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The Elder Scrolls V: Skyrim – Jetzt auch als Kurs an der Universität

Artikel von | 20.10.2012 um 14:03 Uhr

Wer wünscht sich das nicht: Kurse oder Unterrichtsfächer an Schulen oder Universitäten, die einem verschiedene Aspekte eines Videospiels näherbringen, auf die Psychologie der Figuren eingehen, die Physik Engine besprechen oder einfach über die verschiedenen Handlungsweisen philosophieren. Nun, wären wir in Houston, Texas, könnten wir einen Kurs an der Rice University belegen, der mit dem Titel Scandanavian Fantasy World: Old Norse Sagas and Skyrim (Auf Deutsch: Skandinavische Fantasy Welt: Altnordische Sagen und Skyrim) betitelt ist. Die Kursbeschreibung besagt das Folgende:

Zitat:

Der Kurs verfolgt zwei Ziele. Als erstes werden die Studenten sowohl in das psychologische Konzept und die Antriebskraft in der Videospielkultur eingeführt. Und dann werden diese Paradigmen genutzt, um zu überlegen, wie und warum das mittelalterliche Skandinavien als Handlungsort in anglo-amerikanischer Fantasie genutzt wird. Am Ende lesen die Studenten ausgewählte altnordische und altisländische Sagen (als Übersetzung) und finden heraus, wie diese in Skyrim umgesetzt wurden.

Der Kurs beginnt mit der Identifikation verschiedener Parallelen zwischen Skyrim und den alten Sagen (im Hinblick auf die raue Umwelt, übersinnliche Figuren und Mythologie). Die Einführung dieser Sektionen führt zu der Überlegung wie einige Elemente des mittelalterlichen Skandinaviens aus dem historischen und literarischen Kontext genommen und in untypische Muster verwandelt wurden, um sie in fantastische Verkleidungen zu stecken.

Wir betrachten dabei die politische Saga von Skyrim in Bezug auf das Empire und die Rebellion, um darüber nachzudenken, was die skandinavische Fantasy Welt wirklich bedeutet und warum sie eine derartige Rolle in der anglo-amerikanischen Kultur spielt.

Und, welche Fächer belegt ihr so an eurer Uni? Was denkt ihr, wie sich der Kurs anfühlen würde? Würdet ihr ihn belegen?

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The Elder Scrolls V: Skyrim erschien am 11.11.2011.

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  1. User Avatar

    Also ich würde so einen Kurs nur belegen, wenn ich im Gegenzug dafür endlich Dawnguard und Hearthfire für meine PS3 bekomme. 😀

  2. User Avatar

    Naja,die Amis eben,glaubt man einigen sehr weit versteckten Hinterwäldlern,dann ist unser Kanzler ja immer noch Hitler….
    Mehr sag ich dazu nicht…..

  3. User Avatar

    naja, ich für meinen teil tauche lieber in das spiel selbst ein, als darüber zu philosophieren und irgendwelche untersuchungen etc. durchzuführen. 😀

  4. User Avatar

    [QUOTE=DanteSword;398393]Spiele heißen Spiele, weil man sie spielen soll und nicht studieren xD[/QUOTE]

    Sie studieren ja nicht das Spiel, sondern das was dahinter steckt. 🙂

    Interessant wäre es schon sich das einmal anzuschauen, aber belegen würde ich den Kurs wohl auch nicht. Dafür gibt es viele andere Sachen die noch viel spannender sind.

  5. User Avatar

    Ich find sowas gut, auch für den Ruf von Videospiele.
    Denn oft ist viel mehr drin, als nur ein paar Knöpfe zu drücken.
    Kunst, Kultur, Geschichte und viele Dinge, von denen man lernen kann.

  6. User Avatar

    Spiele heißen Spiele, weil man sie spielen soll und nicht studieren xD

  7. User Avatar

    Ich kann das nur begruessen, wenn man sich wissenschaftlich damit auseinandersetzt, was ein so erfolgreiches Spiel so beliebt macht, kann man fuer seine spaetere Karriere, in fast allen Bereichen etwas lernen. Und zwar auf einer wirtschaftlichen, zwischenmenschlichen und persoenlichen Ebene.

    Und so ganz nebenbei wird man wohl dem Spiel selbst mehr Tiefe abgewinnen, wenn man soziologische und historische Hintergruende versteht.

    Denkt doch mal an Assasins Creed oder Resident Evil. Toll zu spielen! Aber fuer viele wird es erst so richtig aufbluehen, wenn man die historischen Schnipsel sammelt und liest.

  8. User Avatar

    hätte es sowas als wahlfach zu meinen schulzeiten gegeben, hätte ich daran sicherlich teilgenommen 😉 es ist bestimmt interessant sich in der schule bzw. in diesem fall studium auch mit solchen themen auseinanderzusetzen. auf jeden fall mal was anderes im studienalltag.

  9. User Avatar

    Ganz klar: Ich würde das belegen. Warum? Weil ich mich a) für die nordische Sagenlandschaft interessiere (Edda und Co.) und b) es interessant finde, wie man das Ganze dann auf die Videospielwelt bezieht. Ich meine, heulen wir Spieler nicht immer rum, dass unsere Games nicht als Kunst angesehen werden? Werden wir nicht immer als kranke Psychopathen bezeichnet, wenn wir uns gegenseitig in irgendwelchen Online-Matches die Kehle aufschlitzen? (Diese Äußerung war überspitzt, also nicht dran aufhängen ;))

    Der Kurs zeigt, dass die Videospiele langsam ihren Platz finden. War sicherlich damals auch für Bücher schwer, sich einen Platz zu sichern, oder für Kunstwerke. Würde mich mal interessieren, ob es die Leute auch erst seltsam fanden, als erste Kurse an Universitäten zu verschiedener Literatur angeboten wurde. 😉

  10. User Avatar

    [QUOTE=Scull;398401]Ich find sowas gut, auch für den Ruf von Videospiele.
    Denn oft ist viel mehr drin, als nur ein paar Knöpfe zu drücken.
    Kunst, Kultur, Geschichte und viele Dinge, von denen man lernen kann.[/QUOTE]

    Gibt auch Schulen, die nutzen Portal zum Lernen 😀

  11. User Avatar

    Ähnliche Kurse habe ich auch schon in meinem Studiengang belegt 🙂 Es ging aber weniger um die Filme/Spiele an sich, sondern eher um technische Mittel wie Schnitte, Charaktergestaltung, musikalische Untermalung usw., die darin verwendet wurden. Ist schon cool, sich sowas im Unterricht reinzuziehen, um dann darüber zu diskutieren. Manchmal hat der Prof sogar Popcorn für uns alle mitgebracht… hmm, irgendwie habe ich manchmal das Gefühl, etwas „Unseriöses“ zu studieren :afraid:

  12. User Avatar

    Morgen erster Block BF3 ! 😀

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