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Call of Duty: WWII – Ersteindruck aus der Private Beta + Krieg-Modus Gameplay

Artikel von | 28.08.2017 um 17:20 Uhr

Call of Duty. In den vergangenen Jahren hat der einstige Shooter-Stern am Himmel mehr und mehr an Glanz verloren. Mit Infinite Warfare ging es zuletzt mit Laserwaffen im Gepäck gen Mond – das hat den wenigsten gefallen. Doch dann flimmerte WWII über die Bildschirme und alle waren plötzlich wieder ganz heiß auf Call of Duty. Natürlich gibt es auch hier Skepsis. Diese ist vielleicht auch berechtigt – aber genau dafür gibt es Beta-Phasen, welche fernab von hübschen Trailern, einen Vorgeschmack auf das fertige Spiel geben sollen. So auch bei Call of Duty: WW2. Wir haben für euch fleißig gezockt und verraten euch, was dieses Call of Duty, zu einem Call of Duty macht, welches seinen Namen wirklich verdient hat.

Mit dem Reveal-Trailer ließen Sledgehammer Games die Bombe platzen. Call of Duty, Zweiter Weltkrieg – zurück zu den Wurzeln. Genau das ließ man den Zuschauer und die nicht wenigen Fans mit dem ersten Clip verstehen. Nach der großen E3 Präsentation, in welcher viel über Gameplay, Waffen und ein paar Neuerungen gesprochen wurde, folgte nun die Private Beta, in welcher wir erstmals den Multiplayer des neuen Call of Duty ausprobieren durften.

Wir landen direkt im Hauptmenü und haben als erstes die Möglichkeit, uns für eine der 5 Divisionen zu entscheiden. Diese Verbindung ist jedoch nicht permanent und kann jederzeit gewechselt werden. Jede Division, von der Infanterie, über die Luftlandedivision bis hin zur Expeditionsdivision, bringt dabei ganz eigene Perks mit sich, welche wir mit Erfahrungspunkten freischalten. So hat jeder Spieler die Möglichkeit seinen Soldaten nach seinem Vorlieben anzupassen.  Von Extra-Aufsätzen, bis zu anderen speziellen Fähigkeiten wie schnellerem Nachladen oder dem Tragen von Extramunition, unterscheiden sich die verschiedenen Divisionen teils deutlich voneinander. Hier gilt: Ausprobieren und herausfinden, was am Besten passt.

Call of Duty – das kenn ich

Während der Private Beta können wir maximal Level 25 erreichen. Die Waffen, welche innerhalb der Probierphase verfügbar sind, können wir komplett aufleveln und so deren Aufsätze freischalten. Level- und Waffen Stufensystem sind dabei nichts Neues – das kennen wir. Neu ist hier nur, dass sich Aufsätze und Waffen nach den jeweiligen Divisionen unterschiedlich modifizieren lassen. Natürlich gibt es wieder Abschussserien, welche an das Setting angepasst wurden. So gibt es Bomber, Versorgungspakete oder auch Fallschirmjäger. Je nach Punkten erreicht ihr diese und könnt euch so auf dem Schlachtfeld einen kleinen Vorteil erspielen. So wie immer. Man merkt direkt, dass es sich hier um ein Call of Duty handelt. Es ist vieles bekannt, aber es fühlt sich trotzdem anders an. Wie anders, merkt man direkt am Gameplay.

Run and Gun – das ist Call of Duty

Gibraltar, ein Küstenabschnitt der Normandie oder ein verschneites Waldstück in Frankreich. Die verschiedenen Maps der Private Beta könnten unterschiedlicher nicht sein. Während Gibraltar mit vielen kleinen Gebäuden wie Munitionslagern und Bunkern bestückt ist, erwarten uns in der Normandie größere Areale gespickt mit Schützengräben und zerbombten Bunkeranlagen. Dazu gibt es als Spielmodi Team-Deathmatch, Stellung, Herrschaft und die Mosh-Pit-Liste. Diese Spielmodi kennen wir. Sind wir da aber noch zuletzt wie in Infinite Warfare an Wänden lang geschliddert oder durch die Luft geflogen, geht es hier schon deutlich bodenständiger zur Sache, ist ja auch zweiter Weltkrieg. Zwar fliegen wir hier nicht über die Map, aber trotzdem sind es schnelle Gefechte – das was ein Call of Duty eben ausmacht. Die Entwickler haben Run and Gun versprochen – und genau das bekommt man hier.

Sich an dieses, ja fast klassische Gameplay wieder zu gewöhnen, dauert ein bisschen. Aber es macht unheimlich viel Spaß, wieder ein Call of Duty so zu spielen, wie es sich damals einen Namen gemacht hat.

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