Warren Spector – Zukunft des Spielens liegt in Verbindung von Konsole und Smartphone

Artikel von 14.10.2012 um 11:40 Uhr

Über die Zukunft der Videospiele machen sich derzeit viele kreative Köpfe Gedanken. Eine nicht unwichtige Rolle spielen dabei die immer mehr an Bedeutung gewinnenden mobilen Plattformen – allen voran die große Anzahl an Smartphones. Nun äußerte sich Warren Spector, derzeit bei Junction Point an Disney Micky Epic: Die Macht der 2 beschäftigt, zu Wort und sagte, dass die Zukunft des Spielens in der Verbindung von Heimkonsolen und Smartphones liege – er selbst möchte damit in der Zukunft verstärkt experimentieren.

Konkrete Konzepte nannte er dabei nicht. Offenbar stehe sowieso noch ein weiter Weg vor den Entwicklern, bis ‚große Spiele‘ tatsächlich auf Smartphones und Tablets gelangen könnten. Jedoch geht Spector davon aus, dass mobile Plattformen schon bald leistungsfähiger sein werden als die nächste PlayStation – gerade deshalb sei es so wichtig, über Konzepte für diese Plattformen nachzudenken.

Zitat:

Wie macht man ein Spiel, das… Nun, ich sage ich es mal so: Wie man macht ein richtiges Spiel auf einem Gerät, das keine Knöpfe oder Sticks hat? Ich weiß es nicht.

Und wie macht man ein richtiges Spiel für Geräte, dessen Nutzer – die wir alle sind – erwarten, ein Spiel zu haben, das man zwischendurch mal fünf Minuten lang spielen kann, während man in der Schlange auf seinen Kaffee wartet? Ich weiß es nicht.

[…] Jemand, der nicht bei Sony, Microsoft oder Nintendo arbeitet und nicht darüber nachdenkt, wie man all die Leute, die ein iOS, Android oder Microsoft Phone in ihrer Tasche haben, fesseln kann, wie man sie dazu bringt, mit dieser Hardware zu interagieren… derjenige denkt nicht hart genug nach.

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