Resistance – Darum war es nicht Sonys Halo

Artikel von 12.09.2012 um 00:00 Uhr

Mit den drei Resistance Ablegern brachten die Entwickler von Insomniac eine erfolgreiche Shooterreihe für die PlayStation 3 auf den Markt, die jedoch wahrscheinlich nicht mehr fortgeführt wird. Zwangsläufig muss sich ein solches Franchise aber Vergleiche mit den Reihen der Konkurrenz gefallen lassen – und bisweilen nehmen diese Vergleich auch die Entwickler selbst vor. Insomniacs CEO Ted Price stellte nun Theorien auf, wieso Resistance für Sony nie so erfolgreich war wie Halo für Microsoft.

Zitat:

Wir haben Theorien, wieso Resistance nicht wie Halo war. Einer davon ist wohl, dass wir mit Resistance 2 viel veränderten, womit wir Spieler überraschten, da sie vieles nicht so erwartet hatten. Das war wahrscheinlich nicht gut. Wir haben viel der Kernmechanik geändert – und eindeutiges Feedback dazu bekommen…

Mit Resistance 3 gingen wir wieder zu den ursprünglichen Mechaniken zurück, die die Spieler liebten, und kreierten eine persönlichere Story. Unserer Meinung nach war das eine Möglichkeit, die Reihe in einer für Ego-Shooter einzigartigen Weise weiterzuentwickeln. Wir sind stolz auf Resistance 3. Das Team fühlte sich sehr stark mit Resistance 3 verbunden.

Auf die Frage, was er persönlich vom Vita Ableger Resistance: Burning Skies halte, der von Nihilistic entwickelt wurde, ging Price nur knapp ein. Er habe größtenteils nur die Insomniac Spiele gespielt, jedoch habe das Team bei Insomniac die Herangehensweise der neuen Entwickler an das Franchise bewundert. Man habe interessant gefunden zu sehen, was andere aus der eigenen Kreation machten. Insgesamt sei der Titel den Grundideen durchaus treu geblieben.

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Resistance 3 erschien am 09. September 2011.