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Starbreeze – Nächstes Projekt wird "neu und einzigartig"

Artikel von | 09.07.2012 um 15:28 Uhr

Mit ihrem letzten Projekt waren die Starbreeze Studios nicht gerade besonders erfolgreich – das Remake von Syndicate vermochte die Presse nicht so recht zu überzeugen und auch die Verkaufszahlen blieben weit hinter den Erwartungen zurück. Zuletzt sagten die Entwickler, dass Syndicate von Anfang an zum Scheitern verurteilt gewesen sein. Mit dem nächsten Projekt soll sich ein derartiger Flop nicht wiederholen – P13 heißt derzeit die neue Marke an der man arbeitet. Sie soll etwas Neues und Einzigartiges werden.

"Die Spieler werden sehr überrascht davon sein, was wir mit dem neuen Projekt machen", sagte CEO Mikael Nermak. Zunächst schon eine kleine Andeutung: Man wollte noch nicht genau sagen, ob es ein First-Person Shooter wird oder nicht, aber auf jeden Fall soll es nicht zu sehr in die Fußstapfen der bisherigen Projekte treten, daher dürfte die Antwort eher nein als ja lauten.

Neben P13 arbeitet man auch noch an zwei weiteren Projekten: Einem "cheap to play" Spiel mit dem Namen Cold Mercury, sowie an Payday 2. Für Starbreeze sind drei Projekte gleichzeitig relativ ungewöhnlich, denn bisher konzentrierte man sich immer auf ein großes Projekt. Nermak sagte, dass sich das nun ändern wird: Verschiedene Projekte und damit Geschäftsmodelle sollen gleichzeitig bedient werden, er stellte aber klar, dass das Studio niemals "Free2Play" werden wird: "Wir werden [das] nie tun, denn man muss man jeden da draußen bedienen, was sehr schwierig und riskant ist. Stattdessen werden wir die "cheap to play" Richtung einschlagen."

Wie das neue Geschäftsmodell genau aussehen wird, ist noch nicht bekannt, genau so wie auch noch Informationen zu den einzelnen Projekten fehlen. Wir dürfen gespannt sein, wann uns die Jungs von Starbreeze in ihre Pläne weiter einweihen. Bis dahin heißt es abwarten, jedoch halten wir euch natürlich auf dem Laufenden.

http://www.abload.de/img/starbreeze3pytz.jpg

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  1. User Avatar

    [QUOTE=thomary;380893] (…) er stellte aber klar, dass das Studio niemals „Free2Play“ werden wird: „Wir werden [das] nie tun, denn man muss man jeden da draußen bedienen, was sehr schwierig und riskant ist. Stattdessen werden wir die „cheap to play“ Richtung einschlagen.“

    Wie das neue Geschäftsmodell genau aussehen wird, ist noch unbekannt, (…)[/QUOTE]

    Ich nehme mal an:
    „free2play“ = Spiel umsonst+Itemshop
    „cheap to play“ = Spiel kostet etwas+Itemshop – was natürlich vieeeel besser ist 😉

    Naja, der Entwickler hat sein Vertrauen bei mir leider verspielt – abgesehen von der Syndicate-Enttäuschung sind die Aussagen der Verantwortlichen schon sehr seltsam.

    Erst:
    [quote]Die doofen Spieler sind schuld daran, dass Syndicate ein Flop war[/quote]Und dann noch:
    [quote]Syndicate war von Anfang an zum Scheitern verurteilt[/quote]Spricht nicht gerade für die Firma, nicht rechtzeitig die Notbremse zu ziehen und nach dem abzusehenden Flop die Schuld auf den Spieler zu schieben…

  2. User Avatar

    Klaar „Syndicate war von Anfang an zum Scheitern verurteilt“ 🙄 Sie wollten die sichere Schiene fahren, verwandeln Syndicate in ein Shooter und sind aufs Maul geflogen. Haben die total verdient.

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