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Sony Europe Präsident: Nur Spieler können in der Spieleindustrie Fuß fassen

Artikel von | 20.09.2012 um 12:06 Uhr

John Smedley, der Präsident von Sony Europa, äußerte sich nun zu einem sehr interessanten Thema: Laut ihm haben Leute, die selbst keine Videospiele spielen, auch nichts in der Spieleindustrie verloren. Im Grunde klingt diese Aussage fast selbstverständlich, doch immer wieder sieht man leider Spielepräsentationen, bei denen die Verantwortlichen des Publishers offensichtlich nicht gerade vollständig über das entsprechende Spiel informiert sind. Ob dann die richtigen Entscheidungen bezüglich der Spiele getroffen werden können?

Smedley sagte Folgendes:

Zitat:

Meiner Meinung nach haben Leute, die nicht spielen, nichts in der Videospieleindustrie verloren. Es sollte eine Sache nur für Spieler sein, denke ich. Ich kann Leute nicht ausstehen, die nicht wissen, worüber sie reden, wenn es um Spiele und das Spielen geht.

Smedley selbst ist nach eigenen Aussagen ein begeisterter Zocker. Insbesondere Planetside 2, Dota 2 und EVE Online haben es ihm angetan. Was denkt ihr dazu? Würdet ihr Quereinsteigern ohne Vorkenntnisse euer Lieblingsfranchise in die Hand geben?

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    Was aber in letzter Konsequenz daran scheitert, dass das Geld von den Aktionären der Publisher kommt. Und die interessieren sich nur für ihre Rendite, schließlich möchte das Geld so gewinnbringend wie irgend möglich angelegt sein. Da ist für das eigentliche Produkt Game nicht viel Spielraum.

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    Ich kann der Aussage des Herren nur zustimmen. Meiner Meinung nach sollte es aber in jedem Geschäftsbereich so sein. Viele Firmen setzen das heutzutage aber auch um. Ist ja auch ganz logisch. Wer kann denn z.B. bessere Tipps für Sportkleidung geben als ein Sportler selbst?! Es sind immer die Kleinigkeiten die ein Produkt am Ende perfekt abrunden.

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    Für die Entwicklung mag ich das so unterschreiben. Jedoch weiß ich nicht, ob ein Gamer ein Spiel besser verkaufen kann als ein Non-Gamer. Aber in de Entwicklung ist es auf jedenfall besser wenn man selber auch zockt. Man hat einfach mehr Verstaendnis für die Leute und weiß auch besser was die wollen.

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    Kommt darauf an, in welchen Berreich man arbeitet. Als Entwickler oder jemand, der das Spiel präsentiert(wie zb Gamescom etc) sollte man natürlich schon Ahnung von der Materie haben. Managment etc setzt in meinen Augen kein interesse an Games raus.

    Zudem viele eine gewisse Problematik nicht verstehen. Es klingt ja zwar alles nett und so, aber ich bezweifle, das jemand, der andauern Spiele programmiert, dann noch Lust aufs zocken hat. Solche Leute wollen dann auch mehr in ihrer Freizeit tun als nur zu zocken… Daher finde ich die AUssage im ganzen auch so nicht richtig.

    Das ist wie, wenn jemand sagt, um bei McDonalds zu arbeiten muss man das auch Essen(oder gar Mögen)…wenn ich mir jetzt vorstelle, 2 monate beim mekkes zu arbeiten, dann denke ich, hätte ich auch null bock auf deren essen…würde mir einfach zum hals raushängen^^

  5. User Avatar

    [QUOTE=Pesfreak;392397]Für die Entwicklung mag ich das so unterschreiben. Jedoch weiß ich nicht, ob ein Gamer ein Spiel besser verkaufen kann als ein Non-Gamer. Aber in de Entwicklung ist es auf jedenfall besser wenn man selber auch zockt. Man hat einfach mehr Verstaendnis für die Leute und weiß auch besser was die wollen.[/QUOTE]

    Njan, den im Endeffekt versuchst du dennoch die allgemeinheit zufrieden zustellen, auch wenn du damit die Fans verägerst.
    Dead Space, Resident Evil und Tomb Raider ändern sich nicht, weil es die Fans schon immer so wollten 😀

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    [QUOTE=DanteAlex;392507]- Ähhhm falsch…. Dead Space, Resident Evil und Tomb Raider haben sidn sehr wohl verändert. Vorallem Resident Evil hat sich mit den Jahren vom Horror stark verabschiedet und geht auf Action zu.
    Dead Space 3 macht grad auch einen fehler und zwar das es einen Multiplayer bekommt. Somit wird der Horror auch hier verworfen und ein MP eingebaut der ANGEBLICH das Horror Element nicht zu stark auftreten lässt.

    Tomb Raider hat sich zwar auch verändert doch nicht ins schlechte wie ich finde. Das Spiel wirkt jetzt viel erwachsener und zeigt Lara von ihrer schwachen seite. Gott sei dank hat es keinen Multiplayer das ist sehr Positiv. ^^[/QUOTE]

    Ich sagte, dass sich die Reihen nicht aufgrund der Fans änderten, sondern wegen des Geldes, dass war meine Aussage. Sagte nicht, dass die Reihen gleich geblieben sind 😉
    Richtig lesen das nächste mal:trink:

  7. User Avatar

    [QUOTE=Sib;392400]Njan, den im Endeffekt versuchst du dennoch die allgemeinheit zufrieden zustellen, auch wenn du damit die Fans verägerst.
    Dead Space, Resident Evil und Tomb Raider ändern sich nicht, weil es die Fans schon immer so wollten :D[/QUOTE]

    – Ähhhm falsch…. Dead Space, Resident Evil und Tomb Raider haben sidn sehr wohl verändert. Vorallem Resident Evil hat sich mit den Jahren vom Horror stark verabschiedet und geht auf Action zu.
    Dead Space 3 macht grad auch einen fehler und zwar das es einen Multiplayer bekommt. Somit wird der Horror auch hier verworfen und ein MP eingebaut der ANGEBLICH das Horror Element nicht zu stark auftreten lässt.

    Tomb Raider hat sich zwar auch verändert doch nicht ins schlechte wie ich finde. Das Spiel wirkt jetzt viel erwachsener und zeigt Lara von ihrer schwachen seite. Gott sei dank hat es keinen Multiplayer das ist sehr Positiv. ^^

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