblieben sind. Bei der Erschaffung von Trico musste ich keine besondere Recherche betreiben, da er ein Wesen ist, welches offensichtlich nicht existiert. Aber er basiert wirklich auf meinen Kindheitserinnerungen: Die Art, wie ich mit den Tieren interagiert habe; die Art, wie sie auf mich reagiert haben.”

Über Vergleiche zu Ico und Shadow of the Colossus:

  • “Ich sehe das so: Vielleicht sind sie aus derselben Welt oder demselben Universum. Aber alles darüber hinaus obliegt wirklich der Fantasie der Spieler. Jeder hat eine andere Beziehung zu den beiden älteren Titeln, deshalb werden wir nicht vorschreiben, inwiefern es eine Verbindung gibt. Das liegt ganz an den Spielern.”

 The Last Guardian

Über die Leistung, auf die er in The Last Guardian am stolzesten ist:

  • “Ich würde sagen, dass es das ist, was wir mit dem Charakter Trico erreichen konnten. Sein Verhalten und alles andere an ihm. Wir haben im Grunde einer Kreatur Leben eingehaucht, die es noch nie zuvor gab, einem neuen Charakter, was sehr schwer ist. Wie fühlt es sich an, Trico zu füttern? Ich möchte, dass die Spieler erfahren, wie sich das anfühlt.”

Über Inspirationen in anderen Spielen:

  • “Es gibt ein paar Spiele, die mir die Augen geöffnet haben und mich im hohen Maße beeinflusst haben. Prince of Persia ist eines davon, und Another World. Das mag vielleicht überraschend sein, aber auch Virtua Fighter gehört dazu… was sie alle gemeinsam haben, ist die Komplexität der Animation. Ich bin auf der Suche nach neuen Möglichkeiten mit denen Animation helfen kann, Charakteren Leben einzuhauchen — das ist ein Element, das für mich immer spannend sein wird.”

Wie man die Attraktivität von Videospielen steigern könnte:

  • “Das ist eine schwierige Frage, aber ich glaube, dass vielleicht ein niedrigeres Einstiegslevel oder Minimum an Skill nötig sind. Und ich sage nicht, dass Spiele einfach oder casual oder irgendetwas in der Richtung sein müssen. Aber wenn man an die Ursprünge von Videospielen denkt, an Spielhallen: Man schmeißt 100 Yen rein und man kann drei Minuten spielen. Es gibt grundsätzlich ein Ende, oder eine Beschränkung, die gesetzt wird. Das kann manchmal ein bisschen einschüchternd sein.
  • “Bei Konsolenspielen ist es nicht nötig, ein Zeitlimit oder einen Game Over Bildschirm zu implementieren — wir wollen, dass die Leute länger spielen. Aber nochmal, egal, ob es Voraussetzungen bestimmter Fähigkeiten oder kontinuierliche Herausforderungen sind, bis man am liebsten aufgeben möchte… wenn sie ein bisschen leichter zugänglich wirken würden, dann hätten vielleicht mehr Menschen Spaß an Videospielen. Doch so lange wir in diesem Business das, was wir tun, als Videospiele definieren, muss die Spielerfahrung sehr einzigartig [für dieses Medium] sein. Hier eine Balance zu finden ist keine leichte Aufgabe.”

Zum lang erwarteten Launch von The Last Guardian:

  • “Es ist recht einfach…wenn die Spieler am Ende, nachdem sie das Spiel durchgespielt haben, die Existenz von Trico fühlen können, so, als wäre er wirklich da, dann haben wir das erreicht, was wir wollten.”

Quelle

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