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Remember Me – Videospiele leben von Stereotypen und Brutalität

Artikel von | 05.11.2012 um 10:53 Uhr

Remember Me dürfte sich bei seiner Präsentation und mit dem bisher gezeigten Material deutlich von anderen Titeln abgehoben haben. Creative Director Jean-Maxime Moris begründete nun, wieso – und übte gleichzeitig Kritik an anderen Entwicklern, da sich ihre Videospielespiele häufig nur auf Stereotype und Brutalität beriefen. Als Beispiel nannte der den ‚weißen Mann mit der Waffe‘.

Zitat:

Videospiele sind ein so stark geformtes Medium geworden, aber sie sind das aktuell stärkste Medium und das wichtigste der Zukunft. Und trotzdem sind sie so stark geformt.

Wie dumm ist diese Industrie, die sich nur auf Stereotype stützt? Wenn man den Leuten immer nur die gleiche Sache gibt, dann gewöhnen sie sich daran und wollen nichts mehr anderes.

Also, ja, unsere Protagonistin gehört zum Mischvolk, sie ist weiblich, ihre sexuelle Orientierung ist ihr Privatleben, also werde ich dazu nichts sagen. Sie rennt, sie klettert, sie vermöbelt Feinde, bringt ihr Gedächtnis durcheinander und tötet nur weniger – das alles in einem Spiel ohne Blut.

Wir trafen diese Wahl, um sagen zu können: ‚Seht, man kann etwas erschaffen, dass anderen in den Hintern tritt, etwas, das mächtig ist, aber es muss nicht übertrieben gewalttätig sein‘.

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Remember Me soll im Mai 2013 für PlayStation 3 und Xbox 360 erscheinen.

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  1. User Avatar

    Kommt nur darauf an, ob sie auch eine interessante Story hat. Ansonsten kann man auch sie gegen einen „weißen Mann mit Waffe“ austauschen.
    Weil eine Hauptstory ohne lebendigen Charakter kann zwar gut sein, aber dann ist der Protagonist nur Mittel zum Zweck und könnte durch jede andere Version ersetzt werden.

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