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Die Auferstehung des Dunklen Ritters – Die Batman: Arkham Reihe im Überblick

Artikel von | 25.10.2013 um 21:15 Uhr

In den letzten Jahren erlebten die Superhelden einen richtigen Boom, sowohl in der Filmindustrie als auch in der Videospiele-Branche. Eigentlich waren Filme sowie auch Spiele bis dahin dafür bekannt, eher eine Vergewaltigung der Markenrechte zu sein, anstatt ein Genuss für die Fans. Doch seit einigen Jahren hat sich dieser Trend in eine komplett andere Richtung gedreht. Im Bereich der Filme sorgten Blockbuster wie Iron Man, The Avengers oder die Batman Trilogie nicht nur für Millionen von Einnahmen, sondern waren auch dafür verantwortlich, dass Superhelden wieder super wurden. Das Gleiche schaffte das Studio Rocksteady mit seinen Batman-Spielen, welche ungemein beliebt sind und für gute Kritiken sorgen.

Batman-Arkham-Asylum

Im Jahre 2009 erschien mit Batman: Arkham Asylum ein Videospiel, welches die Fachpresse und die Spieler durch eine spannende Story, ein Gameplay, welches neu und interessant abgemischt war, und ein Setting, das die meisten Comicspiele nicht einmal ansatzweise schafften, ins Staunen brachte.  Im Spiel selber ging es darum, dass der ewige Widersacher Joker das Büro des Bürgermeisters von Gotham City angreift und sich dabei absichtlich von Batman schnappen lässt, damit er in der Irrenanstalt Arkham Asylum, welche von Quincy Sharp geleitet wird, landet. In derselben Nacht bricht ein Feuer in Gotham Citys Blackgate Gefängnis aus, durch das die Stadt gezwungen wird, einige hundert Insassen vorübergehend nach Arkham Asylum zu verlegen. Nachdem Batman den Joker den zuständigen Sicherheitsangestellten übergibt, befreit sich dieser und dank der Hilfe seiner Assistentin Harley Quinn übernehmen sie die Kontrolle über das Arkham Asylum. Als sich die Gefangenen miteinander verbünden und Batman dem Plan des Jokers auf die Schliche kommt, muss er sich gegen zahlreiche Gegner wie Bane, Poison Ivy oder Harley Quinn beweisen, um den Plan des Jokers zu durchkreuzen.

Das Spiel verkaufte sich weltweit 2.5 Millionen mal und konnte gute Wertungen einfahren, wie etwa 9,3/10 Punkten von der IGN und 90% von M! Games. Der metascore liegt bei 91/100 Punkten, welches ein ausgezeichneter Wert ist. Das Gameplay des Spiels ist sehr variabel, so kann man als Batman nicht etwa nur rennen, sich ducken und oder durch Luftschächte kriechen, sondern man kann sich auch mit Hilfe diverser Gadgets, wie etwa dem Enterhaken, durch das ganze Arkham Asylum bewegen. Auch ein wichtiges Feature ist der Detektivmodus, bei welchem die ganze Spielwelt abgedunkelt wird und wichtige Punkte farbig markiert werden. So kann der Spieler beispielsweise die Gegner auskundschaften, um dann im richtigen Moment zu zuschlagen. Zudem ist das Kampfsystem gut abgemischt, sodass man Schläge- und Konterattacken perfekt aneinander hängen konnte und dadurch entstanden interessante Kombos.

batman_arkham_city_wallpaper_001

Der Nachfolger ließ nicht lange auch sich warten und so erschien 2011 Batman: Arkham City, welches seinen Vorgänger toppen sollte. Die Geschichte spielt 18 Monate nach den Ereignissen von Batman Arkham Asylum. Quincy Sharp ist mittlerweile vom Leiter des Arkham Asylums zum Bürgermeister von Gotham aufgestiegen und ließ aufgrund der großen Zerstörung von Arkham Aslum und Blackgate einen Teil von Gotham abriegeln, um dort die Gefangenen hinzubringen und ihrem eigenen Schicksal zu überlassen. Es kommt wie es kommen muss: Der Joker, Two-Face und der Pinguin kämpfen mit ihren Anhängern um die Vorherschaft in dieser Gefängnisstadt. Bruce Wayne wird während einer Rede, in welcher er die Schließung dieser Einrichtung verlangt, gefangen genommen und in diese “Anstalt” gebracht, wo er durch die Hilfe von Alfred sein Batman-Equipment wieder erlangt und somit auch in dieser gesetzlosen Stadt für Ordnung sorgt. Das Gameplay des Spiels wurde gegenüber dem Vorgänger noch einmal ein wenig überarbeitet und dadurch verbessert. Das Spiel bot eine sehr gute Mischung zwischen Beat’em Up- und Stealth-Passagen, zudem wurde der Detektiv-Modus überarbeitet. Auch war die Spielwelt fünfmal so groß wie im Vorgänger und das Spiel bot auch einiges an Unterhaltung. So konnte man nach der Story des Spiels (welche ca. ein Drittel des Spielumfangs ausmacht) diverse Nebenmissionen bestreiten wie etwa das Lösen der Rätsel des Riddlers oder man musste die Telefonate des verrückten Zsasz verfolgen um ihn am Morden zu hintern. Das Spiel bekam ebenfalls herrvoragende Wertungen, so vergaben die Redakteure der GamePro ganze 95%, während IGN 9,5/10 Punkte vergab. Das Spiel hat einen metascore von 96/100 Punkten (PS3-Version).

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